• Ich greife ausnahmsweise diesen alten Öl - Thread auf.

    In der aktuellen PS (03/ 2023) gibt es einen interessanten Artikel über gbrauchte Sportmotorräder.

    Unter anderem wird die Problematik der aktuellen Teuerungen am Gebrauchtmarkt behandelt und es werden bestimmte Sportler verschiedener Preisklassen empfohlen.

    Redakteure berichten darüber hinaus, was sie für sportliches Material besitzen und auf der Renne einsetzen.

    Ist ganz interessant und gut recherchiert.

    Und nun zum eigentlichen Öl - Thema:

    An mehreren Stellen im Text kommt der Tip, das Motul 300V zu verwenden, da es sehr hochwertig sei.

    Auf spezielle Viskositäten wurde nicht eingegangen.

    Werbeverträge mit Motul?

    Nicht ganz auszuschließen, aber Herr Wassermann, seines Zeichens Fuhrparkleiter bei der BMW - Bravo, empfiehlt es ganz deutlich.

    In seiner Renn - Daytona, die er seit über 30000km über Europas Winkelwerke scheucht, waren zwei Pleuellagerschäden zu verzeichnen.

    Seit er das 300V verwendet, ist wohl Ruhe.

    Ich verwende es auch seit vielen Jahren und kann zumindest nichts negatives darüber vermelden (werde auch nicht von Motul bezahlt... ;) ).

    Wichti

    Nicht kneifen - schleifen! ;)

  • Das Thema schlechthin, neben den Reifen....

    Zum Einen gibt es Im Grunde bei den Ölen einer Kategorie keine großen Unterschiede wenn man das mal im Detail in den "Öl-Foren" nachliest, der einzige größere Unterschied ist meist der sogenannte Hersteller von dem Produkt. Zum Anderen hat wohl jeder von uns seinen "Favoriten" was ja schon oft mehrfach diskutiert wurde, solange man gute Erfahrungen hat wechselt man die Sorte eigentlich nicht, denk ich, das ist ja eine wenig so wie Aberglaube.

    Ob sich jetzt solche Beispiele explizit auf das Öl zurückführen lassen, also die Schäden, kann man schwer sagen und ob da im Hintergrund Freundschaftbändchen ausgetauscht wurden ebenso wenig. Ist halt eine Aussage, mehr nicht für mich. Andere sehen es eventuell anders, ist halt so.

  • Ich fahre schon ewig Motul auf verschiedenen Modellen, die SC57 mit inzwischen 98000km... vorher auch auf den Kawas, mit über 100000km laufleistung, ohne Motorschäden.Bis auf das Getriebe bei der sc57.... Und wenn mal ne Kopfdichtung durchbrannte, war das nicht aufs Öl zurückzuführen.

    Jage nichts, was du nicht Töten kannst!

    Übrigens, falls du das lesen kannst...habe ich dich nicht geblockt ;) :fadenkreuz:

  • Ich habe heute ein Motulöl 15w50 eingefüllt. Vorher war ein Castrol 10w40 drauf wo ich deutlich mechanische Geräusche hatte. Ich meine das es auch etwas leiser geworden ist. Beim nächsten mal kipp ich das Mobil 15w50 drauf.

    Ein kleines Update von mir. Ich hatte das Öl keine 3000km drin weil die Kupplung anfing deutlich zu rutschen. Habe sofort wieder auf Castrol gewechselt und das Kupplungsrutschen war weg.

    Zuvor habe ich auch die Kupplungsscheiben und Beläge Kontrolliert. Die waren alle top.

  • Zuvor habe ich auch die Kupplungsscheiben und Beläge Kontrolliert. Die waren alle top.

    Der Uebeltaeter sind fast immer "verstaerkte" Federn aus dem Zubehoer.

    scribere non curo ego dolentes quod aliquis fals

    Vorsicht!

    Das lesen meiner Beitraege erfolgt auf eigenes Risiko und eigene Gefahr!

    Sollte jemand zu Schaden kommen übernehme ich keine Haftung!

    Ach so, : „Wenn du Gott siehst, dann musst du bremsen“

  • Der Uebeltaeter sind fast immer "verstaerkte" Federn aus dem Zubehoer.

    Kann in meinem Fall nicht zutreffen da noch alles ungeöffnet war.


    Muss auch noch dazu sagen, dass ich in meiner sc33 "verstärkte" Federn von Ebay hatte und mir hier im Forum prophezeit wurde das diese nicht lange halten würden. Konnte das so aber nicht bestätigen. Die hatten damals die laufleistung der originalen übertroffen ... bis sich dann der 2 Gang verabschiedete bei (ich glaube) 65kkm

    Der Kupplungshebel fühlte sich auch strammer an.

    Hatte das auch mal nachträglich im sc33 Forum geschildert .

    DeadSky87
    4. Januar 2020 um 23:47

    2 Mal editiert, zuletzt von DeadSky87 (13. Februar 2023 um 20:09)

  • Verstehe ich nicht.. ich musste noch nie die Kupplung oder Beläge wechseln, mit verschiedenen Motorrädern und Laufleistungen über 100000km

    Jage nichts, was du nicht Töten kannst!

    Übrigens, falls du das lesen kannst...habe ich dich nicht geblockt ;) :fadenkreuz:

  • Wenn die mal zulange schleift sind auch schon mal die Belaege verglast. Weiss man nie was da mit schon so passiert ist.

    Nur am Oel sollte es normal nicht liegen. Aber weiss Gott.

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  • Das Thema schlechthin, neben den Reifen....

    Zum Einen gibt es Im Grunde bei den Ölen einer Kategorie keine großen Unterschiede wenn man das mal im Detail in den "Öl-Foren" nachliest, der einzige größere Unterschied ist meist der sogenannte Hersteller von dem Produkt.

    Ich hab mich ne Zeit lang mal intensiver mit den Datenblättern der Hersteller beschäftigt.

    Von Hersteller zu Hersteller, und auch Ölsorte zu Ölsorte, kann es, innerhalb einer SAE Viskosität schon Abweichungen geben.

    Das 300V von Motul ist z.B. für seine SAE Angabe relativ dünn, das von Fuchs etwas dicker.

    Ob man das in der Praxis merkt?

    Mit Sicherheit nicht!

    Heute sind alle Erstraffinate von sehr guter Qualität.

    Und auch das rumgetute von wegen voll- bzw. teilsynthetischem Öl ist eigentlich nur Gewese!

    Denn vollsynth. Öl besteht oft zu erheblichen Anteilen aus teilsynth. Ölen.

    Und manche Hersteller, wie z.B. Castrol, bieten für Motorräder erst gar keine vollsynth. Öle an.

    So ist z.B. das Castrol Rennöl, Power 1 Racing, ein HC (Hydrocrack) Öl.

    Und das ist, streng genommen, "nur" einteilsynth. Öl.

    I`m not in the condition to fu**!

  • Gibts gute Videos zu.:

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  • Die Frage ist doch wohl eher warum fireblade1948 ?

    Jage nichts, was du nicht Töten kannst!

    Übrigens, falls du das lesen kannst...habe ich dich nicht geblockt ;) :fadenkreuz:

  • Und auch das rumgetute von wegen voll- bzw. teilsynthetischem Öl ist eigentlich nur Gewese!

    Denn vollsynth. Öl besteht oft zu erheblichen Anteilen aus teilsynth. Ölen.

    Und manche Hersteller, wie z.B. Castrol, bieten für Motorräder erst gar keine vollsynth. Öle an.

    Ersteres kann ich vollumfänglich unterschreiben:

    Trotz aller Warnungen, Legenden und Mythen hatte ich damals - das Möppi war schon mehrere 10000km mit mineralischem oder teilsynthetischem Öl gelaufen - nie auch nur das geringste Problem mit dem vollsynthetischen Motul 300V. :thumbup:

    Oft fahre ich sogar 5W-40, was ja eigentlich von Honda nicht empfohlen wird -> null Problemo.

    Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht 100%ig, wie das Factory Line formuliert ist (Stichwort Voll-/ oder Teilsynthese).

    Es hat zumindest rein optisch und olfaktorisch nichts mit dem zu tun, was wir klassisch als "Öl" bezeichnen würden:

    Es ist froschgrün und riecht nach Bonbons... :dumdiedum::gruebel:

    Wichti

    Nicht kneifen - schleifen! ;)

  • Mach mal Geschmacksprobe. (-:

    Gruß

    G.A.C.O.

    "Der schnellste Inder westlich des Ganges" ;)