Fahrwerk einstellen und verstehen

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  • Tut mir ja leid.... aber ich verstehs eh nicht wie so viele Zubehöranbieter mit "Kram" durchkommen der seinen Zweck nicht wirklich erfüllt.
    Serienteile haben heute ein Niveau erreicht, da müssen sich selbst die besten Alternativ-Produzenten wie Öhlins schon richtig strecken um das noch zu übertreffen. Die Abstimmung der Serienteile mag nicht immer optimal für den jeweiligen Fahrer getroffen sein, das kann man aber oft ändern, ab der Qualität gibts aber bei den Topmodellen nicht wirklich was auszusetzen.
    Und gerade was Federn betrifft, kaum jemand beherscht die Stahlverarbeitung wie die Japaner.
    Eines Tages glaubte ein Koyote entdeckt zu haben, dass er nur lange genug heulen müsse um den Vollmond zu besiegen.... (keine alte Indianerweisheit sondern eher eine Erkenntniss des internet-Zeitalters)
  • Ich weiß nicht wie Fahrwerksfedern ausgelegt werden, auf welche zul. Spannungen.
    Hab trotzdem neulich wegen Federkürzungen mal mit einer excel-berechnungshilfe (von Febrotec) die SC28 Feder nach"gerechnet".
    ich kann's nicht wirklich beurteilen, Stahlsorte unbekannt etc., aber das schien schon zu Ende konstruiert. Bissl was geht hoffentlich noch.
    (Es bleibt aber erstmal so wie es ist, im Moment seh ich keinen Bedarf)

    Wo wir grad dabei sind, der Hydrostop:
    Im Innenrohr ist unten eine bewegliche Scheibe, ist das ein Umschaltventil für den Hydrostop?
    bei ausgebautem Bein, ohne Feder und Dämpfer, merke ich jedenfalls davon nichts, d.H. geht genauso schwer raus wie rein?

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von chris16 ()

  • chris16 schrieb:

    Im Innenrohr ist unten eine bewegliche Scheibe, ist das ein Umschaltventil für den Hydrostop?
    bei ausgebautem Bein, ohne Feder und Dämpfer, merke ich jedenfalls davon nichts, d.H. geht genauso schwer raus wie rein?
    Genau, das ist das Ventil.
    Das funktioniert natürlich nur wenn da auch Öl ist... beim einfedern macht es zu, beim ausfedern auf.

    chris16 schrieb:

    Hab trotzdem neulich wegen Federkürzungen mal mit einer excel-berechnungshilfe (von Febrotec) die SC28 Feder nach"gerechnet".
    Ich erinnere mich an ein Telefonat mit Wirth, da haben die mir damals erklärt, eine Feder wie ich sie haben will sei "physikalisch" (mit ihren Mitteln, hahaha) gar nicht machbar... ich hatte so eine Feder als Muster in der Hand :)
    Eibach hat sie mir dann gefertigt.....


    chris16 schrieb:

    Ich weiß nicht wie Fahrwerksfedern ausgelegt werden, auf welche zul. Spannungen.
    Ich schon... und es ist "kurzvorübergenial" wie dicht die Japaner an die technischen Grenzen bei schnöder Serienfertigung rankommen und dabei auch noch Dauerfestigkeit erreichen... "gesetzte" Federn seh ich praktisch gar nicht mehr.
    Mein Schlüsselerlebniss war mal eine Gabel einer XX, die war durch einen Unfall in voll eingeferdertem Zustand abgenickt und blockiert, lag so viele Jahre im Schrott. Ich hab die dann durchgeflext weil ich aus dem Cartridge ein Ersatzteil brauchte... die Feder hatte sich in all den Jahren keinen Deut gesetzt.
    Eines Tages glaubte ein Koyote entdeckt zu haben, dass er nur lange genug heulen müsse um den Vollmond zu besiegen.... (keine alte Indianerweisheit sondern eher eine Erkenntniss des internet-Zeitalters)

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Dr.Fireblade ()

  • chris16 schrieb:

    Logisch mit öl , es schien mir halt zu schwer raus zu gehen.
    Rein gehts auf jeden fall deutlich schwerer... falls nicht, stimmt was nicht.
    Eines Tages glaubte ein Koyote entdeckt zu haben, dass er nur lange genug heulen müsse um den Vollmond zu besiegen.... (keine alte Indianerweisheit sondern eher eine Erkenntniss des internet-Zeitalters)
  • Also diese Unverfrorenheit von Wirth ist schon krass. Die sagen allen Ernstes das es Sache vom Händler ist obwohl die unter der gleichen Teilenummer die Federn verkaufen.

    Da gab es noch nie Probleme haben wir schon hunderte verkauft.

    So ein Scheissladen!!!

    Also Originale rein und gut ist‘s
  • Also mit den originalen funktioniert es nicht ich bekomme max 41 mm federweg hin.

    Also erstmal die die HRC Lösung rein. Bis ich die Scheiben drehen lassen kann. Ergebnis passt.

    Jedoch ist das knacken immer noch da und jetzt noch mal zu zweit geschaut weil es immer nur in Verbindung mit gezogener Bremse knackt beim einfedern.

    Dann sind wir auf die Bremsscheiben gekommen ist es normal das die Floater spiel haben?

    Ich kann sie mit einem Ruck vor und zurück bewegen zwar nicht viel aber Spiel ist dort definitiv.
  • TeXaner schrieb:

    Also mit den originalen funktioniert es nicht ich bekomme max 41 mm federweg hin.
    Hast die Hülsen gekürzt oder sowas?
    Die Gabel war doch vorher i.O. oder nicht?

    TeXaner schrieb:

    in Verbindung mit gezogener Bremse knackt beim einfedern.
    Du bist der Held vom Erdbeerfeld....
    Klar kanns von der Bremse (Beläge) oder den Scheiben knacksen. Deshalb hatte ich dich gefragt ob die ausgebaute Gabel auch knackt und es beide Holme betrifft......
    Eines Tages glaubte ein Koyote entdeckt zu haben, dass er nur lange genug heulen müsse um den Vollmond zu besiegen.... (keine alte Indianerweisheit sondern eher eine Erkenntniss des internet-Zeitalters)
  • Ganze im Ernst das habe ich bei meinen anderen Mopeds nicht. Und das die Scheiben so freigängig sind hätte ich auch nicht gedacht.

    Und ja ich reinige auch bei denen die Floater.

    Ich wollte schon gerade neue kaufen. Lol
  • ich habe das Moped im Frühling geholt und da waren die Versteller ganz rein gedreht. Ich dachte ich spare mir einmal aus und wieder einbauen. Deswegen ja auch die neuen Federn.

    Aber so habe ich sie jetzt schon gefühlt 5 mal auseinander gehabt. Aber sie gleitet jetzt um so vieles besser das ist echt der Hammer!!!

    Jetzt kommt mir nur langsam der Verdacht das ich beim Lkl irgendwie scheisse gebaut habe.

    Da wäre es mal interessant wie der Doctor das macht.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von TeXaner ()

  • TeXaner schrieb:

    Aber sie gleitet jetzt um so vieles besser das ist echt der Hammer!!!
    Das liegt zum Teil am Öl und der Montage der Gleitringe nach Methode "Dr.", aber vermutlich überwiegend eher daran dass sie vorher verspannt war....
    An der Klemmung unten an der Achse ist bestenfalls jede 3. Gabel richtig ausgerichtet.
    Eines Tages glaubte ein Koyote entdeckt zu haben, dass er nur lange genug heulen müsse um den Vollmond zu besiegen.... (keine alte Indianerweisheit sondern eher eine Erkenntniss des internet-Zeitalters)
  • Mit dem Lager spannungsfrei aufpressen habe ich keine Probleme, aber mit den Lagerschalen glaube ich schon. Gibt es da eine Doctor Methode?

    Ab da wüsste ich gerne eine andere Methode als sie mit der alten Lagerschale und ganz vorsichtig mit einem Hammer.
  • Ich schrieb von der spannungsfeien Montage der Gabelklemmung unten an der Vorderachse... hat nichts mit Lagern zu tun.
    Eines Tages glaubte ein Koyote entdeckt zu haben, dass er nur lange genug heulen müsse um den Vollmond zu besiegen.... (keine alte Indianerweisheit sondern eher eine Erkenntniss des internet-Zeitalters)
  • Das habe ich so weit verstanden:-)))

    Ich hätte halt gerne noch ein Tip bzgl der Lagerschalen vom Lkl:-)

    Spanungsfrei unten verstehe ich so, das wenn man sie vom Seitenständer in die Mittellage kipppt muss die Gabel langsam in den Negativ Federweg gleiten.
  • Wenn da andere Federn verbaut waren wird sicher auch eine andere Hülse drin sein. Jedenfalls gibt's bei WP andere Hülsen obwohl deren Federn für 28er-33er gleich sind. Mess mal die Länge der Federn.
    :yeh: Lieber Heavy Metal hören als Schwermetall essen! :yeh:

  • TeXaner schrieb:

    Ich hätte halt gerne noch ein Tip bzgl der Lagerschalen vom Lkl:-)
    Einfach genau so wie im WHB beschrieben, das Honda-System ist ziemlich Idiotensicher was Einstellung betrift.
    Ganz Genaue messen nochmal mit einer Federwaage nach wie schwer die Lenkung geht.
    Eines Tages glaubte ein Koyote entdeckt zu haben, dass er nur lange genug heulen müsse um den Vollmond zu besiegen.... (keine alte Indianerweisheit sondern eher eine Erkenntniss des internet-Zeitalters)