Vergaserfragen sowie weitere zur Inbetriebnahme nach "Planenschlaf"

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    Das ist nicht verpönt, die meisten "Badprofis" sind nur zu doof dafür. Da wird mit Billigkrempel aus China gewerkelt und solang gebadet wie es beliebt. Auf youtube gibt's haufenweise Videos von solchen Pfosten. Da bruzeln total verdreckte Zylinderköpfe bei voller Temperatur stundenlang bis sie endlich glänzen. Vergaser werden genauso behandelt. Dass da nur Mist rauskommt kapieren aber die Wenigsten.

    Die meisten Vergaser krieg ich übrigens ohne Ultraschallbad sauber. Das brauchts wirklich nur bei groben Fällen.
    :yeh: Lieber Heavy Metal hören als Schwermetall essen! :yeh:

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    Ich denke das Ultraschallbad hat deswegen einen schlechten Ruf weil viele entweder schlecht oder gar nicht danach abspülen.

    Wenn da nicht aus jedem Loch und jeder Ritze das schön weggespült wird dann frisst sichs schön ins Material, das dann nix mehr dicht wird ist eh klar.
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    Im Vergaser sind aber Kanaele, die du nur beim roentgen oder im CT siehst, von aussen nicht zugaenglich. Wenn sich hier was drinne loest und dann verstopft, hat man keine Chance. Ich habe auch schon sehr viel Muehe in Gaser aller Art investiert. Manche sind nicht zu retten. Kommt immer auf den Einzelfall an und viel Glueck.
    scribere non curo ego dolentes quod aliquis fals
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    Deswegen auch (sehr vorsichtig, nicht vollgas!) am Ende vom abspülen überall mit der Druckluft rein, damit hat schon einige mal Dreckfuzzeln rausgedrückt, haben das gerade erst bei der alten Susi von meinem Bruder gemacht, davor war er undicht und sie ist wie ein Sack Nüsse gelaufen, jetzt schnurrt wieder alles.
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    utiltiy schrieb:

    Richie Rockabilly schrieb:

    Den wennst ins Ultraschallbad legst sieht es aus als ob eine Rauchbombe zündet.
    Ultraschallbad ist eigentlich verpönnt, wie man liest. Ob es überhaupt eine richtige Variante gibt einen Vergaser zu säubern bezweifle ich mittlerweile ;)
    Ob es verpönt ist, kann ich nicht sagen, aber nicht mehr üblich. Meine Vergaser haben 24 Stunden in einem speziellen Vergaserbad gelegen. Keine Ahnung, was da alles drin ist, aber es hat geholfen. Die Blade läuft besser denn je und bei 700U/min. im Standgas vollkommen gleichmäßig!
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    Fire35 schrieb:

    Ob es verpönt ist, kann ich nicht sagen, aber nicht mehr üblich. Meine Vergaser haben 24 Stunden in einem speziellen Vergaserbad gelegen. Keine Ahnung, was da alles drin ist, aber es hat geholfen. Die Blade läuft besser denn je und bei 700U/min. im Standgas vollkommen gleichmäßig!
    Meine wurden im Winter auch gebadet (kompl. ohne Dichtungen) allerdings nur ein Stündchen und denn 2 Tage in wechselnden Wasserbädern.
    Die Reinigungs-Schlonze roch wie früher Dichlormethan in den 90ern und damit hantiert sich halt nicht so leicht, wie die Gaser in Ultraschall zu werfen.

    Als Lohn fahren sie sich (die Vergaser) nun fast wie neu. :)
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    Fire35 schrieb:

    und bei 700U/min. im Standgas vollkommen gleichmäßig!
    Mal sehen wie lang... bei der "Dreh"zahl ist der Öldruck im Kopf vermutlich irgendwo bei +-0 .
    Die 1100/min haben schon ihren Sinn....
    Eines Tages glaubte ein Koyote entdeckt zu haben, dass er nur lange genug heulen müsse um den Vollmond zu besiegen.... (keine alte Indianerweisheit sondern eher eine Erkenntniss des internet-Zeitalters)
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    Mein "neuer" Vergaser ist inzwischen auch gekommen.

    Er ist wie er aussieht außen normal verschmutzt und innen, er war trocken, bis auf ein paar Spuren von Schmutz, wenn man es überhaupt so nennen kann, belegt. Die üblichen grünen Rückstände sind zum Glück nicht vorhanden. Hab die Düsen dennoch mal raus, ebenfalls sauber die Düsen und deren Stöcke, lies sich alles mit abwischen beseitigen. Die Düsen sind Original Keihin 115-118-118-115, die Schieber laufen tadellos per Puste-Versuch so das ich das nicht viel dran rummache ;)
    Schwimmerkammer säubern, Düsen wechseln und rein damit. In der Zwischenzeit hatte ich mir noch die Original Düsen 132 / 135 besorgt für den Vergaser.
    Gruß utiltiy
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    utiltiy schrieb:

    Richie Rockabilly schrieb:

    Die meisten Vergaser krieg ich übrigens ohne Ultraschallbad sauber.
    Wenn ich fragen darf Richard, wie ist deine Methode dafür? Gerne ein wenig ausführlicher, das interessiert mich wirklich sehr
    Ganz einfach, Druckluft und Bremsenreiniger.
    Ich leg die Dinger auch nicht tagelang in irgendeine giftige Suppe die mir das Haus vollstinkt, von der ich nicht weiß wie ich die entsorgen soll und wie die verschiedenen Materialien im Vergaser drauf reagieren.
    :yeh: Lieber Heavy Metal hören als Schwermetall essen! :yeh:

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    dunlop schrieb:

    Es gab frueher mal so ein Wundermittel von Yamaha Namens ME-2. Das war ganz gut. Aber ich habe keine Idee was da fuer Chemie verwendet wurde, ist auch nicht mehr zu bekommen.
    Weils giftig war wie die Sau!
    Das Zeug wurde zum Reinigen für alles mögliche verwendet. Natürlich ohne Absaugung, Atemschutz oder in den meisten Fällen wahrscheinlich nicht mal mit Handschuhe. Wenn dann der eigene Nachwuchs aussah wie Burli von der EAV war es unerklärlich.
    :yeh: Lieber Heavy Metal hören als Schwermetall essen! :yeh:

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    Ja, ja... das gute ME-2. Für das Zeug hab ich mir damals extra ein abgedichtetes Bad mit Temperaturregelung gebaut.... weil... bei Zimmertemperatur war das toll, aber bei 50° hat es endgültig Wunder vollbracht.....
    Ich hab mir rechtzeitig noch was "gesichert" von den Zeug, das kommt aber nur für Oldtimer etc. zum Einsatz für die es keine Ersatzteile mehr gibt, Anfragen also sinnlos.
    Gibt aber von Shell und Motorex was entsprechendes.... allerdings natürlich "milder".
    Eines Tages glaubte ein Koyote entdeckt zu haben, dass er nur lange genug heulen müsse um den Vollmond zu besiegen.... (keine alte Indianerweisheit sondern eher eine Erkenntniss des internet-Zeitalters)