Beiträge von Fireblade60

    Meine ganz persönliche Ansicht: Die SC44 hat mit den Serien H7 ein so gutes Licht wie nur wenige Motorräder, daher würde ich da nicht experimentieren. Es gibt ja auch verschiedene H7, die man ausprobieren kann.

    Ja, ich hatte das mit den LED auch überlegt, aber aus zwei Gründen verworfen: Betriebserlaubnis einerseits, dann der Platz wegen des Kühlkörpers am Steckerende der LED andererseits; damit würde das Abdeck- und Dichtgummi nicht mehr auf die Rückseite der Scheinwerfer passen.

    Aber: jeder wie er mag :)

    Die Diskussion hatten wir ja schon über die (fehlende?) Sinnhaftigkeit einer Fireblade auf öffentlichen Straßen, speziell, seit es die SC82 gibt.

    Für mich persönlich passt die hervorragend da hin, speziell auf Tour und auf der Landstraße und in den Bergen (Dolomiten); dieses Motorrad zaubert mir das Grinsen ins Gesicht mit ihrer Leichtigkeit, Beherrschbarkeit und Präzision.

    Ich bin bekennender Nicht-Rennstrecken-Fahrer, deshalb habe ich mir meine SP angepasst: Navi, höhere Stummel von AB.M(beste Entscheidung), Gepäckmöglichkeit, Heizgriffe.

    Dass ich in engen Kehren den ersten Gang und Kupplung brauche, und dass mir beim Rausbeschleunigen fast jedes andere Motorrad davonfährt, ist mir egal(kein Flash, daher auch die Serienübersetzung der '20er); mir macht das Fahren so Freude und Wettbewerb ist es auch nicht für mich.

    Vom Alter :) , Fahrprofil und Einsatzzweck wäre sicher von der Papierform eine GS angemessen, "aufrecht" fühle ich mich aber auf dem Motorrad nicht wohl und ein Vierteltonner ist mir persönlich einfach zu schwer, die ist einfach "zu viel Motorrad".


    Jeder wie er möchte, was jedem Spaß macht, es ist doch toll, dass es so unvernünftige Geräte gibt. OK, den Lärm ab 87 km/h hätte ich nicht gebraucht bei der SC82 :/ , aber sonst ist die das Geilste, das man fahren kann aus meiner Sicht.


    Notiz am Rande:

    Ein Hauptgrund, dass ich mir 2001 die SC44 gekauft habe, war ein Reisebericht in der Motorrad "Mit Sportlern reisen" von Annette Johann und Monika Schulz aus dem Mai 2001, die mit ZX-6R und SC44 auf der "Polarrunde" ans Nordkap gefahren sind. Den mich immer noch begeisternden Artikel, nur ohne Bilder, gibt es noch zu finden: Mit Sportlern reisen | MOTORRADonline.de

    Natürlich bin ich die SC44 damals Probe gefahren, wie die SC82 auch, und fand / finde beide für mich nach wie vor :love: mit meinen Umbauten (zur Afrika Twin :saint:; ok die SC82 bisher "nur" in die Dolos, dafür die SC44 bis Lands End mit Zelt und meiner Frau auf LS650 )

    Ich mag eben genau die Leichtigkeit meiner beiden Fireblade und FireBlade :)

    Bei mir, SC44, 2001 neu gekauft.

    05/11 bei 40 tkm MEL wickeln

    08/16 bei 65 tkm MEL wickeln. Davor war ein Umfaller im Stand auf die linke Seite.

    07/19 bei 85 tkm Austausch-Stator (Piets Motorradladen, ich glaube über die Bucht) und gebrauchter Regler, da Kontakte und Stecker verschmort

    03/21 bei 103 tkm neuer Stator aus USA (Partzilla), davor auch Stand-Umfaller nach links.

    Aktuell ca. 107 tkm

    Ich habe bei meiner die Lightech Kettenspanner verbaut, Wenn ich auf der Eiweiss Seite das Modell SC77 nehme, kommen da keine Lightech Kettenspanner. Nehme ich die SC82, dann tauchen die auf für 328,90€. Wie ich es sehe, brauchst du die für die SC82. Ich wüsste jetzt auch nicht, weshalb man nicht die Passenden kaufen sollte?

    Achsdurchmesser ist gleich bei 82 und 77, die früheren Modelle haben dünnere Hinterachsen.

    Wir haben 2008 kernsaniert, FBH eingebaut, Brennwert-Öl mit 1000l Pufferspeicher, der den gesamten Heizungsraum einnimmt, und thermisch Solar. Unser Haus (130qm Flachdach-Bungalow aus 1970 als Reihenhaus) braucht pro Jahr ca. 650 Liter Heizöl für Heizung und Warmwasser. Die Nachbarn unsaniert nur Heizung ca. 2500 Öl, einige haben auf Gas umgebaut.

    Ich bin froh, entscheiden zu können, wann und bei wem ich das Öl kaufe, mit den vollen Tank von 2500l komme ich etwa 4 Jahre weit.

    Aus meiner Sicht gibt es aktuell keine sinnvolle Alternative. Wenn mal meine Dachfolie erneuert ist, kann ich mir überlegen, auf dem Dach Strom zu erzeugen. Für Stromspeicher habe ich allerdings keinen Platz im Haus...

    Schwierige Geschichte, das Ganze.

    Bei meiner SC44 habe ich den Geber (Hall / VSS-Sensor oben auf dem Getriebe) zweimal getauscht. Den letzten habe ich in USA bestellt (nach Teilenummer googeln). Dauerte zwar, aber "nur" 140€ mit Zoll etc.

    Der Originale hielt ca. 35 tkm, der zweite dann 20 tkm, Der letzte seit 50 tkm kein Problem mehr (Gesamt ca. 110 tkm)

    Ich oute mich mal.

    Seit drei Monaten habe ich ein 25 km/h Pedelec Hardtail MTB. Letztendlich ist das eine Folge davon, dass meine Frau, die bisher mit normalem Treckingrad zur Arbeit pendelt (Sommer wie Winter), sich nicht mehr so anstrengen möchte, weil sie auf der Arbeit nicht duschen kann. Wenn wir gemeinsam, beispielsweise im Urlaub, fahren, haben wir so "Waffengleichheit". Wir planen u.a. eine Radtour (1 Woche Ruhrtal-Radweg) für nächstes Jahr :) , in unseren Sommerurlaub mit Wohnwagen nehmen wir die Räder auch mit.

    Die aktuelle Auswirkung ist jetzt für mich, dass ich einerseits in der Tat statt konventionellem Rennrad das Pedelec nehme, auch um nicht so verschwitzt anzukommen, und das Auto ersetze in Strecken unter 10 km. Die 7 km zur Chorprobe am Montagabend beispielsweise ist einfach angenehmer im "unterstützten Fahren". Im Wald rumfahren hat in meiner Gegend was mit Steigungen zu tun (Odenwald), das bringt mir motorunterstützt einfach mehr Freude. Mit meinem konventionellen MTB habe ich das nie gemacht, das war nur im Urlaub / Wohnwagen im Einsatz, und geht jetzt weg.

    Zur Arbeit fahren mit Fahrrad passt für mich nicht, das ist mit über 40 km eine Strecke zu weit, dafür habe ich Fireblade und FireBlade. Hauptsache, Zweirad :)

    Einkaufen kann ich zu Fuß (empfinde ich als großen Luxus).

    Für meine Frau und mich erhöhen die Pedelecs die "Muskelkraft-Reichweite". Für uns sind die nützlich und machen Spaß.

    Damit die Chance besteht, den teuren Akku ersetzen zu können, haben wir eben keine Baumarkt-Bikes genommen. Ob das aufgeht: keine Ahnung.


    E-Auto kommt jedenfalls für uns nicht in Frage, da wir nur ein Auto haben (wollen), und da sind die Stromer mir zu anstrengend und stressig mit dem Laden und zu wenig Wohnwagen-geeignet; unsere Urlaube passen nicht zu Bahn oder Flug.

    Für mich ähnlich mit der Bahn: zu anstrengend und zu stressig, bei jedem mal Umsteigen zittern zu müssen, ob 15 Minuten Umsteigezeit reicht. In der Regel nämlich nicht bei den Verspätungen. Aber das ist nochmal anderes Thema.

    Hui. Jetzt bin ich weit vom Topic :/ Zurück zur Triumph: Für wen das passt, wieso nicht? Wer nur pendelt und mal ne Feierabendrunde fährt und zuhause laden kann, prima. Hotelgaragen mit Ladeinfrastruktur: prima.

    Aus den Dolos die 650 km an einem Tag zurück: eher schwierig.

    Es bleibt spannend, wie sich das Ganze entwickelt :)