Hallo, ich melde mich mal wieder.
Ich habe einen Stecker jetzt ein paar Monate in Benzin eingelegt, um ihn zu testen, und er hat sich weder aufgelöst noch Schaden genommen. Das Material der sehr günstigen Laborstecker von Conrad scheint also ziemlich robust zu sein. Allerdings war das saubere Abschleifen des Randes der beiden Stecker mit einer kleinen Feile schwierig, da das Material sehr zäh ist. Zwar lässt es sich beim Draufdrücken etwas verbiegen, aber dennoch hatte ich Probleme, es präzise zu bearbeiten.
Um die Stecker in die Originalbohrungen passend zu machen, musste ich sie zusätzlich mit ein paar Muttern fixieren, damit ich sie stabil in die Bohrmaschine spannen konnte. Wer eine kleine Drehbank besitzt, ist hier klar im Vorteil.
Die Stecker sind leider nicht vollständig dicht. Daher ist es nötig, sie an ihrem unteren Ende mit einem Tropfen Einkomponentenharz abzudichten. Ich habe die Stecker mittlerweile getrennt voneinander eingebaut, sodass ein Kurzschluss ausgeschlossen ist.
Meiner Meinung nach könnte diese Lösung durchaus funktionieren, aber erst der praktische Einsatz wird zeigen, ob sie sich bewährt. Es bleibt auf jeden Fall die günstigste Option, denn die M8 Laborstecker kosten nur ein paar Cent. Da muss schauen, kann auch sein das ich die andersherum einbaue.
