Upgrade an der Bremse

  • Hi!


    Bei mir steht nun an, dass die originale Bremse meiner sc59 2012 mit abs (Facelift) ein Upgrade braucht. Habe bei der letzten Rennstrecken-Veranstaltung gemerkt, dass die bremsleistung mir nicht mehr ganz reicht (druckpunkt und Bissigkeit).

    Erster Gedanke ist natürlich umrüsten auf Stahlflex… könnt ihr da was empfehlen?

    Des Weiteren waren mir auch neue/andere Scheiben im Sinn… welche Erfahrungen habt ihr da


    Welche Teile/ Hersteller findet ihr gut?


    Beste Grüße und danke im Voraus!

  • Nur 2 Sachen.

    Stahlflex sind gut, aber sind nicht die Ursache deines Problems.

    Fuer die Renne ABS ausbauen oder stilllegen. Das ist ja ein "Brake by Wire" System. Mit aktivem ABS hast du nie die harte Kontrolle falls du so nicht zufrieden bist. Dann kannst du weiter gucken ob es dir mehr zusagt oder ob du auch die Pumpe aendern willst. Andere Scheiben machen keinen Sinn.

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    Vorsicht!

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    Ach so, : „Wenn du Gott siehst, dann musst du bremsen“

  • Die 59er hat eine radiale Bremspumpe & Monoblocks - das ist definitiv High-End & funktioniert perfekt ... ein Up-Grade kannst du da nur optisch, für viel Geld machen - das steht dann aber in keiner Relation zur Verbesserung ... sogar mit den originalen Gummileitungen ist die Bremse Top! ... Problem ist eindeutig & ausschließlich das ABS.

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    ... alle Angaben nach bestem Wissen & Gewissen, aber ohne Anspruch auf allgemeine Richtigkeit/Gültigkeit ,,, (-:

    Einmal editiert, zuletzt von erixx (16. Dezember 2024 um 23:02)

  • Mein Bremsupgrade im Winter ...:lol:

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  • Kontrolle und Wartung der Bremsanlage ist auch nicht total schädlich für gute Funktionalität.

    Meine SC59 (2009 ohne ABS) hat die irgendwann Stahlflex bekommen aber mehr wegen Kopf. Ich meine, ich habe damals dann auch von OEM auf Racing Beläge gewechselt und fand das besser.

    Zum ABS kann ich nichts beitragen.


    Anders gesagt, Ursache finden und abstellen/ändern. Alles andere hat einfach mit "will haben" zu tun und ist nach meiner Ansicht auch wichtig, weil das Hobby.


    Gruß

    G.A.C.O.

    und bei der S1000RR hatte ich mit ABS noch nie Probleme auf der Rennstrecke:S

    "Der schnellste Inder westlich des Ganges" ;)

  • Danke für die Tipps.

    Wenn man sich so zusammenliest, was es an abs „deaktivieren“ für Meinungen gibt, dann ist natürlich die abs-Sicherung ziehen die simpelste - aber nicht beste Lösung um einen schöneren druckpunkt zu erlangen…


    Welche Lösungen hättet ihr für mein Szenario: für die renne mal kurz kein abs, aber im Straßenbild abs beibehalten?

  • Musst du gucken. Normal funktioniert die auch mit ABS aus der Renne. Wenn der Druckpunkt nicht gut genug ist, evtl. vprderen ABS Modulator ins Heck umbauen in Betracht ziehen. Sicherung ziehen verbessert den Druckpunkt nicht. Meist ist irgendwo Luft die man nie rausbekommt.

    Das kannst du ja selber ausprobieren mit der Sicherung.

    (Aufgepasst wenn du dann aber irgendwelche stark im Umfang abweichenden Slicks einbaust. Dann kann das ABS aussteigen).

    Und wenn sie nicht bissig genug ist, such dir bissige Belaege. Da gibt es ja sehr viel Erfahrungsberichte im Forum.

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  • Aufgepasst wenn du dann aber irgendwelche stark im Umfang abweichenden Slicks einbaust. Dann kann das ABS aussteigen

    Ich glaube mich erinnern zu können, dass sogar schon ein Straßenreifen mit 55er Querschnitt (je nach dem, wie die Kontur ausfällt) problematisch ist - da bist du mit einem Standardslick also auch schon am A. und nicht erst bei Big-Size.

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  • Die beste Wahl für Hobbyfahrer, ist wahrscheinlich ein 15er (16er ist original) Ritzel, um einerseits den Platz in der Swinge zu kompensieren, und andererseits vom Patch (Auflagefläche) eines 55er zu profitieren.

    Soll heißen ... wenn du gelegentlich RS fährst, fahr mit begrenzt tauglichen Hypersprt-Straßenreifen, oder wechsle Reifen & Ritzel, und fahr straßenzugelassene Rennreifen (K3, V2 SP, Race-Attack, Power Cup, RS11) permanent im 55er Querschnitt - die bröseln dir halt förmlich unter'm A weg, wenn's unter 5°C hat - abgesehen davon, dass die auch bei 30°C keine 2tkm schaffen. Aber das Griplevel ist auch auf der Straße, im Hochsommer, echt abartig (sensationell)

    Kurz gesagt: Beim Reifenwechsel, hinsichtlich besserer Auflagefläche, wirst du über die Übersetzung das Drehzahlverhältnis zwischen Motor und Hinterrad ebenfalls entsprechend adaptieren müssen - egal, ob ABS inkludiert ist, oder eben nicht. Die Bremse selbst ist da nur Nebenschauplatz und gesondert zu betrachten, wie dunlop ja schon angedeutet hat.

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    2 Mal editiert, zuletzt von erixx (28. Dezember 2024 um 22:47)


  • Welche Lösungen hättet ihr für mein Szenario: für die renne mal kurz kein abs, aber im Straßenbild abs beibehalten?

    Der Druckpunkt ist halt etwas weicher. Ist halt so.

    Aber dieses ganze ABS rausgereiße ist in den allermeisten Fällen schlichtweg BULLSHITT!

    Es sei denn du fährst mindestens unter die Top 10 der Veranstaltungs Schnellsten


    Bei der SC82 haben die "Fachzeitungen" ja auch oft behauptet das ABS regle zu früh.

    Weil Profi-Rennfahrer das gesagt haben.

    Aber was ein Arne Tode, Martin Bauer und Co. mit dem Mopped anstellen, das ist nicht mal der selbe Sport, wie das was der normale Hobby-Trackdayfahrer macht !;)


    Das ist genau sun Schwachsinn wie das ganze Reifengelaber!


    Lern mit dem System umzugehen, und gut ist.

    Wenns dich dann immer noch behindert, isset eh Zeit fürn reines Trackbike.


    Wenn du wirklich was an der Bremse verbessern willst ist das Einfachste erstmal FRISCHE (keine die schon seit 10 Jahren angebrochen in der Garage steht) und hochwertige Bremsflüssigkeit.

    Manche "Straßen-Bremsflüssigkeiten" haben einen Nasssiedepunkt von nur knapp über 160°C.

    Ate Typ 200, Motul RBF und du bist schon nen ganzes Stück weiter.

    Dann penibel entlüften. Manchmal versteck sich irgendwo im System sunne Drecksau von Luftblase.;)


    Und dann machst gescheite Beläge drauf.

    Am Besten welche auf Sinter-Basis.

    Da Carbon Beläge wie Lucas CRQ, Brembo RS, etc., speziell auf die Scheibe eingefahren werden müssen.

    Und bei den Sinter-Rennbelägen gibts auch Beläge die sogar Straßenzugelassen sind. So wie z.B. die Lucas TRQ (Nachfolger der SRQ). Das sind teilweise Beläge die speziell für Trackdayfahrer gemacht sind, die nicht immer zwischen Straßen- und Rennstreckenbelag hin und her wechseln wollen.


    Wie gesagt, ne gute Frische Bremsflüssigkeit bringt schon viel, und kostet nur wenig.

    Gute Bremsbeläge bringen jetzt auch keinen an den Rand des Ruins.

    Bevor du anfängt große und teure Umbauten zu machen sollte das IMMER die Basis sein.

    I`m not in the condition to fu**!