ABM Rastenanlage

  • die ist doch uralt, obs da noch nen link gibt,hab nicht geguckt.
    da ist etwas spiel in der raste. und: bringt man da nicht ungewollt spannung auf die hebel?
    wo siehst du den vorteil, kannst du das beschreiben?


    Moment: du schaltest oder bremst und die fußraste dreht sich mit.raste und hebel sind eine einheit quasi. so mein ich das

  • Nein - die Rasten drehen natürlich nicht mit - auch bei deiner Anlage nicht!


    Bei den originalen Rastenanlagen ist das doch auch so realisiert, dass der Haltebolzen der Raste gleichzeitig als Lager für den Hebel dient, außer der Schalthebel sitzt direkt an der Schaltwelle (SC28), bzw. am Motorgehäuse mit einer Umlenkung zur Schaltwelle (SC57, SC59 & SC77) und hängt nicht an der Raste (SC33, SC44 & SC50).


    Direkt an der Schaltwelle ist zwar Spielfrei, schaltet exakter und schont deshalb die Schaltung (Walze, Gabeln) und damit auch das Getriebe - aber bei Stürzen werden die Kräfte ebenso direkt an Schaltung und Getriebe weitergeleitet, was dann wieder nicht so gut ist.


    Das Konzept deiner Rastenanlage passt schon, solange die Anlenkungen parallel sind und im Idealfall 90° zur Schubstange stehen und die Lager einigermaßen Spielfrei sind.


    ... remember the times, when sex was safe and bikes were dangerous?

  • Dank dir Erich,
    ja so mach das dann Sinn.
    Jetzt wars hier so das die ohnehin ungewöhnliche (für mich) Konstruktion mit diversen Lagern und Buchsen....
    ich ringe um worte, ver-blödsinnd wurde, das die Rasten wie beschrieben mitdrehen.


    Edit: Aha, jetzt ist der Grund dafür klar. Achse krumm, das dreht sich nicht schön.
    verdammt, ich brauch die nächste woche.
    So soll es:

    So ist es:

    Statt des Hebel Trägers, wurde die raste mit der mutter verspannt und das lustige lager eingebaut.


    So gut weil spielfrei die original konstruktion eigentlich ist, kann man sich doch ausmalen was die achse kostet wenns die überhaupt noch gibt.
    Das geht so nicht, wird geändert.


  • Habs aus zeitmangel mit den orginalteilen hingefummelt, hat ja auch was zeitgemäßes.


    Trotzdem solln klapprasten und eine neue achse dran. Ich hab sinterbronzebuchsen a/i=12/8mm.
    Wenn ich die mit der 8mm achse leidlich verspanne, weiten die sich um 6/100, 4 davon bleibend.
    Wenn das ein einmaliges setzen wäre, ok. Wenn das permanent kriecht wärs schlimmstenfalls fatal wenn der hebel festgeht. (Ich weiß das man das so normalerweise nicht macht)
    Alternative wäre eine 6er schraube mit 8er stahlhülse auf der das lager dann läuft. Frage: stabil genug?
    Ich bitte um Meinungen, oder besser Erfahrungen.

  • Um das abzuschließen.
    Hab 8mm Stiftschrauben in 8.8 angefertigt auf denen die Bronzebuchsen laufen.
    Die hab ich beim Fahren problemlos krumm getreten.
    Konnte dann, vor Ort, 10.9 Schrauben auftreiben, mit denen die Buchsen verspannen (Buchse ist fest).
    Das finde ich nicht schön, hält aber und bleibt vermutlich so.