Vergaserfragen sowie weitere zur Inbetriebnahme nach "Planenschlaf"

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  • Sooooooooooooooo...gerade ausprobiert....die Ölwannendichtung SC28 passt auch bei SC33.
    :oh_man: Oh Mann, muss ja passen, sonst könnte man die Wanne von der 33er nicht an den 28er Motor packen.
    Schau bei Honda nach der Artikel-Nr. 11394-MV9-670, wird die Nummer so nicht angenommen dann lässt du die Bindestriche weg dann sollte es was werden.
  • Ganz einfach, ihr findet keine Ölwanendichtung für die SC33... weil sie keine hat. Die Wanne wird ab der 96er mit etwas Dichtmasse montiert.
    Eines Tages glaubte ein Koyote entdeckt zu haben, dass er nur lange genug heulen müsse um den Vollmond zu besiegen.... (keine alte Indianerweisheit sondern eher eine Erkenntniss des internet-Zeitalters)
  • warum denn alles auf einmal anfangen, bau die Gabel zusammen, bau sie ein, häng das Vorderrad rein und geh dann an die nächste Baustelle.
    Verkleidungsmittelteile ab, Unterverkleidung ab, Auspuff ab,Kühlerbefestigung unten zum Motor lösen, so hast du etwas mehr Freiheit beim Krümmerabbau, Krümmer ab und dann kannst du die Ölwanne abbauen, da du sie nicht einfach seitlich weg ziehen kannst, muss erst nach unten gelassen werden, das Ölsieb und das Entlastungsventil sitzen vom Motor her innerhalb der Ölwanne, daher nach unten abnehmen.
  • Danke Matthias für die Beschreibung.

    Der Motor läuft und hat seine Laute durch den Bos Dämpfer nach außen befördert, bei dem Klang funkeln die Augen, dass war der wichtigste Schritt bei dem Projekt.

    Hab heute das Gewinde R 1/4 problem- und tadellos schneiden können, es ging leichter wie gedacht. Bin nur am überlegen ob eine Schraube oder Ventil ins neue Gewinde kommt :)
    Gruß utiltiy
  • Ich hab dieses gute Stück das Erste mal gehört :thumbup:

    Laut DHL kommt morgen der Gabel-Kit, da bin ich gespannt wenn der drin ist.

    Edit:

    Zum Thema mit dem Gewinde der Ölwanne vielleicht noch eine kleine Erfahrung mit einer anderen Problemstellung vor Jahren:

    Imbuss-Schraube der Achsklemmung vorne an einer BMW abgerissen, hat wohl schon einen "Drücker" gehabt.

    OK, ankörnen und ausbohren. Beim Bohren hat man gespürt dass das Material der Schraube immer fester wurde je tiefer man bohrte mit dem Ergebnis dass der Bohrer auf der anderen Seite genau bei den Gewindegängen raus kam was natürlich nicht gut war für eine Reparatur weil die Flucht der Schraube nicht mehr zum Auge gepasst hat. Dann war guter Rat gefragt, überlegt und überlegt was man machen kann ohne ein Neuteil zu bestellen.... Es hat ein wenig gedauert aber dann kam die rettende Idee. Das Loch auf einer Fräse "ausbohren", man kann das Tauchrohr sauber befestigen und mit dem Fräskopf genau anvisieren wo man durch will ohne das was "verlaufen" kann. Das hat einwandfrei funktioniert und das Gewinde wurde durch eine Ensat Buchse M8 erfolgreich wieder hergestellt.
    Gruß utiltiy

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von utiltiy ()

  • Aktueller Stand:
    - Ölventil verbaut und neues Öl mit Filter
    - Gabel-Revision durchgeführt

    Wie wird der Choke-Zug (die Hülle) bei der 98er Vergaserbatterie festgehalten/festgeklemmt? Da war/ist bei mir ein Kabelbinder rum was wohl nicht der Auslieferung entspricht.

    Edit:
    Hab es gefunden, es ist ein Choke-Zug verbaut bis 97 welcher geklemmt wird per Schraubschelle. Ab dem Baujahr 98 wird der Choke-Zug gesteckt, in die kleine Gabel der Halterung. Ich hab mir zuvor schon gedacht, früher ging der Choke weiter heraus wenn man diesen zog was der Ursache geschuldet war, hier, dass der Zug einfach eingelegt wurde und somit zu kurz war und dadurch der Choke immer ganz leicht betätigt war. Da der Choke-Zug so in Ordnung ist hab ich kurzerhand zwei kleine Kerben links und rechts eingebracht wo dieser Zug in die Aufnahme des Vergasers passt und zur Sicherheit mit einem Kabelbinder fixiert. Der Weg ist nun in Ordnung und ich ab mir die Kosten für einen neuen Zug erspart :)

    Da waren Spezialisten am Werk zuvor :whistling:
    Bilder
    • 20181115_191508.jpg

      236,15 kB, 2.560×1.440, 62 mal angesehen
    Gruß utiltiy

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  • Findet man irgendwo Bilder, wo man sieht wie die Züge und Kabel laufen im Cockpit, Original?

    Bei dieser hier war ein SB Lenker verbaut, beim zurück rüsten hat man wohl nicht sonderlich auf die Verlegung der oben genannten Komponenten geachtet und diese mehr oder weniger rein gewurschtelt. Wenn mich nicht alles täuscht sind die beiden Kabel für die Armaturen links und rechts an der Strebe befestigt gewesen an meiner damaligen 96er.

    Wie gesagt, ein paar Bilder wären ideal. Der Rest findet sich dann :thumbup:
    Gruß utiltiy
  • Das Projekt ist soweit durch, sie hat wieder TÜV und ist zugelassen. Gut 150 km bin ich damit jetzt gefahren, läuft für die Zeit wo sie (leider) gestanden hat erstaunlich gut :D zieht durch den ganzen Drehzahlbereich sauber hoch. Die Düsen, Airbox und K&N haben Wirkung hinterlassen ohne am Vergaser drehen zu müssen :)

    Das einzige was ich "nacharbeiten" musste aktuell, war die Luftbohrung für die Leerlaufdüse vom 3 Zylinder. Es hat sich gezeigt nach ein paar Fahrversuchen das im Stand nur 3 Zylinder gewackelt haben und ab 3000 / 4000 Umdrehungen der Motor erst lief.
    Drauf gekommen bin ich durch Zufall, bei der Suche ob ich was übersehen habe bei der Reinigung hab ich die Düsen ausgebaut. Die waren aber in Ordnung, darauf blies ich den Düsenkanal der LLD aus und wollte sie danach zusammen bauen. Da kam mir das Geräusch und der Luftstrom am Trichter im Vergleich zu den anderen drei hinten sehr mager vor. Da ich nicht wusste welche Öffnung es ist wurde vom vierten Zylinder ebenfalls der Trichter demontiert und durch geblasen, danach war die Bohrung lokalisiert und schnell gereinigt. Kleine Ursache, große Wirkung :thumbsup:
    Gruß utiltiy
  • Update

    Nach 1000 km und doch jetzt spürbaren Löchern sowie kurzem Verschlucken beim schnellen Beschleunigen hab ich die Vergaser nochmals raus und alle Luftbohrungen (die 4 am Trichter hinten / unten) gereinigt mit einem Messingdraht und einer 0,7 mm Nadel. Es waren teils spürbare Widerstände vorhanden, denke das waren doch noch Rückstände von der Standzeit, bei einigen Bohrungen gegenüber anderen. Beim Durch blasen reagieren jetzt alle, gefühlt, identisch. Düsen und Schieber hab ich ebenfalls nochmals raus und kontrolliert, da war jedoch nichts auffälliges zu sehen.
    Jetzt hab ich alles wieder zusammen und bin ein Stück gefahren, im Stand und beim Beschleunigen von unten heraus geht sie "normal" würde ich sagen, ab 6/7000 ist jetzt ein deutliches Loch vorhanden nach dem Reinigen und ein "zähes" Beschleunigen, ab 8.000 zieht sie, leicht pumpend weiter nach oben aber nicht kontinuierlich. Beim schalten dann wieder das selbe. Gehe ich von Gas und beschleunige wieder meint man sie verschluckt sich erstmal bevor das beschriebene Bild wieder beginnt. Beim Gas wegnehmen, im Schiebebetrieb, brabbelt sie jetzt leicht ....

    Der aktuelle Stand:
    96er SC33 / 50.000 km
    98 er Vergaserbank (war bereits drin) mit 4x neuen 135 HD
    K&N
    Airbox-Mod
    Serienkrümmer
    BOS Endtopf mit E Nummer
    CO Summenmessung 2,5 - 3% (hab den Krümmer noch nicht bearbeiten können für eine Einzelmessung)

    Was kann das sein?
    Gruß utiltiy
  • Können dass die Hebebohrungen sein, da die bei den Vergasern eher zu groß sind wie ich so manche Aussage in anderen Thread von Michael deute?

    Was ich noch ergänzen muss, zum aktuelle Stand:
    Kerzen neu, jetzt halt 1000km
    kleiner Filter neu (nicht der Originale), ist ein Filterflies, 1cm Stark, wo wir in unseren Werkzeugmaschinen verwenden um Staub von den Motorlüftern und Klimaanlagen weghalten.

    Sieht so aus:
    Gruß utiltiy

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von utiltiy ()

  • Könnte es sein, das das Filterfließ im ausgebauten Zustand zwar recht durchlässig ist ABER dann im Filter, im eingebauten Zustand etwas sehr zusammen gedrückt wird und nicht mehr so freizügig die Luft hin und her durch lässt ?
    Halbiere doch das Fließ mal in der Dicke, original Seite nach innen und die getrennte Seite nach außen und schau ob sich was ändert.
    Ich fahre auch nicht den originalen Schaumstofffliter, hab so dünnen Schaumstoff mit einer Seite Fließ, ist eigentlich zum feinen abpolstern gedacht, Fließ nach innen und gut ist.
  • Der kleine Filter wird das kaum verursachen, andererseits versteh ich nicht warum man sich bei einem Preis um 3€ fürs Originalteil irgendwelche möglichen Probleme einbaut. Erstmal raus mit dem Eigenbau...und dann einen Originalen besorgen. Testen kannst du erstmal ohne.

    Wenn ich "Draht"und Nadeln lese, werd ich immer nervös....und wenn Probleme exakt nach Verwendung derselben auftreten erst Recht.
    Naja....hoffen wir mal zu Unrecht.

    Die 135er Düsen.... sind das Originalteile (dann haben die einen 5-zackigen Stern eingeprägt) oder Zubehör?
    Hast du noch andere Größen?
    Hast du den Serienfilter noch oder eine unbearbeitete Airbox?

    Von den Hebebohrungen lass erstmal die Finger, das ist Feintuning und wirkt sich nur bei schnellen Änderungen der Gasstellung aus.
    Eines Tages glaubte ein Koyote entdeckt zu haben, dass er nur lange genug heulen müsse um den Vollmond zu besiegen.... (keine alte Indianerweisheit sondern eher eine Erkenntniss des internet-Zeitalters)