Neues Drama

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  • Ich dreh durch......
    Wollte eine Bremsscheibe um 120 Grad drehen um das Bremsen schrubbeln zu mindern, bevor ich mir neue kaufe. Beim entfernen der letzten Schraube der BS konnte ich diese schon mit der Hand rausdrehen und hatte plötzlich den Schrauben Kopf in der Hand!! Bei genauerer überprüfen wurde wohl irgendwann und jetzt kommts, die Schraube nur mit Kleber eingeklebt! Das Gewinde in der Felge ist gar nicht mehr da. Und als ob das nicht genug wäre hat jemand wohl beim Wechsel der BS die eine Schraube eben abgerissen, versucht den Rest der Schraube rauszubekommen und dabei auch noch Die Bohrung ruiniert.! Bild folgt. Mit Verkäufer habe ich bereits gesprochen. Er weiß davon aber nix. Jetzt meine Frage : Meint ihr die Felge ist noch zu retten? Siehe Bilder. Notfalls brauch ich jetzt eine gebrauchte Vorderrad Felge, aber die mit Tacho Antrieb für die SC28 Baujahr 1992. Alle späteren der SC 28 passen nicht. Auch Lochkreis ist anders. Auch muss ich dann wieder das Felgenbett polieren lassen. Die Flip Flop Lackierung bekomme ich auch nie mehr so gemacht. Daher muss ich dann auch noch die beide Felge anders lackieren lassen..
    Bilder
    • FOTO_20170817_173212.jpg

      185,1 kB, 916×581, 57 mal angesehen
    Forscher haben herausgefunden.....sind dann aber wieder hineingegangen.
  • sturzflug schrieb:

    Mal ganz abgesehen von deinem Malheur...wie kommt man auf die Idee,mit drehen der Bremsscheibe ein Bremsrubbeln beheben zu können?
    • Den Tipp hab ich vom Doc hier. Natürlich vorher checken ob Bremssattel Kolben nicht fest sind, kein Lenk- Kopflager defekt vorliegt. Auch die Gabel generell hinsichtlich einwandfreiem Einfedern prüfen. Wie auch immer, zumindest hab ich einen heftigen Defekt somit herausgefunden.
    Forscher haben herausgefunden.....sind dann aber wieder hineingegangen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Oli_Beck ()

  • Habe eine Vorderradfelge 17 Zoll mit dem "gleichen" Problem (1 Gewinde weg) seit gut 4 Jahren für Regenreifen im Gebrauch.
    Die Schraube ist auch "eingeklebt" und hält.
    Gruß
    Udo #62
    "you have nothing to gain....nothing to prove....only to lose "
    Francorchamps: 30.04,28-29.05,15-17.06,28.06,2.07,10-11.08,17.09.2018
    Circuit Zolder 2018: folgen noch wenn Termine freigeschaltet.
    Assen :?:
  • Ist doch kein Drama. Aufbohren und Gewindeeinsatz rein. Der hält mehr als das originale Gewinde. Falls nicht genug Material für einen Gewindeeinsatz da ist kann man das ausser Mitte aufbohren, ausreiben und einen passenden Bolzen für eine Presspassung drehen. Dann kann man das neue Gewinde wieder mittig setzen. Jede mittelprächtige Schlosserei kann dir sowas machen.
    :yeh: Lieber Heavy Metal hören als Schwermetall essen! :yeh:

  • Morgen geh ich mit Felge mal zu meiner Werkstatt die auch das Drama mit meiner abgerissenen Ritzel Sicherungsschraube damals super gelöst hat. Hoffe der kann das. Hab mal bisschen im I- Net geguckt, scheint nicht so ungewöhnlich zu sein, dass diese Schrauben abreißen. Vorallem wenn so Helden immer wieder die alten Schrauben verenden und dazu noch reichlich Schraubensicherung verwenden. Meine 12 neuen Schrauben liegen wenigstens schon da :)
    Forscher haben herausgefunden.....sind dann aber wieder hineingegangen.
  • Methy62 schrieb:

    Habe eine Vorderradfelge 17 Zoll mit dem "gleichen" Problem (1 Gewinde weg) seit gut 4 Jahren für Regenreifen im Gebrauch.
    Die Schraube ist auch "eingeklebt" und hält.
    Bei mir ist es aber so , dass irgend jemand vorher bereits seinen Fehler erkannt hatte, versucht hat den Rest der Schraube raus zu bohren und dabei die Bohrung komplett verhunzt hat. Da is null Gewinde mehr da, die Bohrung eher oval. Die Schraube war nur eingeklebt, also ohne eine Verbindung zum Material. Wohl damit der Tüv wenigstens den Schraubenkopf noch sieht...
    Forscher haben herausgefunden.....sind dann aber wieder hineingegangen.
  • Tja... und ich krieg wieder Mecker wenn ich drauf hinweise dass der Hr. Honda an der Stelle mit der Drehmomentangabe ziemlich mutig ist. 10 NM genügen völlig, lieber beim nächsten Radausbau nochmal auf 10 NM nachziehen, die Schrauben setzen sich meistens etwas.
    Einkleben ist reine Kosmetik... die Schraube kann so keinerlei Anpressduck aufbauen, das gilt für die außermittige Bohrung mit der Presspassung genauso.

    Gewinde reaparieren, optimal ist "time sert" von Würth, aber das ist sehr teuer bzw. bei Wekstätten wg. des Preises eher selten zu finden, ein normales Helicoil tuts aber auch. Bohren aber keinesfalls "freihändig", optimal wäre ne Fräsbank, aber ne entsprechend große Säulenbohrmaschine tuts auch.
    Eines Tages glaubte ein Koyote entdeckt zu haben, dass er nur lange genug heulen musste um den Vollmond zu besiegen.... (keine alte Indianerweisheit sondern eher eine Entdeckung des internet-Zeitalters)
  • Oli_Beck schrieb:

    Auch muss ich dann wieder das Felgenbett polieren lassen. Die Flip Flop Lackierung bekomme ich auch nie mehr so gemacht. Daher muss ich dann auch noch die beide Felge anders lackieren lassen..
    Jetzt würde ich stutzig werden.........
    Hast du das machen lassen oder der Vorbesitzer?

    Gruß
    G.A.C.O.
    "Der schnellste Inder westlich des Ganges" ;)

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  • G.A.C.O. schrieb:

    Oli_Beck schrieb:

    Auch muss ich dann wieder das Felgenbett polieren lassen. Die Flip Flop Lackierung bekomme ich auch nie mehr so gemacht. Daher muss ich dann auch noch die beide Felge anders lackieren lassen..
    Jetzt würde ich stutzig werden.........Hast du das machen lassen oder der Vorbesitzer?

    Gruß
    G.A.C.O.
    Wenn er es gemacht hätte, dann wäre die Bremsscheibe bzw. deren schraube wohl vorher schon aufgefallen, oder meinst du die lackieren die Felge mit Bremsscheibe?
    Jage nichts, was du nicht Töten kannst! :fadenkreuz:
  • Dr.Fireblade schrieb:

    Tja... und ich krieg wieder Mecker wenn ich drauf hinweise dass der Hr. Honda an der Stelle mit der Drehmomentangabe ziemlich mutig ist. 10 NM genügen völlig, lieber beim nächsten Radausbau nochmal auf 10 NM nachziehen, die Schrauben setzen sich meistens etwas.
    Einkleben ist reine Kosmetik... die Schraube kann so keinerlei Anpressduck aufbauen, das gilt für die außermittige Bohrung mit der Presspassung genauso.

    Gewinde reaparieren, optimal ist "time sert" von Würth, aber das ist sehr teuer bzw. bei Wekstätten wg. des Preises eher selten zu finden, ein normales Helicoil tuts aber auch. Bohren aber keinesfalls "freihändig", optimal wäre ne Fräsbank, aber ne entsprechend große Säulenbohrmaschine tuts auch.
    Mal sehen was die morgen in Werkstatt sprechen...
    Forscher haben herausgefunden.....sind dann aber wieder hineingegangen.
  • Oli_Beck schrieb:

    An Felgen hab ich nichts gemacht. War alles schon so lackiert und poliert. Oder verstehe ich dich jetzt falsch?
    OK. Also so gekauft. Dann frag mal Verkäufer, wo er das hat machen lassen. Die müssen es ja dann gewesen sein und sollen mal schön schauen, wie sie die Kuh vom Eis kriegen.

    Gruß
    G.A.C.O.
    "Der schnellste Inder westlich des Ganges" ;)

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  • G.A.C.O. schrieb:

    Oli_Beck schrieb:

    An Felgen hab ich nichts gemacht. War alles schon so lackiert und poliert. Oder verstehe ich dich jetzt falsch?
    OK. Also so gekauft. Dann frag mal Verkäufer, wo er das hat machen lassen. Die müssen es ja dann gewesen sein und sollen mal schön schauen, wie sie die Kuh vom Eis kriegen.
    Gruß
    G.A.C.O.
    Ja, da bin ich parallel dran...
    Forscher haben herausgefunden.....sind dann aber wieder hineingegangen.
  • Finn1000 schrieb:

    Polizeikontrolle, der Zigeuner mit dem Auto unterwegs. Der Polizei hat festgestellt ein Rad war nur mit zwei Boltzen befestigt. Dazu meinte der Zigeuner: Nur mit ein Boltzen geht es nicht!
    :respekt: Du traust Dich was! :D
    Gruss Blade54




    erledigt
    2017:
    25.+26.Mai Oschersleben beim 2. FRT
    31.7.+1.8. Sachsenring Triple m
    2018:

    12.-13.6. Oschersleben Hafeneger

    16.-17.8. Sachsenring Moto-Monster =)
  • Prüfe erst ob das Loch nicht schon zu aufgeweitet ist für einen Helicoil.
    Die vom Dr. angesprochenen Timeserts von Würth benötigen, wenn ich mich recht entsinne, eine größere Bohrung als Helicoil.
    Vielleicht wäre das noch eine Möglichkeit, falls das Loch für Helicoil bereits zu groß ist.
    Beachte aber dass auch genügend Fleisch aussenrum stehenbleiben muss.

    Falls zu das Loch selber bohren willst, mach dir anhand der Bremsscheibe eine Bohrlehre aus Stahl.
    Ein breites Flacheisen aus 4 bis 5 mm sollte reichen.

    Mach 3 Bohrungen, die mittlere, und jeweils eine rechts und links davon.
    Die Mittlere mit dem Helicoilbohrer aufbohren, die seitlichen mit dem Schraubendurchmesser.
    Die Lehre schraubst du dann fest und bohrst das beschädigte Loch durch die Lehre mit einer Ständerbohrmaschine auf.

    Das Ganze setzt natürlich eine gut ausgestatte Werkstatt und äußerst präzises Arbeiten voraus.

    Scheue dich nicht vor der Anschaffung eines Helicoil-Satzes. Der ist oft schon nach der ersten Anwendung bezahlt und wenn du ihn hast wirst du ihn immer wieder benötigen.
    Ich benutze die V-coil von Völkel

    @Dr. Fireblade: ich denke die vorgegebenen Drehmomente sind schon ok. Man muss sie nur einhalten
  • claude_SC57 schrieb:

    @Dr. Fireblade: ich denke die vorgegebenen Drehmomente sind schon ok. Man muss sie nur einhalten
    Das ist ne zig mal geführte Dikussion... Honda nutzt die theoretischen Möglichkeiten von Schraubverbindungen gern bis zum Limit aus. Das klappt natürlich auch... solang alle Randbedingungen ebenfalls eingehalten werden. An dieser Stelle wäre das z.B. neue Schrauben mit der entsprechenden Kunstststoffbeschichtung... wenn man die aber mehrfach verwendet oder gar noch Loctite drunter macht, (das schmiert nämlich im flüssigen Zustand sogar etwas) , kommt man schwupps über die Grenze was die Gewinde aushalten.
    Außerdem, das darfst du gern nachprüfen, setzen sich die Schrauben an dieser Stelle, speziell das Alu der Bremsscheiben gibt etwas nach sodass sich nach einiger Zeit ohnehin eine etwas geringere Spannung der Schrauben ergibt. Das ist so auch einkalkuliert... nur ist es eben pfiffiger nicht auf volle 12 NM anzuziehen und dann zu warten bis die Spannung nachlässt, sondern von vornherein nur auf 10 anzuziehen und dann wie beschrieben nochmal nachzuziehen wenns nötig ist.
    Gefährlich ist das geringere Drehmoment nicht, wie hier ja beschrieben hält der ganze Kram ja auch mit 5 Schrauben.
    Eines Tages glaubte ein Koyote entdeckt zu haben, dass er nur lange genug heulen musste um den Vollmond zu besiegen.... (keine alte Indianerweisheit sondern eher eine Entdeckung des internet-Zeitalters)
  • claude_SC57 schrieb:

    Falls zu das Loch selber bohren willst, mach dir anhand der Bremsscheibe eine Bohrlehre aus Stahl.
    Ein breites Flacheisen aus 4 bis 5 mm sollte reichen.

    Mach 3 Bohrungen, die mittlere, und jeweils eine rechts und links davon.
    Die Mittlere mit dem Helicoilbohrer aufbohren, die seitlichen mit dem Schraubendurchmesser.
    Die Lehre schraubst du dann fest und bohrst das beschädigte Loch durch die Lehre mit einer Ständerbohrmaschine auf.
    Naja... wirklich wichtig ist nur, dass die Bohrung bzw. das neue Gewinde 100% senkrecht ist, solltest du die Mitte nicht perfekt treffen, die Bohrung in der Bremsscheibe hat eh etwas Luft und notfalls könnte man die auch noch etwas ausfeilen.

    claude_SC57 schrieb:

    Ich benutze die V-coil von Völke
    1:1 Kopien der Helicoils, absolut gleichwertig.
    Eines Tages glaubte ein Koyote entdeckt zu haben, dass er nur lange genug heulen musste um den Vollmond zu besiegen.... (keine alte Indianerweisheit sondern eher eine Entdeckung des internet-Zeitalters)