SC57 2006 Startprobleme

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  • SC57 2006 Startprobleme

    Guten Morgen allerseits,

    dachte schon fast ich muss hier nie über ein Problem schreiben.
    Fahre meine 2006er SC57 (überarbeitetes Modell) seit 2012 und seit sie 27000km hat.
    Bis auf eine defekte Batterie beim Kauf (im Gespräch bemängelt, nachdem ich 2-3x anschieben musste auf Garantie getauscht) gabs wirklich NIE ein Problem, das Ding fuhr einfach immer wenn man es gebraucht hat.

    Inzwischen hat sie gerade die 50000km überschritten.
    Großes Service hab ich bei ~35000km gemacht weil ich mir nicht sicher war ob es bei 24000km wirklich gemacht wurde...

    Letztens wollt ich los, drück den Starter, orgelt... orgelt... springt an. Oh, das dauerte doppelt bis 3x so lange. Das war ich allerhöchstens einmal nach dem Winter gewöhnt, aber selbst da freut sie sich normal wieder schnurren zu dürfen.
    Gut, jeder hat einen schlechten Tag. Der restliche Tag war unauffällig.

    Heute dann wieder wie üblich Starter, orgelt "brrm", orgelt "brrm", orgelt... Sie zündet also ein paar Umdrehungen und geht dann wieder aus.
    Das ging dann eine Zeit lang weiter bis ich es schon fast aufgegeben und sie einmal angeschoben hätte.
    Dann hat sie es aber doch geschafft und ist angesprungen (nach ca. 1min)

    Sobald sie läuft alles beim alten und auch jetzt beim abstellen hab ich noch einmal starten probiert, war kein Problem.


    Ist das ggf. ein Fehler wo jemand sagt "das kommt öfter vor"?
  • stell den Leerlauf etwas höher - auf 1300 Betriebs-warm - hat bei mir geholfen - vorausgesetzt der Akku ist O.K. ...

    Kupplung beim starten ziehen ...
    nicht vergessen - anhalten vor dem Absteigen-
    Gruss - Othello

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von othello ()

  • Batterie ist definitiv auszuschließen. Dreht munter ohne nachzulassen und es reicht ja auch um zünden anzufangen.

    Den restlichen Tag gings wieder akzeptabel, wenn auch 1x mit kurzem Zündaussetzer nach der ersten Zündung.

    Schauen wie sich das entwickelt wenn sie jetzt wieder 2 Tage steht...

    Standgas hoch hab ich einmal wobei mir das nicht gefällt. Die Kupplung klebt etwas und damit gibts halt umso mehr Ruck beim einlegen vom 1. Gang.
    Seitens Yamaha bin ich etwas vorbelastet was Getriebeschäden angeht, auch wenn ich die Schäden idr. behebe ohne sie am eigenen Moped zu haben.

    Die SC57 kommt mir sowieso seit jeher ziemlich rau und ungehobelt vor. Trotz Ausgleichswelle schüttelt die mehr als meine alte R1 RN04.
    Dabei ist Honda eigentlich für was anderes bekannt.
  • Prüf mal den Killschalter. Hatte ich bei meinen beiden schon gehabt. Beim einschalten der Zündung müsste die HISS Leuchte mit angehen, falls nicht könnte es der Killschalter. In Gegensatz zu Yamaha schaltet Honda den Anlasser nicht ab beim Aktivierten Killschalter, der dreht munter weiter.
  • Hmm, dann dürft sie aber garnicht zünden.
    Sie zündet ja immer ein paar mal und dann brauchts wieder ein paar Motorumdrehungen bis sie wieder zündet.
    Beim Vergaser würd ich sagen zu mager, da wirft man entweder den Choke rein oder kitzelt sie mit etwas Gas hoch.

    Müsst mich einmal mit dem automatischen Choke der SC57 beschäftigen.
    Was macht der eigentlich genau? Ist das nur eine automatische Leerlauferhöhung?
    Wenns draußen kalt wird dreht die Kiste ja deutlich höher bis das Kühlwasser eine gewisse Temperatur erreicht.


    Sie steht jetzt wieder seit ich geschrieben hab - schauen wie sie sich morgen verhält sofern das Wetter nicht allzu mies ist (momentan regnets wie aus Kübeln)

    Für mich ist die SC57 halt gefühlt ein Neumotorrad das keine solchen Macken haben sollte. 2007 wie ich den Führerschein gemacht hab aktuell und bis jetzt optisch mein Traummotorrad.
    Top gepflegt, optisch fast wie aus dem Schauraum.
    Trotzdem sollte man nicht vergessen, dass sie mit 13 Jahren und 50000km eigentlich schon ein altes Eisen ist.
    Aber immerhin neuer als meine RD350/500 und die Vergaser R1 :D

    Und ich merk grad, dass ich den Führerschein vor 12 Jahren gemacht hab.
    Ich werd auch langsam zu Alteisen :whistling:
  • Hallo,
    Ich würde mal die Spannung der Batterie beim Starten und direkt danach messen. Wenn die nämlich unter einen bestimmten Wert absinkt, stellt das Steuergerät die Arbeit ein.
    Den genauen Wert hab ich nicht im Kopf, einfach mal googeln oder jemand schreibt hier noch was.
    Viel Erfolg!
    Bernd
  • Wie schon geschrieben, tote Batterie hatte ich schon.
    Da hat der Starter schon wesentlich müder geklungen und das Ding hat immer noch gestartet.
    Hab den Händler sogar beim Kauf drauf angesprochen, dass die Batterie am Ende sein dürfte weil sie so müde dahindreht, da meinte er "die CBR1000 klingen alle so müde"... Was definitiv NICHT wahr ist.
    Nachdem ich die Kiste dann in der ersten Woche teils nach 50km Fahrt an der Tankstelle wieder anschieben musste hat ers dann eingesehen und ich hab die neue Batterie auf Garantie bekommen.

    Jetzt dreht der Starter selbst nach 1min "dauerstarten" immer noch gleich munter dahin.
    Die Batterie schließe ich definitiv aus.
  • Ich klinke mich mal hier ein.

    Die oben genannten Lösungsvorschläge würde ich an deiner Stelle beherzigen und mit dem einfachsten anfangen.

    Ob es an der Batterie liegt, lässt sich wohl am einfachsten durch überbrücken bzw. Starthilfe prüfen.

    Zu deiner Frage was den Kaltstart angeht: Am Drosselklappengehäuse sitzt ein Wachselement durch das die Kühlflussigkeit läuft. Je kälter, desto mehr hebt dieses die Drehzahl an.
    Ist im Grunde ein rein thermisch-mechanischer Prozess ohne jegliche elektronischen Einflüsse.

    Aufgrund der Fehlzündung und der Startproblematik würde ich ebenfalls auf die Zündkerzen evtl. Auch Zündspulen tippen.

    Wenn man schon dabei ist das Zündsystem abzuchecken, kann man auch gleich mal luftfilter reinigen sowie die Kontakte der elektronischen Einspritzung unter die Lupe nehmen.
  • Nächster Kaltstart nach Standzeit - wieder auffällig langes orgeln, aber dann gleich nach der ersten Zündung angesprungen.

    Hab mich nach langer Zeit wieder einmal in die Lederkombi geworfen und sie bis zum Begrenzer gejagt.

    Wenn ich so nachdenke hab ich die Kiste das ganze Jahr nie über 9000u/min gedreht.

    Irgendwie kam sie mir danach verändert vor, weniger Geruckel bei langsamer konstanter Fahrt.

    Vl. waren wirklich nur die Zündkerzen dreckig.

    Sollte sie jetzt wieder gut anspringen sollt ich mir vl. überlegen sie abzugeben.
    Die Leistung von dem Teil erlaubts einfach nicht als Vater einer kleinen Tochter regelmäßig den 2. und 3. Gang voll auszudrehen :whistling: :evil:
    Ich liebäugel etwas mit der VTR1000F...
  • Kleines Update. Problem ist bisher nicht mehr aufgetreten.
    Allerdings ist es seit dem letzten "Fehlversuch" so kalt geworden, dass die automatische Standgaserhöhung beim Kaltlauf greift und sie nach dem Start erstmal mit 2000u/min dreht.

    Ich schiebs einmal auf 2 Dinge:
    - Dauerhaftes herumeiern im grünen Bereich der StVO
    - Blöder Temperaturbereich wo der Motor die Kaltstarthilfe schon brauchen könnte, sie aber gerade noch nicht greift.