Beiträge von JoeRRg

    Ich hatte gestern noch einen ziemlichen Stress. "Post.ch" sendete mir eine e-Mail, dass ich ein "Einschreiben mit Rückschein" am 16.01.2018 erhalten würde, aber nicht, wer der Absender war. Ich dachte schon, es wäre vom Strassenverkehrsamt :mad: , aber dann war es tatsächlich ein Einschreiben!!! von Honda-Schweiz. Muss sich wohl dann doch um ein ernstes Problem handeln. Mein Honda-Händler hat die Information ebenfalls erhalten und schon angeboten, die SP1 für Noppes abzuholen....

    Mal ein paar andere Überlegungen...
    Der Tacho, sofern am Getriebe oder an der Achse das Signal abgenommen wird, KANN in kaum einer Situation die exakte Fortbewegungsgeschwindigkeit anzeigen.
    Schon die 4mm Profil, die man nach und nach abfährt, führen zu einer Geschwindigkeitsdifferenz von ca. 1,3% bei gleicher Drehzahl im gleichen Gang und bei gleicher Übersetzung. Zudem kommt bei höheren Geschwindigkeiten der Schlupf hinzu (das Hinterrad dreht permanent ein wenig durch). Weiterhin deformiert sich der Reifen in der Horizontalen durch die Fliehkräfte, was den Reifenumfang ändert - und damit die Fortbewegungsgeschwindigkeit. Reifen mit anderen Bauhöhen (Durchmesser) führen ebenfalls zu Abweichungen zwischen Geschwindigkeitsanzeige am Tacho und tatsächlicher Geschwindigkeit. Wichtig ist allein, dass der Tacho nie zu wenig anzeigt, damit man sich an entsprechender Stelle darauf verlassen kann, dass ein Blitzer auch inaktiviert bleibt.
    Schön aber, wenn man mal die "299" auf der Anzeige gesehen hat. Das hat schon was. Oder besser ausgedrückt: es nagt an einem, wenn man es versucht, aber die "299" NICHT sieht.
    Meine "299" entsprachen auf einem TomTom Rider (mit der Tracking Funktion) einer Maximalgeschwindigkeit von 274 km/h (SC57/05 keine den Tacho beeinflussenden Umbauten).
    Aber deswegen fühle ich mich nun wirklich nicht schlecht.


    DLzG


    Jörg

    Einen hab ich noch... Doppel-X! Seidenweicher Motorlauf. REICHLICH Dampf. Sieht immer noch sehr gut aus und die Sitzposition ist prima. Kombi-Bremse hat sie auch. Der Windschutz kann für grosse Personen leicht mit einer MRA Scheibe verbessert werden. Und das Prestige, dass sie einmal das schnellste Serienmotorrad der Welt war, fährt auch mit :-)


    DLzG


    Jörg

    Hoi Roger


    Das Angebot ist für unsere Verhältnisse OK. Supersportler/Superbike Occassionen werden bei uns ja recht preiswert gehandelt.
    Schau dir vor der Probefahrt die Reifen genau an und fühle mal mit den Fingern drüber. Die werden wahrscheinlich auf den ersten Kilometern sehr rutschig sein und auch nach einigen Kilometern keinen vollen Grip aufbauen, wenn das noch die Erstbereifung ist.
    Zumindest wirst du morgen einigermassen vernünftiges Wetter zwischen ZH und GE haben.


    Viel Spass


    Jörg

    Anfrage hat sich erledigt. Habe zeitgleich Honda Schweiz angeschrieben und soeben Rückmeldung erhalten. Alle abgebauten Teile bleiben im Besitz des Käufers. Ich fange also schon mal an, meinen Keller aufzuräumen, damit genug Platz ist :-)


    DLzG


    Jörg

    Tach zusammen


    Mal ne Frage bezüglich Umbau zur Anniversary Edition:


    Die Basisversion kommt, soweit mir bekannt ist, getrennt von den Anbauteilen (KZH, Handgriffe, Blinker, Akra, etc.) und beim Verkäufer wird erst zusammen gebaut.
    Wem gehören denn dann die abgebauten Teile? Honda oder dem Käufer? Als Ersatzteile für den Notfall sicher nicht falsch, solche im Keller zu haben....


    Die Linke zum Gruße


    Jörg

    Hi


    Habe nun seit 800km den BT016Pro auf der SC57 (54.600 km) drauf. Vorher immer PiPo.


    Der Nassgrip des BT016Pro ist gefühlt noch einen Tacken besser als der des PiPo.
    Der BT016Pro fühlt sich deutlich träger, aber satter uf Kurvenlinien an und vermittelt ein hohes Sicherheitsgefühl.
    Die bei uns in der Schweiz gefürchteten, runden Kanalabdeckungen aus Stahl machen dem BT016Pro aber selbst bei Trockenheit und geringer Schräglage und moderater Geschwindigkeit Probleme.


    In flatschneuem Zustand ist der BT016Pro deutlich rutschiger als der Pipo, was aber nach wenigen Kilometern erledigt ist.


    Über die Laufleistung kann ich noch nichts sagen, aber wenn er länger hält als 4.500km hinten und 6.000km vorn, bleibe ich bei dem Reifen.


    Meine Stressstrecke von Chur nach Arosa (30km und wohl über 300 Kurven)
    habe ich noch nicht absolviert. Dort hat der PiPo im Sommer Probleme und beginnt zu schmieren.


    Alles in allem bin ich vorerst mit dem BT016Pro zufrieden.


    Die Linke zum Gruße

    Hi


    2005er, 54.000km


    Business as usual:


    LiMa defekt bei 38 oder 39 tausend km (unglücklicher Weise am Großglockner :-( zu einem Zeitpunkt, als ich noch in Düsseldorf wohnte).


    Ansonsten keine Probleme gehabt. Selbst bei einem halben Liter 0W-40 zum Öl nachfüllen hat sie nicht gemeckert (hatte ohne Brille die falsche Pulle erwischt).


    Ölverbrauch liegt je nach Betriebsart bei bis zu anderthalb Litern innerhalb des Serviceintervalls. Die Einfahrstrecke von 200km bei maximal 8.000 UpM sollen nach Aussage meines Mech zu kurz gewesen sein und hätten einen erhöhten Ölverbrauch minimieren können.

    Wegen der 40 tkm....


    Die SC57 hat Probleme mit der LiMa-Wicklung gehabt. Die Isolationslackschicht war nicht temperaturbeständig.
    Bei knapp 40.000 km hatten mein Kumpel und ich (beide 2005-er Blades)
    die LiMa durch. Honda hat gezahlt.

    Der Reifenumfang ist abhängig von der Bauhöhe des Reifens.
    Die ist nach der 130/?? in Prozent der Breite (130mm) angegeben.
    130/70 wäre also eine Reifenhöhe von 91mm.
    Der Gesamtdurchmesser ist 16 Zoll (16x25,4mm pro Zoll) = 406,4mm PLUS 2 mal die 91 mm (macht insgesamt 588,4mm. Durchmesser mal PI (3,14) = Umfang = 1848mm.
    Nun rechne das für den Reifen mit der Bauhöhe aus, die du hast....

    Na, das fällt ja wohl immer noch unter "Schräglagenverweigerung".
    Und einen Reifen "hinzurichten" geht mit dem entsprechenden Luftdruck
    auch ohne Schräglage.
    Aber Respekt für die Turnübung. Nicht auf der Kante zu reiten, aber das
    Knie auf den Boden zu bringen, hat schon was :-(

    Also, beim Mittagessen ziehe ich mir ja auch keine Kettenhemd drüber.
    Bei NULL Schräglage und mäßiger Geschwindigkeit brauchts also auch
    keine erweiteret Schutzbekleidung.
    Wenn es wenigstens ein knackiges Weibchen anstelle eines männlichen
    Moppel gewesen wäre....

    Tuning-Wünsche muss man schon individuell präzisieren, bevor eine Aussage über Sinn oder Unsinn gemacht werden kann.


    Der Perfektionist: Er will das Maximum aus seinem Bike holen. Power in allen Drehzahlbereichen, Optimierung der Fahrbarkeit. Ob er die Performance nutzen kann ist erst mal unerheblich.


    Der Spässle-Macher: Kratzer an Verkleidung und diversen Anbauteilen gehören zum Geschäft dazu. Das Bike muss leicht steigen, gut ausbalanciert sein, zusätzliche Abstellflächen für die Füße müssen her. Reifen müssen einfach nur billig sein und Grip bieten. Berechenbare Gasannahme und HR-Leitung im unteren Drehzahlbereich sind gefragt.


    High-Speed Freaks: Top Power, die locker für Wheelies bei > 200km/h reichen und das Mäusekino auf 299-er Anschlag halten, ist gefragt.


    Der Liehbaber und Design Individualist: Leistung? Unsinn! Sein Bike muss "anders" aussehen. Fußrasten, gefräste, eloxierte Anbauteile, schicke Verkleidung, individuelle Lackierung, technische Schmankerln... das ist seine Welt.


    Der Hobby-Racer: Hier und da ein PS mehr ist gefragt. Mal ne Schaltumkehr probieren? Warum nicht.


    Der Vollblut-Racer: Technische Umbauten werden Pflicht. Warum also innerhalb des Reglements nicht auch etwas mehr Leistung einbauen!?
    Ansonsten steht die eigene Performance vor der des Bikes.


    Der Rowdy: Brutaler Sound, agressiver Look!


    Mr. Show-Man: Chrom, edle Details, das Feinste vom Feinen! Tip-Top Pflege und Sound gehören dazu, wie das Normal-Benzin im Tank.


    Es gibt noch so viele Typen mehr und jeder hat eine eigene Welt.


    Ist aber nicht schlimm, denn für jeden gibt es das Richtige - für mehr oder weniger Kohle.


    Dass die meisten Biker ihr Gerät leitungsmäßig nicht vollständig ausnutzen
    ist jedem klar. Aber das ist doch OK so, oder?
    Das Hobby "Moped" hat so viele Facetten! Und Selbstdarstellung ist EINE davon - für die meisten Biker die Wichtigste, denke ich.


    Ich z.B. muss meine Leistung auf dem Bike gut finden. Kilometerlange Wheelies, Kurvendrifts, Burnouts... nicht meine Welt. Aber ein vollständig angefahrener Reifen (wichtig am Mopedtreff) gehört für mich zum Leben dazu, wie die Pflicht, vor jeder Ausfahrt über meine körperliche Verfassung nachzudenken(man hat ja auch schon mal ne schwere Sitzung :dumdiedum: ). Und mal mit dem erhobenen Vorderrad anstelle mit der Linken zu grüßen macht doch auch Spaß.


    Also: Tuning muss her! Am Bike oder am eigenen Körper oder Geist. Aber auf individueller Basis muss es geschehen.


    Das war das (zugegeben sehr frühe) Wort zum Sonntag :yeh:

    Oha! De gleichen Symptome, wie bei meiner SC57 (2005) und der von meinem Freund.
    Bei beiden Maschinen war nach ca. 40 tkm die LiMa hin.
    Honda gibt da aber erweiterte Garantie drauf.

    Wegen 12 Euro würd ich auch nicht lange fackeln und bezahlen. Zwar
    wird es nicht zu einer Ausliefrung kommen, aber wenn du mal wieder
    in die Schweiz musst (z.B. mit dem Flieger), haben die dich sofort
    am Allerwertesten.
    Was deine Absicht angeht, in Raten zu überweisen, solltest du erst mal
    deine Bank fragen, wie hoch die Überweisungsgebühr pro Überweisung ist.
    Außerdem sind die Schweizer nicht gut auf solche Scherze zu sprechen.