Verdichtung erhöhen, Steuerzeiten anpassen und was noch?

  • Update:


    Die Ursache für die gefundenen Späne bleibt weiterhin rätselhaft. Die Kupplung ist nun zerlegt und zeigt ungewöhnlich wenig Verschleiß. Sie wirkt geradezu "neu".


    Den Ölfilter habe ich zerlegt.

    Fazit: nichts außergewöhnliches zu finden

    Zu sehen ist Vorder und Rückseite des Filtermaterials.

    Und ja, das restliche Innenleben sieht nicht anders aus.


    Viel interessantes ist jedoch der Blick auf das Innenleben der Ölpumpe gefallen.

    Die Pumpe ist zwar noch im Soll von allen Messungen. Sie weist jedoch starke Schäden in der Pumpenfläche auf.


    Soweit so auffällig. Auch wenn die Pumpe noch den passenden Druck liefern würde. So tausche ich diese zur Sicherheit komplett aus.

    Eine erneute Öffnung des Motors kommt in jedem Fall teurer als der Austausch der Pumpe.


    In der Bucht gab es ein paar interessante Angebote. Das Beste wurde mit Fotos vom Innenleben geliefert. Keine Garantie auf eine funktionierende Pumpe, jedoch ein guter Anhaltspunkt.


    Jetzt kommt noch der Krimi in dieser Geschichte. Also viel Spaß beim rätseln.


    Das ist dass Öl-Sieb von der Seite der Ölpumpe gesehen.

    Was da zu sehen ist, sind kleinste Metalteile.

    Sie sind scharfkantig, Magentisch und stecken im Sieb.

    wie die dahin kommen? Keine Ahnung. Für mein Verständnis stecken die in der falschen Seite des Siebs fest.

    Das dürfte aber erklären warum die Pumpe so aussieht wie sie aussieht.


    Es muss sich hier wohl um einen zurückliegenden Schaden handeln, welcher nicht sauber bereinigt wurde.

    Es ist beim besten Willen nichts zu finden.

    Alle Lager und Verschleißteile sind unter dem Verschleißmaß bzw. Im Soll.

    Es ist kein Abrieb erkennbar. Dem Motor geht es also in den wichtigsten Punkten richtig gut.


    Die Messwerte reiche ich im nächsten Post bei Interesse gern nach.


    Update in progress

  • vielleicht der Klassiker...Gang geplatzt und halt neu gemacht, für kleinstmögliches Geld.

    Denkbar, jedoch sprechen der Zustand und das Getriebe selbst dagegen. Im Motor ist definitiv etwas geflogen, das beweisen die Spuren an der Kolbenwand und an der Ölleitung unter dem Kolben Nr.4.


    Nicht gravierend aber dort sind Teile mit Wucht ins Gehäuse eingeschlagen.


    Vielleicht war es der dritte Gang oder die Kurbelwelle, denn diese wurde getauscht auf eine gehärtete Version. So zumindest sollte die Kiste hoffentlich daran gekommen sein.

    Denn laut Baujahr sollte sie noch keine gehärtete besessen haben als sie aus dem Werk vom Band rollte.


    Die Arbeiten beim Tausch wurden soweit aber nicht ganz zufriedenstellend erledigt.


    So war das Ritzel der Steuerkette in der falschen Reihenfolge auf die Welle geschoben.

    In Folge lief sie Kette leicht schief.

    Die Ölleitungen des Gehäuses waren teils noch mit Silikon vom verkleben verengt.

    Und zu viel Silikon würde auch verwendet so das im Motor dicke Würste ins Öl tauchen konnten.


    Hier noch ein Bild der letzten Messung eines Pleulagers.

    Soll 0,030 - 0.052mm

    Verschleißmaß 0.060mm

  • So war das Ritzel der Steuerkette in der falschen Reihenfolge auf die Welle geschoben.

    In Folge lief sie Kette leicht schief.

    Das ist hart. :tougue:

    scribere non curo ego dolentes quod aliquis fals

    Vorsicht!

    Das lesen meiner Beitraege erfolgt auf eigenes Risiko und eigene Gefahr!

    Sollte jemand zu Schaden kommen übernehme ich keine Haftung!

    Vorsicht, ich koennte auch eine gespaltene Persoenlichkeit sein!

    Ach so, : „Wenn du Gott siehst, dann musst du bremsen“