Kupplungsdeckeldichtung OEM

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  • Kupplungsdeckeldichtung OEM

    Hallo liebes Forum,

    ich bin seit mehreren Jahren im Besitz einer SC57, EZ 2006 und stiller Mitleser hier im Forum.
    Seit nunmehr mehreren Stunden erfolgloser Suche im Netz als auch hier in der SuFu wende ich mich direkt an euch.

    Ich mache an meiner Lady vieles selbst, einerseits weil ich Bock drauf hab und andererseits, ich weiß was und wie gemacht wurde.

    Zum Thema: nach jetzt 55000 km ist die erste Kupplung fällig... soweit auch kein Problem...
    ...aber bevor ich dem freundlichen HH auf die Nerven gehe, hat jmd. die OEM Nr. von der Kupplungsdeckeldichtung? Oder vllt sogar ne Adresse worüber die zu beziehen ist?

    Hier wird zwar mehrfach beschrieben, Dichtmasse (Dirko, Loctite etc...) zu benutzen... aber eine Dichtung wär mir schon lieber, zumal es für die 59 haufenweise gibt...

    Danke euch schonmal.
    Gruß
    Stefan
  • ich glaube es gibt keine Dichtung. Selbst im Werkstatthandbuch wird mit Dichtmasse gearbeitet.

    Wenn du dann einmal die Dichtmasse draufhast und nicht weißt wie du den Deckel wieder drauf bekommst ohne das Silikon zu verschmieren, weil die Achse vom Anlasser nicht mehr in den Deckel rein will...
    Mit einem Schlüssel an der Kurbelwelle in Uhrzeigersinn drehen während du den Deckel draufsetzt. Dann flutscht die Achse wieder rein.

    Zu zweit geht's wahrscheinlich am einfachsten. Am besten eine Trockenübung machen, bevor du das Silikon aufträgt.
  • Habe am WE meine Kupplung gewechselt. Eine Dichtung wie bei der Lima bekommst du nicht. Angeblich gibt es da was von TRW, aber nur in Verbindung mit der ganzen Kupplung. Aber mit Dichtmasse ist das kein Problem. Den Deckel gerade aufstecken dann klappt das ohne Probleme, auch alleine.

    Achso, gleich vor weg. Die Deckelschrauben werden mit 12nm über Kreuz fest gezogen. Laut WHB, Dichtmasse auf Deckel und Motorgehäuse auftragen. Ca. 1,5mm.
  • Purple_Bones schrieb:

    Hier wird zwar mehrfach beschrieben, Dichtmasse (Dirko, Loctite etc...) zu benutzen... aber eine Dichtung wär mir schon lieber, zumal es für die 59 haufenweise gibt...
    Wenn Du es mit einer Dichtung haben möchtest gibt es ja die Möglichkeit Dichtungspapier im Bogen zu kaufen und selbst eine ausschneiden.
    Gibt es in den unterschiedlichsten Dicken.
    Würde aber emfehlen aus normalem Papier ein "Muster" zu machen für den Fall daß es nicht gleich so hinhaut wie man es im Kopf hat und dann eine Probemontage um sicher zu gehen daß die "Originale Dichtung" nicht irgenwo zerreist.
    Wenn wir bei uns im Betrieb ein Getriebe an unteschiedlichsten Arbeitsmaschinen zerlegen und wieder zusammensetzen nehem wir zusätzlich zur Papierdichtung noch eine hauchdünne Schicht dauerelastische Gehäusedichtung die beidseitig auf die Dichtung aufgetragen wird so daß kleine Kratzer sicher dicht sind und keine Dichtmasse ins Öl gelangen kann was möglich ist wenn zu viel aufgetragen wurde.Wobei es bei diesen Getrieben unbedenklich sein soll.Wir sind da vielelich pingelig aber sauberes Arbeiten hat noch nie gschadet außer das etwas mehr Zeit investiert werden muß.
    Grüße Michael
    allzeit gute Fahrt und immer heile ankommen :thumbsup:

    In meinem Alter muß ich nicht jedem in jeder Kurve hinterher "schießen" :schildgroete:
    Es steht mein Spaß im Vordergrung :wavey:
  • Hey,
    Danke für die schnellen Antworten.

    Ich freunde mich gerade mit der Dichtmasse an.

    Dunlop: ist vllt berufsbedingt (-: ich bin Heizungsbauer und mit Silikon abdichten ist bei uns immer nur ne Notlösung, Dichtung heisst ruhig schlafen :D
    Ich war aber auch der Meinung da ist eine drin...
  • Smile ok.

    Die Motordichtmassen sind schon gut, nicht vergleichbar mit Sanitaersilikon. Bei deinem Kupplungsdeckel ist es egal, aber an vielen Stellen darf man gar keine Dichtung einbauen, weil dann z.B. Lager nicht mehr richtig sitzen, oder bei z. B. bei aelteren Modellen wie der SC44/50, da wird die Kupplung direkt am Deckel betaetigt mechanisch, wuerde man das Kupplungsspiel nachteilig veraendern. Manchmal erzeugt man auch axiales Wellenspiel. Alles ist immer so ausgelegt wie es ausgeliefert wurde.
    scribere non curo ego dolentes quod aliquis fals

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von dunlop ()

  • eigentlich habe ich bisher mit jeder Silikon-Dichtmasse Erfolg gehabt. Es muss nicht mal eine hochtemperturbeständige sein.
    Wichtig ist natürlich die alte Dichtmasse restlos zu entfernen und die Dichtflächen mit Lösungsmittel zu entfetten.
    Zum Entfernen, die Flächen mit Stahlwolle polieren. So kriegst du alles weg ohne die Flächen zu zerkratzen, wie es z.b. mit einer Rasierklinge passieren könnte.
    Natürlich darauf achten, dass keine Späne von der Wolle in den Motor gelangen.
  • Also Stahlwolle wuerde ich jetzt nicht nehmen, aber das Silikon ist in der Tat ziemlich egal. Honda Vertragshaendler nehmen z. B. Wuerth bis 180 grad nur.
    scribere non curo ego dolentes quod aliquis fals

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von dunlop ()

  • Jupp, die EBC habe ich jetzt auch drin. Der Einbau ist relativ einfach, nur das es eine motz sauerei ist.
    Bilder
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  • Meines Wissens gab es ne Dichtung via HRC.
    Ich habe mir selbst ne Schablone aus Karton gemacht und schneide sie mir aus Dichtungspapier selbst, aber nur fürs Pistenbike weil ich da wegen der Anti-Hüpfkupplung mit Hyperplates schon mal öfter gucke/sauber mache.
    Am Strassenbike verwende ich PETEC Slikon-Dichtmasse schwarz, dichtet super, läßt sich gut wieder entfernen, da finde ich Dirko etwas schlechter.
    petec.de/produkte/dichten/moto…ur-silikondichtung-matic/
  • jkracing schrieb:

    schneide sie mir aus Dichtungspapier selbst, aber nur fürs Pistenbike
    Gute Entscheidung....auf der Renne hat niemand Zeit und Bock mit Dichtpampe rumzuschmieren
    Eines Tages glaubte ein Koyote entdeckt zu haben, dass er nur lange genug heulen müsse um den Vollmond zu besiegen.... (keine alte Indianerweisheit sondern eher eine Erkenntniss des internet-Zeitalters)