Reifenwahl für die straße (sc82)

  • Hallo, ich weiß das ist ein schwieriges Thema, da viele verschiedene Meinungen.
    Mich würde mal interessieren welche Reifen ihr auf eurer Blade habt und welches Fahrstil. Auch würde mich die Laufleistung interessieren.


    Ich habe bisher nur die s23 von bridgestone drauf gehabt, aber würde gerne wissen, ob es „bessere“ gibt.


    Zu meinem Fahrstil: Ich fahre ziemlich aggressiv und auf straße (natürlich stvo komform ;)) -> vielleicht hilft es ja bei der Wahl


    Danke im voraus

  • Ja aber mehr grad geht bei dem einen bestimmt oder nicht, hab es mal bei einer freundin gesehen die 190/55

    Ich schwoer dir, Keiner der Reifen macht dir ein Limit an Schraeglage.^^

    scribere non curo ego dolentes quod aliquis fals

    Vorsicht!

    Das lesen meiner Beitraege erfolgt auf eigenes Risiko und eigene Gefahr!

    Sollte jemand zu Schaden kommen übernehme ich keine Haftung!

    Ach so, : „Wenn du Gott siehst, dann musst du bremsen“

  • Noch eine wichtige Frage: 190/55 oder 200/55? Die 190/55 scheint abgerundeter zu sein also gut für mehr schräglage?

    Es ist genau anders rum!

    Der 200/55, früher auch 190/60 genannt, ist deutlich handlicher und liegt in Schräglage merklich satter.

    Die Breite gibt die Felge vor, die Reifenkontur, zu einem nicht unerheblichem Teil, der Reifenquerschnitt.

    I`m not in the condition to fu**!

  • Ja aber mehr grad geht bei dem einen bestimmt oder nicht, hab es mal bei einer freundin gesehen die 190/55

    Also mit dem 200er kannst Du 60 grad Schräg fahren und hast immer noch Reserven. Wieso sollte man an einer Ü200 PS-Maschine schmalere Reifen verbauen?


    Ansonsten, wie schon geschrieben. Kannste wohl für Straße auch jeden Lulli-Tourenreifen nehmen, solange die Größe passt.

  • Also mit dem 200er kannst Du 60 grad Schräg fahren und hast immer noch Reserven.

    Du meinst das mit den 60 Grad sicher auf der Rennstrecke bei guten Bedingungen.

    Je nach Temperatur und Fahrbahnzustand kann man auch im Trockenen bei 30 Grad Schräglage auf der LS schon auf der Nase liegen.

    Gerade bei Semislicks wie Supercorsa oder RS11 sollte man bei kalten Reifen in einem platt gefahrenen Kreisverkehr schon etwas aufpassen.

    2 Mal editiert, zuletzt von cbquaktia (17. September 2025 um 20:59)

  • Du meinst das mit den 60 Grad sicher auf der Rennstrecke bei guten Bedingungen.

    Je nach Temperatur und Fahrbahnzustand kann man auch im Trockenen bei 30 Grad Schräglage auf der LS schon auf der Nase liegen.

    Gerade bei Semislicks wie Supercorsa oder RS11 sollte man bei kalten Reifen in einem platt gefahrenen Kreisverkehr schon etwas aufpassen.

    Nee, ich meine schon LS. Klar kannste auch bei 30Grad unter bestimmten Bedingungen auf die Nase fliegen. Du kannst aber auch mit nem einfachen S22 60 Grad fahren und da passiert nix (vorausgesetzt du hast entsprechende Strecken/Kurven). Weil der Reifen das kann und die Maschine sowieso.

    Muss aber dazu sagen, dass ich keine Ballerina bin, die sich krampfhaft vom Bike hängen lässt, damit die Schleifer beim nächsten Treffen cool aussehen, sondern einfach schräg fahre. Da biste natürlich schnell an der 60°Grenze.

    Du hast natürlich Recht, was die Semis angeht. Der RS11, der serienmäßig montiert war, war schon bei unter 20 Grad Außen lebensgefährlich. Aber die "einfachen" S22 oder S23 sind schnell einsatzbereit und dann kannste loslegen.

    Aber auch hier gilt natürlich: Wenn ich in jeder Kurve den Hahn voll aufdreh und mich drauf verlasse, dass die Elektronik schon regelt, dann passiert auch irgendwann etwas. Egal, wie schräg man dann wirklich war. Aber das macht ja keiner von uns ;)

  • Es ist genau anders rum!

    Der 200/55, früher auch 190/60 genannt, ist deutlich handlicher und liegt in Schräglage merklich satter.

    Die Breite gibt die Felge vor, die Reifenkontur, zu einem nicht unerheblichem Teil, der Reifenquerschnitt.

    stimmt so nicht, ein 190/55 ist handlicher als ein 200/55 dafür hat der 200/55 mehr Auflagefläche und bietet mehr Grip

  • Cup 2 :)...oder GP2 (funktionieren beide auch bei 15°C, dank der Aramid Karkasse).


    Edit: Wir haben den Cup 2 in 200/55 mal vermessen, entspricht einen 200/60 von Pirelli.

    bezweifle ich, ein 200/60 hat immer einen höheren Querschnitt und ist somit "höher" als ein 200/55, hat steilere Flanken und somit handlicher. Egal welche Marke.

    Einmal editiert, zuletzt von D4rkside (18. September 2025 um 16:52)

  • Hallo, ich weiß das ist ein schwieriges Thema, da viele verschiedene Meinungen.
    Mich würde mal interessieren welche Reifen ihr auf eurer Blade habt und welches Fahrstil. Auch würde mich die Laufleistung interessieren.


    Ich habe bisher nur die s23 von bridgestone drauf gehabt, aber würde gerne wissen, ob es „bessere“ gibt.


    Zu meinem Fahrstil: Ich fahre ziemlich aggressiv und auf straße (natürlich stvo komform ;)) -> vielleicht hilft es ja bei der Wahl


    Danke im voraus

    mach dir keine Gedanken um den Reifen Marke, jeder hat da seine persönliche Vorlieben. Manche mögen einen Reifen mit mehr Eigendämpfung und harte Karkasse (z.b Dunlop) und manche einen Reifen mit weniger Eigendämpfung und weichere Karkasse (z.b Pirelli)


    ich würde dir empfehlen den 200/55 hinten auf 190/55 zu wechseln oder 200/60 + Geometrie anpassen (Ecu Flash notwendig) , ein 200/55 ist auf der Sc82 grindig zu fahren

    nen 200/55 ist auserdem veraltet und bietet nur mehr Grip den man auf der Strasse sowieso nicht braucht, zusätzlich hat man traktionskontrolle, da nimmt man lieber die Handlichkeit eines 190/55 oder 200/60

  • Die Angabe hinter dem Schraegstrich ist immer prozentuale Hoehe zur Breite.

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  • Ein höherer Querschnitt ist nicht immer besser.

    Bei der alten R1 RN01 ist der Schwingenwinkel etwas zu flach ... deshalb haben viele ein längeres FB eingebaut oder die Umlenkhebel von AluSauer.

    Wenn man dann einen 55er statt 50 Querschnitt aufzieht, kommt die Hinterradachse etwa 10 mm höher. Die Schwingenachse zw VR und HR wandert hierbei aber nur etwa um 6 mm nach oben ... die Schwinge steht dann nochmals flacher, was bei der RN01 nicht gut ist.

    Man sollte vorher genau überlegen, was man warum ändert und was sich sonst alles dabei verändert.

    Im Zweifel besser an die Herstellerangaben halten.

    Einmal editiert, zuletzt von cbquaktia (19. September 2025 um 10:42)

  • Ich fahre Landstrasse bei der SC82 2020 hinten 200/60 (Serie 200/55), Gabel 5mm durchgesteckt (Serie 10mm durchgesteckt) und Federbeinlänge 3mm kürzer (Auge 3mm reingedreht) , dazu M2 Fahrwerk Modus vorne 20% Druckstufe und hinten 40% Druckstufe. Federvorspannung vorn Serie 2 Umdrehungen und hinten 8 Umdrehungen (Serie 7 Umdrehungen)


    Mit dieser Änderung des Gabelüberstands und kürzere Federbeinlänge bin ich erst 2x gefahren aber ich habe das Gefühl das geht in diese Richtung wie ich sie haben will und sie sich gut fahren lässt.


    Habe von der Geometrie her schon alles probiert. Ein 200/55 kommt mir nicht auf die SC82 2020, man braucht nur Richtung SBK/Moto GP gucken und der Trend geht ganz klar Richtung Big Sizes Umfänge und auserdem hat die SC82 2020 ein Geometrie Problem, theoretisch müsste man andere Gabelbrücke bzw. Umlenkung hinten einbauen aber möchte ich nicht mehr machen, diese Big Sizes Umfänge kombinieren Grip und Handlichkeit.


    Für Rennstrecke braucht man dann nur Pirelli Big Sizes aufziehen und die Federvorspannung/Druckstufe anpassen.

  • Bei 2 cm grösserem Durchmesser des 200 60 statt 55 ist die Übersetzung nochmal 3 % länger.

    Da muss man zumindest 2 Zähne mehr am Kettenrad haben um das zu kompensieren.

    Gibts für dem 60er eigentlich ne Freigabe für die SC82?

  • Bei 2 cm grösserem Durchmesser des 200 60 statt 55 ist die Übersetzung nochmal 3 % länger.

    Da muss man zumindest 2 Zähne mehr am Kettenrad haben um das zu kompensieren.

    Gibts für dem 60er eigentlich ne Freigabe für die SC82?

    fahre 15/45 und glaub ne 120er Kette hab es nicht mehr im Kopf und volle Akrapovic Anlage mit Ecu Flash