Unterschiede nach dem synchronisieren 1+4 und 2+3

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  • Unterschiede nach dem synchronisieren 1+4 und 2+3

    Moin und hallo in die Gemeinde, ich habe zwei Probleme.
    1.
    Problem nach der Synchronisation bei mir besteht darin, das der 1.+4. Zylinder beim Gas geben einen anderen Unterdruck anzeigen, als der 2.+3. Zylinder.
    Die inneren Zylinder haben einen identischen Unterdruck und die äußeren haben auch einen identischen Unterdruck, jedoch ziehen die inneren mehr und die äußeren weniger.
    Im Standgas sind alle Zylinder bis auf ganz ganz geringe Unterschiede sehr gleich im Unterdruck.
    Vergaser sind alle Typ 80C mit original Nadeln, die Bedüsung ist 1.+4. 132 HD und 2.+3. 135 HD.
    Kann der unterschiedliche Unterdruck zwischen inneren und äußeren Zylinderpaaren durch die unterschiedliche Bedüsung kommen ?
    2.
    Nach dem Tausch der HD von 4x115 auf außen 132 und innen auf 135 mag die Karre nicht mehr mit Choke gestartet werden wollen.
    Starte ich mit Choke dann geht sie nach etwa 10-15 Sekunden wieder aus, starten ohne Choke ist dann nur möglich wenn ich gleichzeitig etwas Gas gebe und danach halte, damit sie nicht wieder aus geht bzw mit nur 700 Umdrehungen dahin hungert.
    Baue ich die 115er HD wieder ein dann ist alles wieder Ok.
    Kann es sein das mit der größeren Bedüsung auch die Nadeln getauscht werden müssen oder ist das nicht relevant, da die HD im Standgas und unteren Drehzahlenbereich ja keine Dienste leisten ?
    Nur warum kann ich die Karre dann nicht mit Choke wie gewohnt starten ?

    Ich danke schon einmal im Voraus für Hilfe

    Gruß Matthias

    PS.: Synchrontester ist von Bohem, also sehr präzises arbeiten möglich
  • matzeklatze schrieb:

    Kann der unterschiedliche Unterdruck zwischen inneren und äußeren Zylinderpaaren durch die unterschiedliche Bedüsung kommen ?
    Nein.
    Entweder ist was mit der Mechanik der Drosselklappen faul, oder sie zieht irgendwo Luft.

    matzeklatze schrieb:

    ist das nicht relevant, da die HD im Standgas und unteren Drehzahlenbereich ja keine Dienste leisten ?
    So ist es.
    Eines Tages glaubte ein Koyote entdeckt zu haben, dass er nur lange genug heulen müsse um den Vollmond zu besiegen.... (keine alte Indianerweisheit sondern eher eine Erkenntniss des internet-Zeitalters)
  • Moin Michael, danke für deine Antwort, werde das der Tage noch mal genauer betrachten, Isolatoren sind neue verbaut, Airbox war eh unten, also kann es nur etwas anderes sein.
    Verdacht hab ich schon im Nachgang, werde es kontrollieren um es auszuschließen.

    Wie kann das Problem mit den größeren Düsen und dem starten mit Choke zusammen hängen, gerade wo es mit dem Wechsel von 115 HD auf 122 oder auch 132/135 HD so auftaucht und beim Wechsel auf 115 zurück dann auch wieder funktioniert, das ist mir etwas hoch, verstehen würde ich es dennoch gerne, bleibt die Birne nicht so hohl. (-:
  • matzeklatze schrieb:

    Wie kann das Problem mit den größeren Düsen und dem starten mit Choke zusammen hängen, gerade wo es mit dem Wechsel von 115 HD auf 122 oder auch 132/135 HD so auftaucht und beim Wechsel auf 115 zurück dann auch wieder funktioniert, das ist mir etwas hoch
    Mir auch....ich hab ja früher Dutzende auf die modifizierte Airbox umgebaut, ich besitze aktuell auch eine modifizierte und eine originale....so extrem wie du das beschreibst konnte ich das noch nie beobachten.
    Eines Tages glaubte ein Koyote entdeckt zu haben, dass er nur lange genug heulen müsse um den Vollmond zu besiegen.... (keine alte Indianerweisheit sondern eher eine Erkenntniss des internet-Zeitalters)
  • Moin Männer's,
    danke für eure Antworten, wegen der Anschlüsse unten am Zylinderkopf hab ich auch drüber nach gedacht, das ist der vermutete Verdacht von mir gewesen, die Unterdruckschläuche gingen mir zu leicht auf die Anschlüsse, haben sich bei laufendem Motor förmlich drauf gesaugt.
    Werde das Morgen mal mit dünneren Schläuchen verbinden und schauen wie es sich macht.
    Uhren vertauschen ist geniale Idee, die inneren Uhren nach außen anschließen und die anderen dann nach innen, das gibt Klarheit.
    Hätte ich ja auch selber drauf kommen müssen, naja manchmal will mein Kopf nicht so wie es für mich einfacher wäre aber so belebt es das Forum halt immer wieder etwas. 8o
  • matzeklatze schrieb:

    Uhren vertauschen ist geniale Idee, die inneren Uhren nach außen anschließen und die anderen dann nach innen, das gibt Klarheit.
    Wenn die Uhren tatsächlich Toleranzen hätten... wieso sollte sich das dann von Drehzahl/Leerlauf unterscheiden ?

    Wie stark unterscheidet sich das denn überhaupt und bei welcher Drehzahl?
    Eines Tages glaubte ein Koyote entdeckt zu haben, dass er nur lange genug heulen müsse um den Vollmond zu besiegen.... (keine alte Indianerweisheit sondern eher eine Erkenntniss des internet-Zeitalters)
  • Nabend,
    die Uhren hab ich im Vorfeld alle 4 über einen Anschluss zusammen laufen lassen und konnte die Anzeigen exakt auf gleiche Werte einstellen.
    Standgas alle vier gleich, langsam Gas gegeben bis 3000 Umdrehungen und dabei sind die beiden Inneren zurück gegangen, so wie sein soll und die Äußeren sind etwas angestiegen, das hat mich Stutzig gemacht.
    Gut ist das erste mal in meinem ach so kurzen Leben gewesen, hat auch etwas gedauert aber hab sie alle gleich bekommen.
    Schaue morgen noch einmal mit den engeren Schläuchen nach wie das dann ist, einstellen wird dann erst nächste Woche etwas, schaffe ich morgen nicht alles.
    Hab mich für eine andere Auspuffanlage entschlossen, original Krümmer und anderen Topf, die Karre hat zwischen 5500 und 6500 gestottert und kam nur mit vorsichtig Gas geben während der Fahrt über diesen Punkt hinweg, mit dem Neuen Krümmer und dem Neuen Endtopf ist das stottern fort. Zwar nur im Stand gewesen aber das war mit der anderen Anlage auch schon im Stand.
    Alles wird gut....wenn es verbaut ist und alles seinen Platz gefunden hat.
  • Moin'sen,
    gestern nun noch einmal die Karre warm laufen lassen und die Uhren angeschlossen.
    Die Uhren sind ja Nagel neu und die Schläuche noch sehr weich.
    Anschlüsse am Block alle die Unterdruckanschlüsse original von Honda, die im Nachgang dann mit dem Gummistopfen verschlossen werden.
    Die Anschlüsse für die Uhren, also die mitgeliefert werden und zum einschrauben sind, sind im Durchmesser dicker als die von Honda.
    Durch dir Wärme des Motors sind die Schläuche noch viel weicher geworden, als sie eh schon sind und haben wahrscheinlich etwas durchgelassen.
    Die Konstellation innere und äußere Zylinder ist dabei vielleicht etwas Zufall und für mich zu diesem Zeitpunkt mal wieder die A-Karte gewesen.
    Gestern dann mal alten Unterdruckschlauch in vier Teile geschnitten, mit den Neuen Schläuchen verbunden und auf die Anschlüsse am Motor gesteckt.
    Uhren zu gedreht, gestartet und die Uhren dann nach und nach geöffnet bis die Zeiger leicht vibriert haben.
    Anzeige im Standgas alle gleich, nur der vom 3. Zylinder war ein halben Teilstrich niedriger aber das ist ja noch im Rahmen.
    Etwas am Gas gezupft, alle Uhren arbeiteten gleichmäßig, auch beim einpendeln in das Standgas zurück.
    Gas bis 2500 ansteigen lassen und auch hierbei alles in Ordnung gewesen, gleichmäßiger Ausschlag aller Uhren.
    Unterdruck im Standgas liegt bei allen Zylindern bei 0,33.
    Das Problem ist somit geklärt und danke für eure Hilfe.
    Zum Thema größere Bedüsung und starten mit Choke nicht möglich hab ich auch einen Gedanken, weiß halt nur nicht ob es der Richtige sein wird.
    Die Vergaser sind ja in der heutigen Zeit nicht mehr die Neusten, auch eine andere Vergaserbatterie verhielt sich beim Kaltstart mit Choke und größeren Düsen so.
    Die Nadeln dichten ja in Richtung HD nach unten ab, auf Grund des Alters der Teile ist ja auch Verschleiß angesagt, kann es sein das die Nadeldüsenhalter etwas damit zu tun haben könnten ?

    28


    NEEDLE JET HOLDER
    Teilenummer: 16165MW0600

    Das die im Lauf der Zeit innen größer geworden sind, die Nadel nicht ganz abdichten kann und bei der größeren Bedüsung dann auch schon mehr Sprit, zusätzlich zum Choke mit einlässt und die Karre dann beim Kaltstart nach 10 Sekunden einfach nur absaufen will ?
  • Dieser Halter kommt mit der Nadel gar nicht in Berührung.
    Die Nadeldüse verschleisst praktisch nie und ist auch nicht wechselbar.
    Eines Tages glaubte ein Koyote entdeckt zu haben, dass er nur lange genug heulen müsse um den Vollmond zu besiegen.... (keine alte Indianerweisheit sondern eher eine Erkenntniss des internet-Zeitalters)
  • Dr.Fireblade schrieb:

    Dieser Halter kommt mit der Nadel gar nicht in Berührung.
    Die Nadeldüse verschleisst praktisch nie und ist auch nicht wechselbar.
    das mit der Nadeldüse hab ich in einem schon etwas älteren Beitrag gelesen....

    LPLimitXXL- Düsenstöcke aus 2013

    Dann dürften ja eigentlich nur noch die Nadeln übrig bleiben, das die nicht mehr richtig abdichten und das Problem mit dem Kaltstart verursachen dürften aber das muss ich erst einmal austüfteln, hab noch eine 3. Vergaserbank liegen..42er Leerlaufdüsen und 120er HD verbaut.
    Ist zwar kein 80 C Typ, ist ein 80 B Typ,die Nadelspitzen sehen da super aus, zum probieren dürfte das gehen, den Unterschied muss ich heraus finden, steht ja auch im WHB etwas dazu geschrieben.
    Ist ein anderes Thema.



    sturzflug schrieb:

    Manchmal kann die Lösung auch eine ganz einfache sein,aber man sieht eben den Wald vor lauter Bäumen nicht... :whistling:
    Versuch macht gluch, muss nur darauf kommen.


    Ich danke euch beiden für eure Zeit und Erfahrung...habt ihr fein gemacht :sieg:
  • matzeklatze schrieb:

    Dann dürften ja eigentlich nur noch die Nadeln übrig bleiben, das die nicht mehr richtig abdichten
    Verschlissene Original-Nadeln hätte ich auch noch nie gesehen... wenn erkennst du das sofort, die sind eloxiert, wenn das verschlissen wäre, wäre es blank.
    Eines Tages glaubte ein Koyote entdeckt zu haben, dass er nur lange genug heulen müsse um den Vollmond zu besiegen.... (keine alte Indianerweisheit sondern eher eine Erkenntniss des internet-Zeitalters)
  • Moin Michael,
    danke für den Hinweis, wusste ich auch nicht, das die Nadeln eloxiert sind, wieder schlauer geworden.
    Bei dem Vergaser Typ 80 B sind zwei Nadeln oben blank aber halt die Spitzen ganz in Takt, bei den anderen Vergasern schau ich die Tage nach.
    Bei 3 Grad ist das momentan nicht wirklich mein Ding, wird ja wieder wärmer dann hänge ich den Vergaser auch mal rein und bin auf das Ergebnis gespannt.
    Bericht gibt es dann natürlich auch noch, mag es auch nicht wenn ein Thema zu keinem eindeutigen Ende führt bzw. das Ende dann immer offen ist.
  • Die Vergaser Typ 80 B hab ich nicht testen können, die Gummidichtungen vom Benzineinlass waren schon zu alt, habe die Düsen in einen Typ 80 C verbaut, die Vergaser sind beide neu abgedichtet.
    Starten mit Choke ist möglich, Leerlauf war 42 und HD 120, Feinjustierung war nicht möglich, da der Drehzahlmesser zwar in 10er Schritten anzeigt, jedoch Sprünge von bis zu 40 Umdrehungen vorhanden sind.
    Vergaserbatterie runter, Zündspulen, Kunststoffunterverkleidung und Ventieldeckel abgebaut.
    Heute Ventielspiel gemessen, Einlassseitig alle an der untersten Grenze, Auslassseitig im mittleren Bereich.
    Auslassseitig alle bis auf maximal erhöht und Einlassseitig fehlen mir noch 7 Chims, also erst nächste Woche wieder zusammen bauen und dann schauen.
    Leerlaufdüse hab ich aber wieder auf 40 zurück gebaut.
  • Ich kenne jetzt die genaue Einbaulage der Vergaser nicht bei der SC28 . Nadeldüsenverschleiß hatte ich sowohl bei Yamaha TRX 850 und FZR1000. Die Nadeldüse war sozusagen nach Kilometer X oval aufgerieben und ja, da war dann nix mehr mit anderen Düsen usw. usw. die Teile waren schlichtweg Schrott und mussten erneuert werden. Startverhalten unter aller Sau und Leistung war auch nicht mehr so pralle , die Kiste lief einfach schlecht. Ob das nun bei einer SC29 auch vorkommen kann, weiß ich nicht , Michael sagt es kann nicht sein und der kennt sich da besser aus , was die SC28 betrifft wie ich .
  • Kommt definitiv nicht vor... die Nadeldüsen wären auch nicht wechselbar, die sind fest verpresst.
    Eines Tages glaubte ein Koyote entdeckt zu haben, dass er nur lange genug heulen müsse um den Vollmond zu besiegen.... (keine alte Indianerweisheit sondern eher eine Erkenntniss des internet-Zeitalters)
  • Moin Männer's und erst einmal einen schönen Restsonntag.
    Da dieser Fred nun auch ein erklärbares Ende finden darf, möchte ich dieses auch tun.
    Das einfachste zu erst, das stottern im Drehzahlbereich 5500-6500 Umdrehungen, welches ja nicht permanent bestand, sondern sich so nach und nach mit einem leichten blechernd klappernden Geräusch eingestellt hat, wo ich immer der Meinung gewesen bin das es vorn aus dem Motorbereich kommt, ist einer von zwei DB Killern, wo die original Schweißnaht nicht stand gehalten hat und dieser dann in dem Abgasrohr bis kurz vor den ,,Endtopf,, rutschen konnte und in der Rundung zum Endtopf hängen geblieben ist, der Abgasstrom in diesem Ausgang nicht immer korrekt gegeben war und sich in diesem Drehzahlbereich am meisten bemerkbar gemacht hat.
    Dachte erst es hängt mit dem gekürzten Krümmer zusammen, doch hatte vorher auch nicht diese Probleme und die Karre lief ja auch ohne Probleme bis 230 durch, halt nur etwas schwach auf der Brust, da ja noch die 115er HD verbaut waren und ich ohne Verkleidung unterwegs bin.
    Starten mit Choke nicht wirklich möglich, hat sich auch erledigt, da sich die Chokemechanik sehr leicht bewegen lässt und ich den Bowdenzug etwas zu stramm verbaut hatte, ist der Choke immer etwas gezogen gewesen und beim rein drücken lief sie dann zu fett und ging aus, das ist nun auch beseitigt.
    LLD wieder auf 40er und HD 4x120er verbaut, läuft von unten bis ganz oben durch, ohne stottern, da ja momentan anderen Krümmer und ESD verbaut, halt nur im Stand, fahren geht zur Zeit nicht, steht ohne Räder, Reifen wechseln.
    Ventile eingestellt, liegen alle im oberen Bereich und nur 1/100 Unterschied pro Zylinder.
    Kompression gemessen, liegen alle bei 13,2 Bar.
    Zündspulen gemessen, alle Werte im mittleren Bereich.
    Synchronisieren war ja alles gut.
    Schwankungen auf dem Drehzahlmesser im Bereich von 40 Umdrehungen, doch nicht komplett in diesem Bereich, sondern immer nur so 10 Umdrehungen hoch oder runter und dann springt dieses Laufbild mal etwas hoch und dann wieder mal etwas runter, daher die 40 Umdrehungen Differenz, nicht unruhig zappellig, mehr so hin und wieder mal, gestehe ich dem guten Stück mal zu, ich laufe ja auch nicht immer ganz rund.
    Luftfilter und Aerbox wieder auf original gebaut, wird das Beste bei Umbau sein, 135 HD sind zu fett, schwarz verrußte Kerzen, trotz K&N Luftfilter und umgebauter Aerbox, obwohl sie richtig bösartig los ging die Sau und das auch bei 10%iger Steigung, das brauchen wir beide aber nicht mehr wirklich, das durfte ich früher schon ausleben.
    In dem anderen Fred mit der Lithium- Ion Batterie gibt es auch noch etwas, bei mir war die Schwachstelle die Verbindung Lima/ Regler.
    Verbindung gereinigt und etwas zusammen gedrückt, Regler nur noch handwarm mit und ohne Licht, im Stand oder auch höhere Drehzahl über eine viertel Stunde, das dürfte auch ok sein, gibt es aber dann auch noch eine Baustelle wegen der dickeren Kabel.

    So weit, so gut. :banane:
    Danke für eure Aufmerksamkeit, geteilte Freizeit und viele Tipps :respekt: :thumbsup: