Reifentemperatur

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  • Reifentemperatur

    Verehrte Anwesenden,

    als sich die Lebenszeit meines letzten Vorderreifen ihrem Ende näherte, nervte zunehmend ein schaukeln in tieferer Schräglage und überhaupt die Unwilligkeit dort unten zu bleiben.

    Neulich hab ich dann aus Neugier einfach mal den Luftdruckprüfer mit zur Hausstrecke genommen (total übertrieben, kam mir mächtig affig vor. Immerhin reden wir hier nicht von der Renne) und habe nach ein paar Runden gemessen.

    Vorne änderte sich der Druck von 2,1 auf 2,4. Hinten von 2,5 auf 2,9. Lufttemp war ca.26C

    Ist schon recht arg wie ich finde. Habe danach wieder den eigentlich „richtigen“ Druck eingestellt und es fuhr sich wieder erheblich besser. Kein Gekippel und deutlich mehr Vertrauen.

    Jetzt mit Neuem Vorderreifen ist eh alles wieder schön satt und macht Spaß ABER;

    Jetzt sagt doch mal; das ist doch sicherlich nicht Sinn der Sache, an der eigentlichen Strecke (wir reden immer noch von der Straße) den Druck zu korrigieren. Also ignorieren? Zu Hause absichtlich zu wenig einstellen damit es vor Ort passt? Wie macht ihr das? Ist reine Neugier, denn in welche Richtung es sich verbessert merk‘ ich ja...

    Grüße Ric
  • Auf der Hausstrecke zu kontrollieren, macht wenig Sinn, da der Reifen dann ja bereits auf Temperatur ist.
    Für Straßenreifen werden aber -im Gegensatz zu Rennreifen - immer nur Kaltluftdrücke angegeben.
    Also kontrolliere/ befülle ich auch nur kalt.
    Ein vernünftiger Luftdruckprüfer und eine Standpumpe (der Fitneß halber - Kompressorpumpe geht natürlich auch -> Hauptsache vor Ort) sollten vorhanden sein.
    Und dann halt wirklich am kalten Reifen loslegen, da bin ich sehr penibel; schon die Fahrt zur Tanke verfälscht den Druck, da bereits Temperatur in den Reifen kommt. Von daher ist ein Motorradfahrer, der nach langer Tour an der Tankstelle den Druck kontrolliert/ einstellt in meinen Augen ein wenig doof, denn was kontrolliert der da eigentlich?! :oh_man:
    Der von den Herstellern vorgegebene Druck bezieht sich immer auf Vollastfahrten mit kompletter Zuladung auf der BAB und kann somit natürlich den eigenen Vorlieben und dem Fahrstil angepaßt werden.
    Grundsätzlich hat bei mir bis auf wenige Ausnahmen (z.B. S21- Vorderrad) der von Honda vorgegebene Druck (2,5/2,9) immer irgendwie funktioniert.
    Zum sportlichen Fahren sollte aber abgesenkt werden.
    Hinten kann deutlich was herausgelassen werden, vorne eher nicht,denn der Frontpneu gibt einem das Fahrgefühl und übertragt den Hauptteil der Bremskraft.
    Experten (vielleicht auch selbsternannte...) sagen, man solle vorn nicht unter 2,0 gehen, was ich bestätigen kann. 2,2 bis 2,4 habe ich eigentlich immer drauf und komme gut damit klar. Darunter wird es irgendwie "eierig" und instabil.
    Hinten ist es weniger problematisch und im Sinn von besserem Grip sogar recht sinnvoll, etwas mehr Luft abzulassen.
    Unter 2,5 geht locker; an die 2,0 traue ich mich aber nicht heran.
    Auch wenn man beim sportlichen Abreiten der Hausstrecke ab und an vielleicht sogar kurzzeitig mal dem Rennsport nah unterwegs ist, benötigen die Reifen doch primär Stabilität.
    Bei einem Rennreifen soll man ja hinten (heiß) teilweise nur 1,1 bar, im Regelfall aber so zwischen 1,4 bis 1,7 bar fahren.
    Das würde ich auf der Straße aber nie tun, denn die Pellen sind im Aufbau doch teils komplett anders.
    Ein Straßenreifen würde das wohl nicht mitmachen und schnell überhitzen; außerdem weiß ich nicht, wie es dann mit der Stabilität noch aussehen würde.
    Vorne hingegen soll man ja auch Rennreifen mit über 2,0 bar fahren - nicht umsonst... ;)
    Von all dem etwas abweichend sieht es mit meiner aktuellen Pelle, dem Dunlop Sportsmart TT aus:
    Ich hatte versehentlich mal längere Zeit nicht kontrolliert und war vorn wie hinten mit unter zwei bar unterwegs.
    Hat ihn nicht sonderlich gestört (hat aber auch die NTec - Karkasse drin, die speziell für besseren Grip durch niedrigen Druck konzipiert ist); je weniger Druck, desto wohler fühlt er sich. :P
    Aber auch hier sollten vorn mindestens 2,1 oder 2,2 bar drin sein - er wird dann präziser als mit unter zwei.
    Wichti

    Nicht kneifen - schleifen! ;)
  • LS und RS ist etwas total unterschiedliches und nach meiner Ansicht nicht vergleichbar.
    Zudem ist Reifen A ggf ganz anders als Reifen B und dieser wieder ganz anders als Reifen C.
    Absolut richtig finde ich den Reifen Druck in Solo Betrieb auf LS abzusenken von der Hersteller Angabe im Handbuch.
    Ich persönlich bin im Bereich für Solo mit fast jedem mopped auf LS mit kalt jeweils vorne 2,3 und hinten 2,5 gut gefahren.

    @ wichti
    Warum sollte ein LS Hinterreifen auf der LS mit 1,4 - 1,7 überhitzen?

    Gruß
    G.A.C.O
    "Der schnellste Inder westlich des Ganges" ;)

    Shops von Freunden
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    HZ-Bikeparts
  • Dietmar schrieb:

    Gitsch schrieb:

    Wichti schrieb:

    Hinten ist es weniger problematisch und im Sinn von besserem Grip sogar recht sinnvoll, etwas mehr Luft abzulassen.
    Frage: Warum erhöht ein absenken des Luftdrucks den Grip? ?(
    mehr Walkarbeit = höhere Temperatur = "pickt" besser
    nehme ich an :)
    Und der Reifen ist halt plump gesagt platter. Ergo mehr Aufstandsfläche.

    Das RS und LS nicht vergleichbar sind, ist schon klar. Aber nun hat sich ja das Fahrverhalten doch merklich verändert. Bei höheren Temperaturen wird der Effekt wahrscheinlich noch spürbarer.

    Reifen und Fahrwerk sind schon spannende Themen

    (-:
  • TheJack schrieb:

    Und der Reifen ist halt plump gesagt platter. Ergo mehr Aufstandsfläche.
    ....ich bin da... sagen wir mal "skeptisch"... ;) ...gibts dazu Tests von Reifen- oder Motorradherstellern, oder vielleicht von der Fachpresse? Auch ein "offizielles" Statement eines Reifentechnikers von irgendeinem Reifenhersteller würde mir reichen.
    Ansonsten wäre ich so frei, diese Annahme in das Reich der Wünsche zu verweisen... 8)

    @Wichti: ...deine Meinung? :)
    MM93 #Big6
    There is grey blur, and a green blur. I try to stay on the grey one... - Joey Dunlop
  • :thumbsup:
    Prima , kurz und verständlich.
    Den letzten Punkt der Nachteile kann ich aus aktueller Erfahrung bestätigen. Dann wird's selbst mit 2,5 bar schei... zu Fahren (zerrt unschön am Lenker)
    Aus fahrphysikalischen Gründen entsteht ein Sicherheitsrisiko,wenn die Motorleistung dem Leergewicht nicht angepasst ist und dadurch außerordentlich starke Beschleunigungen möglich werden.
    ( Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat in seinem Beschluss zur Motorradsicherheit.)
  • @Wichti: mMn schon sehr gut "auseinaderdividiert"
    @V3Honda: echt, wirklich guter link!

    Ich fahre jetzt seit 2016 (wegen der Produktionsgarge) und seit ~12tkm den S21. Vorher waren's mit diversen anderen Reifen hinten 2,5tkm und vorne halt ein bissl mehr. Allerdings war für mich der Grip am VR des S21, bei 2,5 Bar kalt, so ziemlich das mieseste, was ich bis jetzt gefahren bin - kippelig und bei geringe Schräglage sofort am Rutschen. Auch 2,3 Bar brachten keine spürbare Verbesserung. Erst als ich auf 2,1 Bar abgesenkt hatte, war der Grip so, wie ich mir das von einem Sportreifen erwarte. Unter 2,1 Bar hat sich dann nix mehr verbessert und es wurde, genauso wie im Link beschrieben, einfach nur noch träger. Der Verschleiß hat sich tatsächlich erhöht, allerdings hatte ich noch keinen Vorderreifen, der vor'm Hinterreifen fertig war und schon gar keinen Reifen, der ~12tkm gehalten hat!


    ... remember the times, when sex was safe and bikes were dangerous?
  • G.A.C.O. schrieb:

    @ wichti
    Warum sollte ein LS Hinterreifen auf der LS mit 1,4 - 1,7 überhitzen?
    Gegenfrage:
    Warum geben die Reifenhersteller solch niedrige Drücke für sportlichen Landstraßenbetrieb nicht frei?
    Ich sag`mal so: Bei flotter Landstraßenhatz mit viel Umlegen, Bremsen, Beschleunigen würde wahrscheinlich nix passieren.
    Bei längerer Geradeausfahrt (ist ja doch ab und an mal ein Stück BAB dabei) kann das allerdings durchaus passieren, da durch das verstärkte Walken eines druckentlasteten Reifens mit dem entsprechenden Temperaturanstieg Schäden möglich sind.
    Nicht umsonst wird ja meist 2,9 bar hinten empfohlen - in meinen Augen eine reine Absicherung der Hersteller; sicher führt auch deutlich weniger nicht zum Überhitzen.
    Aber mit 1,4 bar hinten auf der Bahn?
    Nein danke, das können andere probieren... :dumdiedum:
    Es gab 2008 in der BMW - Bravo mal den Fall, daß sich beim Dunlop D208RR auf der MV Agusta F4 1078 nach flotter Autobahnhatz die Lauffläche hinten abzulösen begann.
    Man schob es damals auf die straßenzugelassene Rennmischung der Pelle.
    Da aus der Praxis so etwas weder vorher noch nachher jemals zu hören/ lesen war, bin ich bis heute der Meinung, daß die italienische Göttin artgerecht ausgeführt worden ist und man danach vergessen hat, den Druck wieder zu erhöhen.
    Ist aber vielleicht auch nur eine böse Verschwörungstheorie... :D :gruebel:

    Gitsch schrieb:

    ....ich bin da... sagen wir mal "skeptisch"... ...gibts dazu Tests von Reifen- oder Motorradherstellern, oder vielleicht von der Fachpresse? Auch ein "offizielles" Statement eines Reifentechnikers von irgendeinem Reifenhersteller würde mir reichen.
    Ansonsten wäre ich so frei, diese Annahme in das Reich der Wünsche zu verweisen...

    @Wichti: ...deine Meinung?
    Da gab es mal ein Statement vom mopedreifen.de - Mann, das hier auch irgendwo verlinkt wurde.
    War nicht schlecht.
    Ansonsten hat Rick recht: Weniger Druck = mehr Auflagefläche (sehr gut zu sehen am Extrembeispiel, dem Plattfuß :D - Spaß beiseite...) und vor allem schnellerer Temperaturanstieg; bei Sportpellen, insbesondere sehr sportlich angehauchten Vertretern ihrer Zunft ja doch essentiell.
    Die Grenzen: Siehe oben. :lupe:
    Wichti

    Nicht kneifen - schleifen! ;)
  • Neu

    Nicht falsch verstehen. Ich würde nie 1,4-1,7 auf LS fahren.
    Zusammenspiel Druck und Temperatur von Reifen muss passen.
    Für mich immer noch die Frage warum Absenken Druck generell höhere Temperatur im Reifen bewirken soll?
    Anders gefragt. Wenn auf RS der Hinterreifen überhitzt. Was tun ausser andere Mischung drauf natürlich. Aber was sonst tun? Druck rauf oder runter?

    Gruß
    G.A.C.O.
    Und auf LS lässt sich fast alles fahren ;)
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  • Neu

    Ich denke aber doch, dass die größe der Aufstandsfläche überbewertet wird. Bei der Formel für die Reibung, ist die Fläche ja gar nicht drinnen: Fr = mü * Fn

    Die Reibungskraft ist somit direkt abhängig von der senkrechten Aufstandskraft und dem fixen Faktor mü Straße/Reifengummi.

    Dass da noch a bissi Verzahnungseffekte dazukommen macht die größere Fläche etwas besser diesbezüglich, aber doppelte Fläche = doppelte Reibung spielts bei weitem nicht.
    Gruß
    DietmaRR

    8) Wo ich bin ist vorne! ;)
  • Neu

    Hmm, bin da kein Experte aber irgend einen Grund muss es ja geben warum Supersportler keine Rennradreifen haben :D

    Und scheinbar gilt die Regel ja, das je mehr Bumms die Karre hat, bzw. je (potentiel) schneller sie (eben dadurch) bewegt wird der Latschen dimensioniert ist.

    Vorne wird keine Motorkraft übertragen, die Reifen sind klassenübergreifend ähnlich in ihren Größen.

    Hinten dagegen wächst der Reifen mit der zu übertragenden Leistung. Ansonsten könnte der Hinterreifen sicher ebenso in 120/70 gehalten werden anstatt in 200/65.

    Obwohl... thermische Hintergründe werden ohnehin dahinter stecken.
  • Neu

    Dietmar schrieb:

    Fr = mü * Fn

    Die Reibungskraft ist somit direkt abhängig von der senkrechten Aufstandskraft und dem fixen Faktor mü Straße/Reifengummi.
    Das stimmt so nicht. Bei elastischem Zeug wie Gummi ist's komplizierter.

    Bei Reifen ist's nochmal komplizierter.

    Es ist halt mit so einfachen Wahrheiten wie in dem verlinkten Artikel nicht getan.
    Da steht dann son Zeug drin wie "die fäden ziehen am gummi, deshalb wird der reifen warm" oder "Schräglage erwärmt den Reifen nicht".
    Das ist ja nicht falsch. In einem begrenzten Kontext auf den aber nicht weiter eingegangen wird.
    Das steht dann da als pauschale Wahrheit, und disqualifiziert sich damit imho als Bullshit.
    Ich würde mir mal einen fundierten Artikel zu dem Thema wünschen, von mir aus auch eine dissertation wenn's den dann sein muss.

    G.A.C.O. schrieb:

    Wenn auf RS der Hinterreifen überhitzt. Was tun ausser andere Mischung drauf natürlich. Aber was sonst tun? Druck rauf oder runter?
    Frage was erwärmt den Reifen.
    1 Walken der Karkasse -> viel Luft = wenig walken und wärme?
    2 Walken der Kontaktfläche(asphaltrauhigkeit) -> is wie's is?
    3 Walken bzw. Schubbelastung des Latsch (Beschleunigung)-> viel Luft= wenig Latsch= viel Wärme durch höhere Kraft pro Fläche?
  • Neu

    chris16 schrieb:

    Ich würde mir mal einen fundierten Artikel zu dem Thema wünschen, von mir aus auch eine dissertation wenn's den dann sein muss.
    :D :thumbsup: Wobei es da ganz gewiß auch Dissertationen gibt.
    Vielleicht kann einer eine verlinken. ^^
    Da wird ja auch immer noch viel herumexperimentiert bei den Herstellern -> Beispiel N-Tec - Karkasse bei Dunlop, die viel Stabilität auch bei niedrig(st)en Drücken ermöglicht.

    G.A.C.O. schrieb:

    Anders gefragt. Wenn auf RS der Hinterreifen überhitzt. Was tun ausser andere Mischung drauf natürlich. Aber was sonst tun? Druck rauf oder runter?
    Tja, das ist die Frage; eine echte Wissenschaft.
    Bei mir jedenfalls liegt`s am Fahrwerk, daß mir immer der Hinterreifen aufreißt.
    Schade um den - für meine Fahrkünste - sonst tollen Power Slick Evo.
    Habe mich da strikt an Michelins Empfehlung gehalten, die einen Druck für Hobby- und einen für Profifahrer vorgeben.
    Die weichen nur um wenige Zehntel voneinander ab, machen aber den Unterschied von Vollgummiball zu schön geschmeidig fahrbar aus.
    Also erhöhen kam schon mal nicht in Frage, das mochte er gar nicht.
    Ich denke, wenn er überhitzt, obwohl das Fahrwerk paßt, liegt`s wirklich an der Mischung. :gruebel:
    Wichti

    Nicht kneifen - schleifen! ;)
  • Neu

    dunlop schrieb:

    Zudem ist die oben angegebene Formel fuer Gleitreibung. Hier handelt es sich um Rollreibung!
    Nö, wenn man wissen will, wann ein Reifen blockiert/durchrutscht/wegrutscht ist es schon die Gleitreibung, die es zu berechnen gilt.

    chris16 schrieb:

    Dietmar schrieb:

    Fr = mü * Fn

    Die Reibungskraft ist somit direkt abhängig von der senkrechten Aufstandskraft und dem fixen Faktor mü Straße/Reifengummi.
    Das stimmt so nicht. Bei elastischem Zeug wie Gummi ist's komplizierter.


    Bei Reifen ist's nochmal komplizierter.
    Ich schrub ja, dass zur Gleitreibungskraft noch Verzahnungseffekte dazukommen - aber wie die Fläche bei elastischen Materialien in die Formel einfließt, würde mich schon interessieren.
    Gruß
    DietmaRR

    8) Wo ich bin ist vorne! ;)
  • Neu

    Dafuer musst du ne Differentialgleichung nehmen oder ein Vektorfeld also Tensor,sehr kompliziert da jeder einzellne Haftpunkt von zig Faktoren abhaengt, wie Temperatur, Gummizeug, Strassenbelag, Neigung, Querkraefte und sontwas alles. Also ich mache das nicht nur so aus Spass. Denke im realen Leben wird auch einfach viel von Versuchen unter allen moeglichen Bedingungen abgeleitet. In jedem Fall eine Fette Rechenaufgabe fuer jemanden der sehr viel langeweile hat.
    scribere non curo ego dolentes quod aliquis fals