Grundsätzliche Fragen zum Besitz einer CBR1000RR (bzw. 1000ccm Bike)

  • Hallo zusammen,


    ich habe gerade versucht eine Antwort auf meine Fragen zu finden und wurde auf dieses Forum verwiesen. Da bin ich! (Hallo! :) )


    Ich besitze aktuell eine CBR650R und würde gerne in 1-2 Jahren eine CBR1000RR (SC77) fahren. Vor einigen Wochen war ich also beim Honda Händler und riet mir mehr oder weniger davon ab, da es wohl bei der CBR1000RR so sei (bzw. Supersportler allgemein), dass man eh nur knapp 2 Stunden ohne Schmerzen am Po bzw. Handgelenk zu bekommen.


    Außerdem habe ich auch gefragt, ob die Wartungskosten echt deutlich höher wären, als bei meiner 600er und er sagte das es nur bei den großen Inspektionen einen wesentlichen Unterschied macht. ABER, er sagte, das man mit einer 1000er so ziemlich alle 3-4000km neue Reifen braucht. Nun, das wären knapp 2-3 Sätze für mich im Jahr.


    Als ich auch auf die SP Variante schielte sagte er, dass diese noch mal um einiges Teurer im Unterhalt wäre, da dort wohl die Brembo Bremsen und das Öhlins Fahrwerk alle paar Monate zum jewiligem Hersteller geschickt werden müssen zur Inspektion. Das würde dann ja auf jedes Bike mit Brembo Bremsen und Öhlins Fahrwerk zutreffen, sofern noch Garantie besteht.


    Also meine Fragen:


    1. Schmerzt es bei der CBR1000RR (SC77) echt nach knapp 2 Stunden an Po bzw. Handgelenk? Soweit ich rausfinden konnte, soll sie eigentlich sehr gut für den Alltag sein.


    2. Müssen die Reifen echt in so kurzem Intervall gewechselt werden, von normaler bis zügigerer Fahrweise ausgehend? (Kurz im Vergleich zu meiner 600er, wo ich bei knapp 10.000 erst wechseln muss)


    Lieben Gruß
    Mike

  • Bevor ich meine SC 60 gekauft habe habe ich die für einen Sonntag angemietet (kostet Geld ja aber wenn sich dabei raus stellt daß der erste Eindruck sich doch nicht ganz bestätigt ist das günstiger als der Verlust beim Verkauf nach kurzer Zeit).Ich kann dieses Vorgehen nur wärmstens empfehlen.
    Das mit den Reifen kann man mit dem rechten Handgelenk etwas einstellen wenn ein solches Gefährt mit voller Leistung bewegt wird sind 3000 Km schon gut (hatte einen Arbeitskolegen mit einer Suzuki GSXR 185 PS der mit 2000 bis höchstens 2500 den Hinterreifen weg hatte).Ein solches Gefährt verleitet naturlich sich noch mehr über den Gesezeskonformen fahren zu bewegen.
    Ich hatte erst kürzlich einen getroffen der mit der neueren Honda 650er dem Power RS drauf hatte und er hat auf meine Frage wie lange der hält geantwortet daß der mit 2500 weg ist und durch die Strecke die er gerne fährt sind die Flanken völlig glatt und in der Mitte ist noch Profil aber angasen könne man mit dem schon sehr und dann muß man sich nicht wundern.
    Ich würde wegen der Kosten mal einen anderen HH fragen ohne zu sagen daß Du erst in ein bis zwei Jahren die SC77 kaufen möchtest.

    Grüße Michael
    allzeit gute Fahrt und immer heile ankommen :thumbsup:


    In meinem Alter muß ich nicht jedem in jeder Kurve hinterher "schießen" :schildgroete:
    Es steht mein Spaß im Vordergrund :wavey:

  • Solche Fragen sind pauschal nicht zu beantworten.


    Wenn du stur 2 Stunden auf der Autobahn geradeaus fährst, dann tun dir wahrscheinlich der Po und die Handgelenke weh, wenn du sportlich fährst nicht.


    10000 KM, hab ich auf meiner 600 nicht annähernd hinbekommen. Auch das ist stark abhängig von Fahrweise und Reifen. Das kann die so einfach pauschal keiner sagen

  • Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, daß Dein Händler keinen Bock hatte, Dir eine Blade zu verkaufen.
    Er hat recht viel pauschalen Müll von sich gegeben:
    Natürlich muß man Öhlins - Fahrwerke und Brembo - Bremsen nicht alle paar Monate abbauen und zum Service schicken! :oh_man:
    Es tun einem auch nicht automatisch bei längeren Touren Arsch und Handgelenke weh; so lange die Handgelenke entlastet werden (ab einer gewissen Geschwindigkeit) ist alles gut.
    Nerven tun da eher der Stadtverkehr oder enge Staus mit vielem Kuppeln.
    Und daß Reifen nur 3 - 4tkm halten ist auch Humbug: Natürlich halten die an der SP verbauten Supercorsas nicht lange; artgerecht bewegt nicht einmal 3000km.
    Normale Sportreifen halten je nach Fahrweise - und die ist der entscheidende Faktor - auch das doppelte.
    Viele Tourensportreifen sind auch für die Blade freigegeben; die halten dann nochmal ein Stück länger durch. ;)

  • wie wichti schon sagt.. komischer händler.. ich hab ja die sp und nix mit all paar monate zum händler wegen bremsen und öhlins..bremsen sind ja wie bei jedem anderen motorrad das gleiche und öhlins kannste ja alle 2 jahre service machen oder so..


    war damit auf sardinien..alles top mit knie und popo und klar, stundenlang autobahn ist nie was tolles..


    und wer sich die reifen nicht mehr leisten kann.. der sollte sich das ganze nochmals überlegen.. ;)


    grüsse

  • Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, daß Dein Händler keinen Bock hatte, Dir eine Blade zu verkaufen.

    Geht mir beim Lesen genauso.
    Wie alt ist denn der Themenersteller wenn man fragen darf und mit wieviel PS derzeit unterwegs?
    Es soll ja tatsächlich noch Händler geben die mit Kundschaft mehrmals Geld verdienen wollen und nicht nur einmal bzw. "final".

  • @xMikeHD
    Erst ein mal herzlich willkommen im Forum :wavey:
    Ich bin damals von einer Enduro auf eine Fireblade gestiegen und so habe ich mir die gleichen Gedanken gemacht wie du.


    Umso mehr Leistung ein Bike hat, um so höher sind in der Regel auch die Unterhaltskosten, Versicherung, Verschleißteile, "geeignete Reifen" etc.


    Trotz alledem kann dies der Fahrer deutlich beeinflussen wie man Kosten im Zaun hält, Tourenreifen/Sportreifen, Wartung selbst durchführen, Fahrstil etc.


    Gehe den Weg wie ihn dir Michl3 beschrieben hat, leihe die dein Wunschbike aus, am Besten übers WE und ganz wichtig, setzte es SO ein wie sonst auch.
    Dann wirst du feststellen ob es der richtige Untersatz ist.


    Ob eine Fireblade für den Alltag gut zu gebrauche ist musst du selbst für DICH herausfinden :)
    Für mich wäre sie nichts (mehr) da mir Stummellenker zu unbequem sind und der Motor zu sehr auf Höchstleistung getrimmt ist, zudem brauche ich keine 170PS + da hab ich mit meinem Drilling mehr Spaß :biker2:
    Grüße
    klaf

  • alles sehr pauschale Aussagen.
    Reifen halten so lange wie man sie quält.


    Von der reinen Leistung braucht man für die Landstrasse sicher keine 1000er-da lang eigentlich alles ab 100 PS, wenn man nicht komplett gestört ist und seinen Lappen behalten will.


    Aber: Für mich fährt sich eine 1000er deutlich entspannter als z.B. eine 600er die man viel höher drehen und ausquetschen muss, insbesonders wenn man mit anderen, schnellen Jungs unterwegs ist.


    Cruisen macht mit Stummeln (egal ob 600er oder 1000er) auf Dauer wenig Spaß, je zügiger und aktiver man fährt, desto besser wird es. Das ist auch eine Sache der Gewöhnung. Wer nur Gesundheitslenker gewöhnt ist und sich eine Stunde auf einen Sportler setzt, der wird sich fragen, wie man sich sowas antun kann. Da braucht es schon eine längere Zeit der Gewöhnung.

  • Hallo,
    ich fahre mit 71 Jahren auch immer noch eine Blade, und für mich sind Strecken bis ca. 450km am Stück kein Problem. Bei den Reifen bin ich schon länger bei der Touren Fraktion, z.Zt. den Conti Road A. 3, mit dem fahre ich ca. 8 Tsd. Kilometer, allerdings fahren wir im Norden meistens geradeaus. Aber ich fahre einige Kurven auch bis ein paar Millimeter an die Kante. Allerdings fahre ich nur LS.

  • z.Zt. den Conti Road A. 3, mit dem fahre ich ca. 8 Tsd. Kilometer,

    Glückwunsch,
    wie man sieht habe ich keine Blade aber meine CRA3 sind mit ca.5500 Km so daß gerade noch ein Profil zu erahnen ist und dies auch im mittleren Bereich Flanken haben da noch etwas drauf.
    Das ist eben der Knackpunkt jemandem sagen zu können wie lange ein Reifen hält bei dem Vertrauen das ich aber in den CRA3 habe ist mir das auch nicht so wichtig bzw.bin froh daß er so lange hält und ich bin jetzt nicht der übertriebene Reißer (mein Verbrauch liegt bei 5,5-6 Ltr.je 100 Km)

    Grüße Michael
    allzeit gute Fahrt und immer heile ankommen :thumbsup:


    In meinem Alter muß ich nicht jedem in jeder Kurve hinterher "schießen" :schildgroete:
    Es steht mein Spaß im Vordergrund :wavey:

  • Hallo,
    ich fahre mit 71 Jahren auch immer noch eine Blade, und für mich sind Strecken bis ca. 450km am Stück kein Problem. Bei den Reifen bin ich schon länger bei der Touren Fraktion, z.Zt. den Conti Road A. 3, mit dem fahre ich ca. 8 Tsd. Kilometer, allerdings fahren wir im Norden meistens geradeaus. Aber ich fahre einige Kurven auch bis ein paar Millimeter an die Kante. Allerdings fahre ich nur LS.

    Burner!!! :perfekt2:


    Den Post drucke ich aus und hänge ihn mir eingerahmt in die Garage! :cool3:


    Dann kann ich jedesmal, wenn ich das Geschwätz von "unbequem, bin zu alt, ist für Jungspunde... Laber Laber" auf diesen Post verweisen.
    :D




    :mein_held:

  • ich fahre mit 71 Jahren auch immer noch eine Blade

    Dann kann ich jedesmal, wenn ich das Geschwätz von "unbequem, bin zu alt, ist für Jungspunde... Laber Laber" auf diesen Post verweisen.

    Ich bin noch ein paar Jahre davon entfernt und habe von den Supersportlern die Finger gelassen da ich nicht ständig über 140 Km/h fahren möchte um die Handgelenke zu entlasten.
    So gesehen Biologisches Alter noch OK aber für Supersportler ein alter Sack (-:

    Grüße Michael
    allzeit gute Fahrt und immer heile ankommen :thumbsup:


    In meinem Alter muß ich nicht jedem in jeder Kurve hinterher "schießen" :schildgroete:
    Es steht mein Spaß im Vordergrund :wavey:

  • Sorry, aber auch so eine Aussage ist einfach nur vollkommener Käse

    Nicht in meinem Fall denn darunter habe ich einfach so viel Gewicht auf den Armen gehabt daß mir die Handgelenke schmerzten und bei Geschwindigkeiten um die 140 aufwärts hat sich der Wind ein Teil des Gewichtes angenommen und dann war es für mich OK.
    Deshalb ja auch meine Aussage welche ich schon mehrfach geschrieben habe.Es hilft nur probefahren,probefahren und nochmals probefahren um das richtige für sich selbst zu finden.
    Für alle die ein Supersportler das richtige ist nur :thumbsup::thumbsup::thumbsup:


    P.S.ein Arbeitskolege (28 Jahre und durchtrainiert) hat auch schon das eine oder andere mal gesagt daß es schon das eine oder andere mal zwickt in den Armen/Schultern mit seinem Supersportler und er sich wohl auf längere Zeit auf was anderes konsentrieren muß.

    Grüße Michael
    allzeit gute Fahrt und immer heile ankommen :thumbsup:


    In meinem Alter muß ich nicht jedem in jeder Kurve hinterher "schießen" :schildgroete:
    Es steht mein Spaß im Vordergrund :wavey:

  • Also ich bin auch schon Ü50 und habe bemerkt, dass es nicht schlecht ist, ein paar Kilo abzunehmen und ein paar Muskeln zu trainieren und zu dehnen. Ich hab über 10 Kilos runter und mache dementsprechend regelmäßig Übungen. Das sind Welten im Vergleich zu vorher. Wie schon oben wer schrieb, das Ding will aktiv bewegt werden und ne 500km Tagestour ist absolut kein Problem für mich :) . Klar stütze ich mich auch mit den Handgelenken auf, aber wenns kurvig wird, und das suche ich ja, dann braucht man eher Rückenmuskeln glaub ich

  • Nicht in meinem Fall denn darunter habe ich einfach so viel Gewicht auf den Armen gehabt daß mir die Handgelenke schmerzten und bei Geschwindigkeiten um die 140 aufwärts hat sich der Wind ein Teil des Gewichtes angenommen und dann war es für mich OK.Deshalb ja auch meine Aussage welche ich schon mehrfach geschrieben habe.Es hilft nur probefahren,probefahren und nochmals probefahren um das richtige für sich selbst zu finden.
    Für alle die ein Supersportler das richtige ist nur :thumbsup::thumbsup::thumbsup:


    P.S.ein Arbeitskolege (28 Jahre und durchtrainiert) hat auch schon das eine oder andere mal gesagt daß es schon das eine oder andere mal zwickt in den Armen/Schultern mit seinem Supersportler und er sich wohl auf längere Zeit auf was anderes konsentrieren muß.

    Das liegt aber dann nicht am Motorrad, sondern eher an deiner Fahrhaltung.


    Mir haben früher auf der CBR 600 f auch die Handgelenke weh getan, das lag aber nicht an der durchaus vorteilhaften Ergonomie des Motorrads, sondern an meiner scheiß Haltung.


    Wenn man sich ein bisschen auf dem Motorrad bewegt und die Beine nutzt, hat man gar keinen Druck auf den Hangelenken. Natürlich ist das nicht jedermanns Sache, aber die Handgelenke sind halt nur ein sekundäres Problem

  • Ich bin jetzt nicht der Muskelprotz, aber Ergonomie war mir immer wichtig (habe früher viel am PC gezockt und ständig Monitor-, Sitz- und Schreibtisch-Position optimiert), bei meiner sc57 habe ich ne verstellbare fussrastenanlage und den Sitz um 2cm aufpolstern lassen.
    Im Vergleich zur Serie liegen da Welten zwischen.


    Mache (leider unregelmäßig) Yoga und habe im Job viel körperliche Arbeit, Ernährung ist verhältnismäßig gesund.
    Das macht viel aus im Umgang mitm moped.


    Habe mal fast 20kg mehr gewogen und fast keinen Sport gemacht, da war Treppen steigen schon Sport :rolleyes:


    Ich mein man kann auch einfach weiter ungesunde Gewohnheiten pflegen und einfach seine Bikes danach ausrichten.... Dann landet man wahrscheinlich irgendwann bei ner Weiber-Harley mit 750kubik ;)
    Kann ja jeder machen was er will :dumdiedum:

  • Es wird dem Fragensteller mehr im Geldbeutel Schmerzen als im Handgelenk. Wenn's an den Reifen scheitert, dann scheitert es auch an der Versicherung und den Inspektionen etc. Also aktuelle s Bike behalten, gebrauchte Blade nach Wahl kaufen. Kundendienste selber machen, dann hast Du 2 Motorräder und jede Menge Geld für Sprit und Reifen.