Schön auf den Punkt gebracht, hier gehts mal wieder um Geld bzw. Krokodilstränen.Die Politik, nicht nur bei dem Amerikanern, zieht sich gerne das kleidsame grüne Mäntelchen an, der Endkunde hat dagegen überwiegend andere Interessen.... siehe aktuellen Fall bei VW. Offensichtlich sind die betroffenen Fahrzeuge ja in der Lage die geforderten Grenzwerte einzuhalten wenn sie den Testzyklus erkennen und die Motorsteuerung entsprechend reagiert. Warum tun sie das aber im Alltag nicht? Ganz einfach, die Konsequenz wäre neben einem minimalem Leistungsverlust ein höherer Verbrauch an Harnstoff, neudeutsch AdBlue, mit der Folge höherer Betriebskosten und häufigerer Werkstattbesuche. Das will der Kunde nicht, also reagiert VW wenn sie Autos verkaufen wollen. Nicht anders bei den Motorradherstellern, Abgas spielt bei Kaufentscheidungen nur eine geringe bis gar keine Rolle, leises Auspuffgeräusch ist sogar eher ein Ausschlussargument. Auch das haben wir 2006 hier in Europa ja schon erlebt, die EU hat bei Nachmessungen flächendeckende Überschreitungen der Geräuschwerte bei (fast) allen Mopedherstellern aufgedeckt.... 2007 wurde reagiert... und der Kunde war nur noch am maulen weil z.B. eine GSXR K7 satte 13 kg Gewicht zugelegt hat, dafür das ein oder andere PS auf der Strecke blieb.
Hallo!
Nur mal so am Rande: im PKW Bereich benutzt VW bei den betroffenen BJ. kein SCR Kat und somit auch keinen Harnstoff ![]()
Endlich konnte ich den Dr. mal verbessern ![]()
