Ladegerät CTEK MXS 5.0

  • Hallo, vieleicht hat hier ja auch jemand von diesem Thema Ahnung.......


    Kann man mit einem Ladegerät (CTEK MXS 5.) auch gleichzeitig 2 oder 3 Batterien über den Winter frischhalten? Oder sollte man immer nur eine Batterie anklemmen (Wenn ja, wie lange?)


    Welche Lithium Batterien sind zu empfehlen? Kann man diese auch mit dem CTEK frischhalten?


    Wenn es dumme Fragen sind,.....´schuldigung!

  • Hallo,


    nein das geht nicht. du brauchst fuer jede Batterie ein eigenes. Ansonsten kannst du die da solange dranne lassen wie du moechtest. fuer Lithium Batterien ist dieses Modell nicht geeignet !!!

  • klar kannste das, aber dann immer tauschen,bei dreien würd ich immer jede woche eine andere reihum anklemmen.Bei gleichzeitigem laden(parallel) bekommt das erhaltungsgerät ja die falschen werte,und die batterien sind ja auch nicht hundertprozentig gleich..

  • Wenn alle 3 Batterien in gutem/gleichem Zustand sind, geht das mit Parallel laden.
    ABER: Da das niemals der Fall sein wird, würde ich das auch lassen. Wenn eine Hops geht, Zellenschluss, gehen die anderen durch den Kurzschluss mit.

    Er: Jaja, diese Chinesen........die essen wirklich alles was 4 Beine hat!
    Sie: Die Chinesen essen Stühle?? :gruebel:


    Die Situation ist hoffnungslos, aber nicht ernst!

  • Wenn alle 3 Batterien in gutem/gleichem Zustand sind, geht das mit Parallel laden.
    ABER: Da das niemals der Fall sein wird, würde ich das auch lassen. Wenn eine Hops geht, Zellenschluss, gehen die anderen durch den Kurzschluss mit.

    Auch hier ist es nicht optimal, da dann der Ladestrom nicht mehr zur Batteriekapazitaet passt. Wenn eine Batterie mit zu wenig Ladestrom geladen wird geht sie ebenfalls kaputt. Stellt man es wiederum auf 5 Ampere ein fuer parallele Batterien ist er evtl. zu hoch, was ebenfalls Mist ist. Der Ladestrom sollte nicht 0,1 C ueberschreiten. Das passiert zwar nur wenn die Batterie ziemlich leer ist oder die Batterien leer sind, aber ist nicht Sinn der Sache. Ein Ctek ist fuer verschiedene parallel angeschlossene Batterien aus einer Menge von Gruenden nicht geeignet.


    Wenn die Batterien allerdings sowieso ausgebaut sind, wird man sie den Winter ueber hoechstens ein mal nachladen muessen.

  • Also ist das mit dem Frischhalten un ausgebautem Zustand gar nicht nötig?!
    Nach der letzten Fahrt im Jahr ausbauen...Trocken lagern,....und vor der ersten Fahrt ein paar Tage ans CTEK hängen und fertig,...oder wie???

  • Ich habe das MXS 5.0 auch und lasse meine Batterie im Moped und die steht in einer unbeheizten Garage aber so lange die Batterie nicht duchgekühlt (quasi "gefrohren") ist und dann erst geladen wird soll das wohl kein Problem sein.
    Habe das Kabel mit der Steckverbindung zum CTEK so verlegt daß es unter dem Soziussitz ist wo es Problemlos eingesteckt werden kann.
    Das bleibt die komplette Zeit der Winterruhe dran (meine ist BJ 2015) und habe bis jetzt keinerlei Probleme.
    Das CTEK ist ein wirklich sehr gutes Ladegerät hat zwar ein paar Euros gekostet aber bin sehr zufrieden.

    Grüße Michael
    allzeit gute Fahrt und immer heile ankommen :thumbsup:


    In meinem Alter muß ich nicht jedem in jeder Kurve hinterher "schießen" :schildgroete:
    Es steht mein Spaß im Vordergrund :wavey:

  • Also ist das mit dem Frischhalten un ausgebautem Zustand gar nicht nötig?!

    Deine Batterie verliert pro Monat angeschlossen etwa 1,4 Ampere Stunden Kapazitaet durch Ruehestrom fuer die Uhr und Selbstentladung. Wenn du sie abklemmst noch 0,4. du hast eine 8,6AH Batterie. Das heisst selbst nach 3 Monaten springt sie noch an ohne nachzuladen. Wenn die Batterie natuerlich in Ordnung ist. Allerdings sollte der Akku nicht unter 6 AH entladen weil sich dann die Sulfatierung (Verschleiss des Akkus mit Kapazitaetsverlust) erhoeht . Das heisst, du hast 2,6 AH sichere Reserve zum lagern. Das sind fast Monate ohne nachzuladen sogar bei angeschlossener Batterie oder ein halbes Jahr bei abgeklemmter Batterie. Also die Batterie wenigstens abzuklemmen ist immer eine gute Idee.


    Wenn du die Batterie vor der Saison an das Ctek haengst, ist sie in einer halben Stunde voll. Im Grunde reicht es aus wenn du die nur abklemmst. Sollte die Kiste dann nicht anspringen nach ein paar Monaten ist die Batterie schon sehr stark geschaedigt und sowieso bald eine neue faellig.

    scribere non curo ego dolentes quod aliquis fals

    Einmal editiert, zuletzt von dunlop ()

  • Deine Batterie verliert pro Monat angeschlossen etwa 0,5 Ampere Stunden Kapazitaet durch Ruehestrom fuer die Uhr und Selbstentladung. Wenn du sie abklemmst noch 0,4. du hast eine 8,6AH Batterie. Das heisst selbst nach einem halben Jahr springt sie noch an ohne nachzuladen. Wenn die Batterie natuerlich in Ordnung ist. Allerdings sollte der Akku nicht unter 6 AH entladen weil sich dann die Sulfatierung (Verschleiss des Akkus mit Kapazitaetsverlust) erhoeht . Das heisst, du hast 2,5 AH sichere Reserve zum lagern. Das sind 5 Monate ohne nachzuladen sogar bei angeschlossener Batterie. Aber die Batterie wenigstens abzuklemmen ist immer eine gute Idee.
    Wenn du die Batterie vor der Saison an das Ctek haengst, ist sie in einer halben Stunde voll. Im Grunde reicht es aus wenn du die nur abklemmst. Sollte die Kiste dann nicht anspringen nach ein paar Monaten ist die Batterie schon sehr stark geschaedigt und sowieso bald eine neue faellig.

    8o8o8o , also das habe sogar ich verstanden.
    Danke, dunlop! :thumbup:=)

  • 8o8o8o , also das habe sogar ich verstanden.Danke, dunlop! :thumbup:=)

    Gerne smile.


    Ich habe leider den Text editiert, da ich mich vertan hatte. Ich Dussel habe sogar eine genaue Excel Tabelle mit den Echtwerten, da ich meine eigenen Batterien hin und wieder analysiere. Ich wusste, das kann nicht sein. Die Uhr schluckt eine Ampere Stunde im Monat. Aber nun sollte alles stimmen. :D

  • Relativ einfach zusammengefasst: Eine Batterie sollte nur voll geladen herumstehen und man sollte die geringe Selbstentladung nicht vergessen.


    Problem ist die schon genannte Sulfatierung.
    Im voll geladenen Zustand gibt es im Bleiakku (theoretisch) kein Bleisulfat sondern nur reines Blei (Positiver Pol) und Bleioxid (negativer Pol).
    Beides wird beim entladen zu Bleisulfat umgewandelt.


    Blei und Bleioxid verändern sich durch "herumstehen" nicht, folglich macht das der Batterie nichts.


    Bleisulfat - also entladen - hat die schlechte Eigenschaft, dass es über die Zeit immer größere Kristalle bildet.
    Von einer ursprünglich nach dem entladen gleichmäßigen kleinkristallinen Oberfläche an den Polen ausgegangen die reaktionsfreudig ist ändert sich die Oberfläche hin zu großen Bleisulfatkristallen.
    Große Kristalle haben viel Volumen bei wenig Oberfläche, aber gerade die Oberfläche brauchts für schnelle chemische Reaktionen.


    Ergebnis ist ein Bleiakku der sich nicht mehr aufladen lässt und wo unter Last die Spannung zusammenbricht = müdes orgeln beim starten sofern überhaupt noch gestartet werden kann.



    Ich hab meine Motorradbatterien bisher immer im Herbst noch 1x durch eine längere Fahrt aufgeladen und im Anschluss gleich ausgebaut.
    So hatte ich bisher keine Ausfälle auch ohne Ladegerät, die 3 Monate die ich nicht fahre haben bisher alle meine Akkus überlebt.
    Jetzt hab ich auch ein CTEK daheim weil mir ohne Ladegerät die Batterie von meinem Ringmotorrad gestorben ist (2 Jahre nicht verwendet)


    Wenn man ein Ladegerät hat reicht 1x im Monat nachladen um der Selbstentladung entgegenzuwirken.
    Also einmal alle 3 hintereinander aufladen und dann im 2 Wochen Zyklus jeweils die nächste Batterie anhängen.
    Wobei ich persönlich nur alle 3-4 Wochen einmal alle volladen würde - ich bin da etwas geschädigt von einem Billigladegerät das mir einmal auf 18V hochgefahren ist beim laden.
    Ich hab kein gutes Gewissen wenn Akkus unbeaufsichtigt an Ladegeräten hängen.
    Wenn da was schiefgeht wird in kurzer Zeit so viel Energie frei, da brennt einem die Bude ab.



    Noch zum Thema Temperatur.
    Je wärmer desto schneller laufen chemische Reaktionen ab.
    Folglich hat man das Problem mit der Sulfatierung eher wenn man die Batterien im Heizraum lagert als in der kalten Garage.
    In der kalten Garage bleibt nur zu beachten, dass es nicht so kalt sein sollte, dass die Batterie friert.
    Voll geladene Batterien halten -60°C aus, also in der Garage Lagern ist kein Thema.
    Beim entladen bildet sich aber Wasser, die Schwefelsäure wird verdünnt und der Gefrierpunkt wird höher.
    Bei einem entladenen Bleiakku friert die Schwefelsäure bei ca. -10°C ein, das kann in unseren Breiten in ungeheizten Garagen sehr wohl vorkommen.

  • ...Gichtanfall hatte ich schon ,ist nicht so schön.....

    Nein, absolut nicht - das kann ich bestätigen. :thumbdown:

    Die Menschen die schonmal einen Gichtanfall hatten, haben das gleiche Phaenomen wie eine sulfatierte Batterie.

    Auch wenn die Batterie nicht die Schmerzen hat, die ein Mensch dabei empfindet: Ein sehr schönes Gleichnis! :thumbsup:


    Zurück zum Thema:
    Mein AccuMate, das noch DM gekostet hat, verrichtet immer wieder klaglos seinen Dienst - und das Winter für Winter.
    Besonders bei der Batterie des Trackbikes; die vom Straßenmöppi wird nur ausgebaut, wenn absehbar ist, daß man längere Zeit nicht ausrücken kann.
    Ich lade die Batterie einmal voll und stelle sie gekühlt, aber nicht zu kalt ab (Schuppen).
    Über die Standzeit lade ich dann etwa alle zwei oder drei Monate mal nach (Trackbike steht schon mal ein Jahr...) und natürlich noch einmal vor dem Einbauen.
    Das Zwischenladen kann man sich eigentlich sparen - wenn ich die Batterie dranhänge, zeigt mir da Gerät meist nach einer Minute (oder sogar weniger) an, daß sie voll ist.
    Wenn man bedenkt, daß jede Batterie nur eine bestimmte Anzahl Ladezyklen überlebt, ist das ja eigentlich sogar kontraproduktiv... :gruebel:

  • Wenn man bedenkt, daß jede Batterie nur eine bestimmte Anzahl Ladezyklen überlebt, ist das ja eigentlich sogar kontraproduktiv..

    Deshalb lasse ich mein Ctek durchgaängig den Winter über hängen es hat ja die Erhlatungs und Pflege Ladestufe am Ende.
    Aber somit ist doch jede Fahrt(auch kurze Strecken) als Ladevorgang zun betrachten ???

    Grüße Michael
    allzeit gute Fahrt und immer heile ankommen :thumbsup:


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    Es steht mein Spaß im Vordergrund :wavey:

  • Ja Gichtanfall hatte ich auch schon, das ist kein Spass. Hatte damals Nachts neben dem Bett einen Eimer mit eiskalten Wasser wo ich den Fuss reingestellt habe. Die Schmerzen sollen angeblich denen einer Geburt bei einer Frau aehneln.Wobei da keine Frau zustimmt. :)


    Was die Ladyzyklen betrifft, das ist bei einem Akku der in Gebrauch ist, oder an einem Erhaltungsladegeraet nicht relevant. Ein Ladyzyklus einer Bleibatterie bezieht sich immer auf eine Entladung bis auf 20 Prozent bis Vollladung. das kommt im Normalfall nie vor. Dementsprechend kann man hiermit nicht viel anfangen.


    Die Erhaltungsladung eines solchen Ladegeraetes, die nur aus einzellnen Ladepulsen in Zeitabstaenden besteht ist marginal. Also in dem Sinne das man sie nur annaehrend als Bruchteil eines Ladezyklus betrachten koennte.



    Dennoch kann ich aus eigener Erfahrung bestaetigen, dass man die Lebensdauer eines Blei-Akkus mit einem Ctek nicht verbessern kann. Ich habe selber schon Akkus am Ctek dauergeladen ueber Jahre lang, die dann dennoch sagten Good Bye. 8o Es macht Sinn bei eingebauten Batterien. Sonst an fuer sich nicht noetig. Schaden wird es auch kaum. Alles egal.

    scribere non curo ego dolentes quod aliquis fals

    Einmal editiert, zuletzt von dunlop ()

  • Es macht Sinn bei eingebauten Batterien. Sonst an fuer sich nicht noetig

    Da ich meine eingebaut lasse ist meine Vorgehnsweise wohl OK.

    Grüße Michael
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  • ich hab das auch.
    Nochmal würd ichs nicht kaufen.
    Erhaltungsdings brauch ich nicht, schlechte batterie gerettet hatts mir auch noch nicht. AGM kauf ich nicht.


    Ich hätte lieber einstellbaren Ladestrom, wenigstens 10A, wenns mal für Autowagen nötig ist.