Motorschwierigkeiten und Ventilspiel

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Motorschwierigkeiten und Ventilspiel

    Guten Abend Leute,

    ich bin neu im Forum und stelle mich mal kurz vor. Mein Name ist Fabian, bin 26 Jahre alt, gelernter Industriemechaniker und schraube repariere gerne meine Fahrzeuge. Die neigen in sehr regelmäßigen Abständen dazu meinem Geldbeutel und den Nerven zu schaden.


    Kommen wir zu meinem Problem:

    Nach dem Winterschlaf habe ich arge Probleme mit dem Motor gehabt. Er lief wie ein Sack Nüsse, wirklich schlimm. Also stand statt einer normalen Inspektion und dem Frühjahrsputz dann doch das große Schrauben auf dem Plan. Den Vergaser habe ich zum Reinigen und Vorsynchronisieren in die Werkstatt gegeben, hat mich alles drum und dran 110€ gekostet (Finde ich persönlich recht viel, habe aber keinen Vergleich). Nötig hat er es jedenfalls gehabt, denn beim Öffnen der Schwimmerkammer hat man schon eine Menge Ablagerung entdecken können. Zusätzlich hat sich wohl laut dem Schrauber der kleine Vorfilter zersetzt und hing komplett in den Membranen (Habe schon gelesen das es wohl öfter vorkommt). Das könnte also schon mal das Problem gewesen sein. Ich habe der guten bei der Gelegenheit allerdings direkt neue Zündkerzen verpasst (Iridium), das hat sich einfach Angeboten und die alten Kerzen waren vom Maß auch schon an der Verschleißgrenze. Hinterradbremse zerlegt, gereinigt, neu befüllt, neue Scheibe (Danke TÜV) und Beläge verbaut. Laut Vorbesitzer ist Ventilspiel bei 14tkm beim HH gemacht worden, das hat mich allerdings im Nachhinein stutzig gemacht, da das Intervall ja bei 24tkm liegt. Der Verdacht lag also nahe, dass der HH nur kontrolliert und nicht eingestellt hat und sie mit 32tkm auf der Uhr somit längst Überfällig ist. Mein Verdacht hat sich letztes Wochenende beim Prüfen dann auch bestätigt. Am Einlass ist das geringste Spiel 0.07 und geht bis 0,16, am Auslass liegt es zwischen 0,24 und 0,28. Muss also dringend gemacht werden. Die Gabel ist ziemlich "schwammig" und taucht bis Anschlag ein, wenn man im Stand den Lenker runter drückt. Deshalb steht das kontrollieren der Gabel auch noch auf dem Schirm, neues ÖL habe ich auch direkt besorgt.


    Jetzt die Fragen :D

    Ich habe nach langem Suchen leider keine Vernünftige Anleitung gefunden zum Demontieren der Nockenwellen. Kann mir jemand sowas verlinken oder kurz beschreiben was genau zu beachten ist? Dasselbe gilt für das Befüllen der Gabel.

    Ich bin manchmal ein wenig unsicher und daher für alle Tipps von erfahrenen Schraubern sehr dankbar! Wenn das mit dem Ventilspiel geregelt ist hoffe ich darauf das die gute endlich wieder geritten werden kann.

    LG

    Fabian

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Hardy92 ()

  • Hallo,

    die Nockenwellen sind recht simpel demontiert. Erklärt sich fast von selbst.
    Stell den Motor auf OT. Dazu nimmst am besten den Ventildeckel runter und achtest auf die Markierungen auf den Nockenwellenrädern. Am Einlass muss der Strich von IN mit der Oberkante des Zylinderkopfs fluchten beim Auslass das gleiche mit EX. Den Kettenspanner entspannen und demontieren falls kein Werkzeug vorhanden.
    Dann löst du die Schrauben der Lagerböcke (sind nummeriert) alle ein wenig Stück für Stück. Bis der Druck runter ist. Kette von den Rädern runter und Abfangen bzw. vor abtauchen sichern!! Schon kommen die Nockenwellen raus. Eigentlich erklärt sich alles von selbst.
    Drosseln sind Vögel, sie in Motorräder zu stecken ist Tierquälerei.
  • Ventilspiel sollte man nicht unmittlebar nach längerer Standzeit prüfen... wenn irgendwie möglich solltest du den Motor wenigstens 1x warmgefahren haben und dabei einmal wenigstens kurzfristig mal richtig Gas gegeben haben.
    Grund ist, dass sich unter den Ventilen Korosionsspuren gebildet haben können und die verfälschen dir die Spielwerte.

    Laufen lassen im Stand ist besser als gar nichts, aber wie geschrieben, einmal fahren ist besser.

    Hardy92 schrieb:

    Den Vergaser habe ich zum Reinigen und Vorsynchronisieren in die Werkstatt gegeben, hat mich alles drum und dran 110€ gekostet (Finde ich persönlich recht viel, habe aber keinen Vergleich)
    Das ist eher günstig. Wenn Reste des Nebenluftfilters entfernt werden mussten ist das schon bissle Aufwand. Kommt natürlich auch auf die Stundensätze deiner Werkstatt an. Mit so ner Vergaserbatterie kann man sich ganz leicht mal nen halben Tag amüsieren...

    Hardy92 schrieb:

    Die Gabel ist ziemlich "schwammig" und taucht bis Anschlag ein, wenn man im Stand den Lenker runter drückt. Deshalb steht das kontrollieren der Gabel auch noch auf dem Schirm, neues ÖL habe ich auch direkt besorgt.
    Da warste nun bissle voreilig mit dem Öl, aber ok.
    Wenn die wirklich schon im Stand bis auf Anschlag geht solltest du die mal zerlegen, normal ist das selbst ohne Öl nicht.
    Nimm unbedingt!! gute Siris, Serie, oder noch besser, SKF. Dieser Athena oder All Balls Kram verschlechtert das Ansprechverhalten deutlich.
    Oder noch besser, wende dich an einen Spezialisten der auch gleich die Standrohre poliert und das Laufspiel optimiert wenn nötig.... ich kenn da einen :D
    Eines Tages glaubte ein Koyote entdeckt zu haben, dass er nur lange genug heulen müsse um den Vollmond zu besiegen.... (keine alte Indianerweisheit sondern eher eine Erkenntniss des internet-Zeitalters)
  • Dr.Fireblade schrieb:

    Ventilspiel sollte man nicht unmittlebar nach längerer Standzeit prüfen... wenn irgendwie möglich solltest du den Motor wenigstens 1x warmgefahren haben und dabei einmal wenigstens kurzfristig mal richtig Gas gegeben haben.
    Grund ist, dass sich unter den Ventilen Korosionsspuren gebildet haben können und die verfälschen dir die Spielwerte.

    Laufen lassen im Stand ist besser als gar nichts, aber wie geschrieben, einmal fahren ist besser.
    Klingt logisch. Dann werde ich alles wieder zusammen setzten und eine Runde drehen, bringt ja nichts mit Werten zu spielen die vermutlich gar nicht korrekt sind. Muss ich bei so niedrigem Spiel denn schon mit Folgeschäden rechnen?


    Dr.Fireblade schrieb:

    Wenn die wirklich schon im Stand bis auf Anschlag geht solltest du die mal zerlegen, normal ist das selbst ohne Öl nicht.
    Nimm unbedingt!! gute Siris, Serie, oder noch besser, SKF. Dieser Athena oder All Balls Kram verschlechtert das Ansprechverhalten deutlich.
    Oder noch besser, wende dich an einen Spezialisten der auch gleich die Standrohre poliert und das Laufspiel optimiert wenn nötig.... ich kenn da einen :D
    Ich werde das nochmal genau überprüfen und eventuell sogar ein Video davon machen, falls das weiterhilft. Du kannst mir ja mal eine PN einer Info über eine Revision bei dir zukommen lassen. Bin seit letztem Jahr wieder Schüler und habe schon arg mein Geld zusammen kratzen müssen. Beide Reifen, Vergaser, Bremse und Zündkerzen allein waren schon ein halbes Vermögen für mich.
  • irreversibel schrieb:

    Hallo,

    die Nockenwellen sind recht simpel demontiert. Erklärt sich fast von selbst.
    Stell den Motor auf OT. Dazu nimmst am besten den Ventildeckel runter und achtest auf die Markierungen auf den Nockenwellenrädern. Am Einlass muss der Strich von IN mit der Oberkante des Zylinderkopfs fluchten beim Auslass das gleiche mit EX. Den Kettenspanner entspannen und demontieren falls kein Werkzeug vorhanden.
    Dann löst du die Schrauben der Lagerböcke (sind nummeriert) alle ein wenig Stück für Stück. Bis der Druck runter ist. Kette von den Rädern runter und Abfangen bzw. vor abtauchen sichern!! Schon kommen die Nockenwellen raus. Eigentlich erklärt sich alles von selbst.
    Dann lag ich mit meiner Annahme ja schon richtig. Habe nur noch nicht so ganz rausgefunden wo der Kettenspanner sitzt und wie man ihn entspannt. Er müsste ja theoretisch an der unbelasteten Kettenseite,also Richtung Heck, sitzen.
  • Hardy92 schrieb:

    Muss ich bei so niedrigem Spiel denn schon mit Folgeschäden rechnen?
    Naja, ne Vollgasorgie mit Maximaltemperaturen würde ich erstmal lassen, aber da die Auslassventile noch in der Toleranz liegen kann eigentlich nichts passieren. Ein undichtes Einlassventil merkt man sofort....
    Eines Tages glaubte ein Koyote entdeckt zu haben, dass er nur lange genug heulen müsse um den Vollmond zu besiegen.... (keine alte Indianerweisheit sondern eher eine Erkenntniss des internet-Zeitalters)
  • Hardy92 schrieb:

    Habe nur noch nicht so ganz rausgefunden wo der Kettenspanner sitzt und wie man ihn entspannt. Er müsste ja theoretisch an der unbelasteten Kettenseite,also Richtung Heck, sitzen.
    hab dir einen link für Handbuch per PN geschickt...findest du oben, unter konversationen

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von chris16 ()

  • Dr.Fireblade schrieb:

    Hardy92 schrieb:

    Muss ich bei so niedrigem Spiel denn schon mit Folgeschäden rechnen?
    Naja, ne Vollgasorgie mit Maximaltemperaturen würde ich erstmal lassen, aber da die Auslassventile noch in der Toleranz liegen kann eigentlich nichts passieren. Ein undichtes Einlassventil merkt man sofort....
    Der Motor lief sehr schlecht, was am Vergaser gelegen haben könnte oder auch am Spiel. Allerdings lief sie ende letzten Jahres noch unauffällig, daher liegt der Vergaser nahe. Ich bau sie mal zusammen, fahre sie ganz langsam warm und gib ihr dann mal 5 Minuten die sporen. So macht man sich arbeit :D aber was solls, es geht ja nicht anders...
  • Ich finde auch du warst etwas zu voreilig.
    Meine lief nach der Winterpause auch beschissen. Beim ersten Start nur auf 3 Zylindern. Kriegte sich dann ein und lief allgemein etwas rau und träge. Verbrauch ging auch auf knapp 7,5 - 8 Liter hoch. Nach der zweiten Tankfüllung war aber wieder alles in Ordnung. Springt gut an, läuft ruhig und hat wie gewohnt Leistung.
    Geb da Michael recht. Du hättest die Maschine erst mal gemütlich warm fahren sollen.
    Der Motor kann wie ich aus eigener Erfahrung berichten kann wirklich heftige Betriebszustände sehr gut wegstecken.
    Drosseln sind Vögel, sie in Motorräder zu stecken ist Tierquälerei.
  • Der Vergaser hat die Reinigung ja wirklich dringend nötig gehabt und neue Kerzen haben auch defintiv nicht geschadet. Wenn der Vergaser schon mal raus ist, macht das Ventilspiel messen den Braten wirklich nicht fett. Das sind vielleicht ne Stunde Mehrarbeit gewesen. Werde das alle mal so Handhaben und dann nochmal demontieren und messen.
  • irreversibel schrieb:

    Ich empfehle dir dieses Video:
    Sorry, aber man kann sichs auch unnötig schwer machen.




    Die rechten Maße, 15mm, sind nicht wichtig. Sowas feilt man sich aus nem Stück Blech in ein paar Minuten.
    Wenn man ne Honda-"Stammwerkstatt" hat, einfach mal freundlich fragen, die haben meisten ne Menge von den Dingern rumliegen weil die bei vielen Steuerkettenspannern mitgeliefert werden.
    Ich würd ja aushelfen, aber hier gibts mittlerweile zuviele Drecksäcke die geliehenes Werkzeug oder Teile nimmer zurückgeben.

    @Hardy92: Ventilspielkontrolle war definitiv ne gute Idee. Wenn sie nun schon mal offen ist würde ich sie nicht wieder zusammenbauen und das Spiel eben so wie es ist einstellen... da wirste dann u.U. 2-3/100 daneben liegen wenns sehr dumm läuft, aber das spielt keine echte Rolle, rechtfertigt die ganze Schrauberei jedenfalls nicht.
    Das Drehmoment an den Nockenwellenböchen solltest du sehr ernst nehmen...im Zweifel lieber 1-2 NM weniger als zuviel.
    Ein rausgerissenes Gewinde dort ist ne echte Freude und du weißt ja nicht wer da schon vorher mal mit dicken Unteramen dran war. Aufpassen, da gibts zwei Schraubenlängen....
    Wenn du pfiffig bist machste dir vor Ausbau der Nockenwellen mit nem Edding Markierungen an Kettenrad und Steuerkette, das erleichtert den Zusammenbau enorm. Beim Zusammenbau ordentlich Öl an die Nockenwellenlager, ideal ist ne Mischung aus 50:50 ÖL und MoS²-Fett (so schreibts Honda auch vor), notfalls tuts aber auch normales Motoröl.
    Eines Tages glaubte ein Koyote entdeckt zu haben, dass er nur lange genug heulen müsse um den Vollmond zu besiegen.... (keine alte Indianerweisheit sondern eher eine Erkenntniss des internet-Zeitalters)

    Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Dr.Fireblade ()

  • Falls es auch so geht wäre das natürlich klasse, spart locker 3 Stunden Arbeit. Ich gebe mir die Nummer mit dem Kettenspanner später mal, bin aktuell noch in der Schule und kann kein Video schauen. Aber ich schätze mal es handelt sich dabei um das "Stopper Tool".

    Für die 12Nm von den Schrauben der Lagerschale muss ich mir noch einen neuen Drehmomentschlüssel besorgen (Meiner geht erst bei 20 los). Mit genug Markierungen sollte das ja dann tatsächlich kein Hexenwerk sein. Ich habe schon gedacht die Kettenräder der Nockenwellen müssen ebenfalls demontiert werden.

    Fett habe ich verschiedene da, allerdings vermutlich kein Hochleistungsfett. Werde mir das aber ebenfalls besorgen. Wenn, dann mache ich die Sache auch direkt richtig.
  • Hab mir heute aus einem Stück Blech das Werkzeug für den Kettenspanner gebaut und auch schon beide Lagerschalen runter. Morgen geht es dann mit dem Abheben der Nokenwellen weiter. Sind die Shims gekennzeichnet oder brauche ich eine Bügelmessschraube zum messen? Wo bestelle ich die Shims? Ein HH ist meines Wissens nach nicht in direkter Nähe. Bin allerdings auch zugezogen und kenne mich nicht wirklich gut aus.
  • Hardy92 schrieb:

    Sind die Shims gekennzeichnet oder brauche ich eine Bügelmessschraube zum messen?
    Theoretisch ja, messen musst du trotzdem können.
    Erstens sind die Zahlen oft nich mehr lesbar und zweitens hat sich die Unart verbreitet die Shims "nachzuschleifen", man kann den Dingern also nicht blind vertrauen. Eine gute Digialschieblehre genügt aber.
    Shims gibrs auch im Zubehör/ebay.... was die taugen ist schwer zu sagen.
    Originale würde ich bevorzugen, meistens kann man ja auch die vorhandenen tauschen und braucht nur wenige neue.
    Bestellen kannst du die z.b. hier: my-bikeshop.de/ Der Laden ist absolut seriös.

    Schreib dir die Ventilspiele und die neuen Nummern der Shims auf, am besten ne Skizze machen. Dann hast du die Werte beim nächsten Mal und du kannst auch kontrollieren was sich ggfs. ändert. So z.B. sieht das aus was du bei mir mitbekommst:



    PS: schreib hier rein welche Shims du brauchst.....wenns mehrere sind und ich die doppelt haben könnten wir tauschen.
    Eines Tages glaubte ein Koyote entdeckt zu haben, dass er nur lange genug heulen müsse um den Vollmond zu besiegen.... (keine alte Indianerweisheit sondern eher eine Erkenntniss des internet-Zeitalters)
  • Eine gute Digitalschieblehre habe ich da, die sollte auf 1/100 messen können. Hab ich gar nicht dran gedacht. Das mit der Buchführung war schon geplant, ich möchte die gute noch länger fahren (auch wenn mein Kollege mir am Samstag mit der 57er Facelift die Nase lang gemacht hat :rolleyes: )

    Melde mich dann morgen mit den Maßen der verbauten Shims und welche ich rechnerisch benötige. Ist es ungewöhnlich, dass das Spiel so unterschiedlich ist? Habe mal meine Skizze angehängt.

    bilder-upload.eu/show.php?file=f4b0c7-1524685234.jpg
  • Positiv ungewöhnlich sind eher die guten Werte am Auslass. Da würd ich nur das 22er auf 25 stellen.
    Einlass hab ich so stark noch nie erlebt.... aber hay, wir reden hier von 100stel Millimetern.
    Eines Tages glaubte ein Koyote entdeckt zu haben, dass er nur lange genug heulen müsse um den Vollmond zu besiegen.... (keine alte Indianerweisheit sondern eher eine Erkenntniss des internet-Zeitalters)
  • Dr.Fireblade schrieb:

    Hardy92 schrieb:

    Muss ich bei so niedrigem Spiel denn schon mit Folgeschäden rechnen?
    Naja, ne Vollgasorgie mit Maximaltemperaturen würde ich erstmal lassen, aber da die Auslassventile noch in der Toleranz liegen kann eigentlich nichts passieren. Ein undichtes Einlassventil merkt man sofort....
    Ist aber ne 99er!
    So viel ich weiß ist da das Außlaßventilspiel 0,25mm +/- 0,03mm?
    Somit wären die 0,19mm schon außerhalb.
  • Mir kam so eine "starke" Abweichung auch ungewöhnlich vor, aber da hast du schon recht, es sind nur 100stel. Am Einlass würde ich dann probieren alle rechnerisch auf 0,18 zu bringen. dann ist noch ein bisschen Spiel falls Ablagerungen die Werte verfälscht haben.


    V3Honda schrieb:

    Ist aber ne 99er!So viel ich weiß ist da das Außlaßventilspiel 0,25mm +/- 0,03mm?
    Somit wären die 0,19mm schon außerhalb.
    Habe mich verschrieben. Auf dem Foto sind die korrekten Werte zu sehen. Mit den 0,22-0,28 am Auslass liegst du richtig.
  • Habe die Shims heute ausgebaut. Diese hier waren drin:

    EX 195_192___ 192_192___185_182___180_180

    IN 185_190___185_190___185_185___185_185

    Gemessen habe ich:

    EX 026_028___025_022___024_027___027_025

    IN 016_011___011_007___010_009___007_008

    Um rechnerisch an die obere Verschleißgrenze zu kommen müssten folgende kleine Shims eingebaut werden:

    EX ----_----___----_185___180_----___----_----

    IN 182_182___177_178___177_175___173_175


    Ich bin mir nicht genau sicher in welchen Schritten es die Shims gibt. Falls du passende zum tauschen hast @Michael wäre ich natürlich sehr dankbar. Der Rest müsste dann bestellt werden. Den einen 185er am Auslass könnte ich tauschen. Dann bräuchte ich "nur" 9 neue Shims. Die komplette Einlassseite + den eventuell den 180er am Auslass.

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Hardy92 ()