Beiträge von beb44

    Ja, ne, danke für die Hinweise, dass Entlüften kritisch ist!
    Das mit dem Bad war scherzhaft, nicht sarkastisch.


    Bremse ist nun top - sobald der Mikroschalter klickt, setzt Bremswirkung ein.
    Zangen habe ich befüllt, Leitungen nicht (wie geht das?), dann die Kolben von hi nach vo eingedrückt.
    Sodann eine Spritze auf den Entlüfter gesteckt und von unten die Brflk langsam hereingedrückt, man hört dann im Behälter oben die Bläschen aufsteigen.
    Trotzdem erstmal kein Druckpunkt.
    Darauf den Behälter (fast) leergepumpt, wobei immer wieder kleine Bläschen in der Spritze auftauchen, wieder zurück gedrückt, und nochmal. Das drei mal, bis keine Bläschen mehr kamen. Andere Seite dito.
    Also die SC33 ist offenbar besonders entlüftungs-kritisch, auch z.B. im Vergleich zur VFR.


    Und klar, hätte man auch vorher machen können, aber Prüfung und Reinigung & Polieren der Kolben kann ohnehin nicht schaden.

    Gut, also ich hatte meine Sättel schon mit Schraubensicherung und 32 Nm zusammengebaut, die nehme ich jetzt nicht noch einmal auseinander. Zumal ich hier kein anderes Handbuch habe als das mit 32 Nm. Kööönte es sein, dass ab Modelljahr 96 andere Schrauben verbaut wurden?


    Methy62, eine SC57 hab ich heute zufällig auf der Ausfahrt gesehen, die hatte goldene Nission Zangen, die anders aufgebaut sind als die schwarzen der SC33:
    https://img.motorparts-online.…b598abd9a27a88aff736c.jpg
    Daher würde ich da nicht per se das gleiche Drehmoment annehmen.


    erixx, dass normalerweise Luft die Ursache für Leerweg ist, schon klar. Habe aber schon ein paar hundert Mal Bremsen entlüftet in meinem Schrauberleben, und hier war der Leerweg partout nicht durch Entlüften zu bessern.
    Habe jetzt auch den HBZ zerlegt, da ist auch kein Fehler erkennbar.
    Werde es dann nochmal mit Entlüftung bei ausgebauten Zangen probieren; da gab es schon mal bei einer Ducati das Phänomen.

    Eigentlich kriegen diese Bolzen nur 23NM. So ist es zumindest in den deutschen WHBs für 92-95 und 98-99 angegeben. Ich weiss dass im englischen für die 96er was von 32NM bei der Zeichnung der Sättel steht, in der Liste am Anfang des Kapitels stehen aber auch dort 23NM.... riecht mir sehr nach nem Zahlendreher.

    Es wäre schon wichtig, dass zu klären, denn 10 Nm mehr sind für die Festigkeit der Verschraubung nicht so ganz nebensächlich, gerade an dieser Stelle.
    32 Nm (nicht 34) steht bei mir an beiden Stellen, englisches WHB vom 'November 1995':



    Ich fahr eigentlich immer ohne die Dinger. Mir gefällt der Gedanke nicht dass diese Bleche doch nicht 100% fest am Belag anliegen und dadurch quasi zusatzlicher Leerweg entsteht...

    Das war auch mein Gedanke, daher die Frage.
    Aber gut, offenbar sind diese Bleche vom Konstrukteur so vorgesehen, also lasse ich sie drin.

    Hier mal ein Foto von der Nuss und dem Schraubenkopf - also das klappt, auch die 34 Nm kann man ohne Schaden übertragen, wenn man die Nuss gerade andrückt. So ganz im Sinne des Erfinders ist das aber nicht, also wenn man öfter mit E-Schrauben zu tun hat, sollte man schon richtige E-Nüsse verwenden; bei mir war es das erste Mal in meiner Biker-Schrauber-Karriere.

    -
    Andere Frage - der Anlaß für die Überholung der Bremszangen ist bei mir der lange Leerweg des Hebels (~35mm). Habe nun die Zangen zerlegt, und kann da kein Haar in der Suppe finden, sieht alles fast wie neu aus; habe nur die Kolben leicht poliert und dann wieder alles zusammengebaut.
    Dann nochmal die Belege angesehen, da hatte ich seinerzeit beim Wechsel auf EBC auch dieses Lochblech montiert; der Lieferant meinte das gehört wohl zum Bike und sollte man übernehmen. Könnt ihr das bestätigen, d.h. sind bei euch auch solche Bleche installiert?
    Ansonsten hätte ich das Teil im Verdacht für den Leerweg.

    Hm, erstaunlich, wie die 17" Begeisterung anhält.
    Ich habe ja meine SC33 auf 16" zurückgerüstet, anläßlich eines beschädigten Reifens.
    Der geniale Konstrukteur hatte in einem Interview angemerkt, dass er den Wechsel auf 17" "wider besseres Wissen" machte, auf Druck von außen (Reifenhersteller?).
    So oder so, mit BT16pro fährt meine Mühle sehr sauber um die Ecken.


    Also - was hat sich nach der Umrüstung bei euch fahrtechnisch oder -gefühlsmäßig verbessert?

    Leistungsloch, ja, das nervt gewaltig!
    Da hat man ein eigentlich geiles Sportmotorrad, aber dann auf einmal bei 5.000 .. ups .. Leistung weg.
    Peinlich vor allem beim Überholen in den langgezogenen schnellen Kurven.


    (Ironie-Ende)


    P.S. @Gasannahme:
    Ist bei mir ultra-spontan, fast etwas zu aggressiv, und das ohne Airbox-Mod (Ursache-Wirkung?) ;-)
    Allerdings habe ich zwischenzeitlich mal die Airbox ausgebaut und die Verbindung zu den Vergasern sorgfältig geprüft, eine der Gummis war etwas verzogen > Falschluft.
    Das ist nicht 100% Lehrling-Schrauber-sicher konstruiert.
    Anderes Thema sind die Lufi-Einsätze. Bei mir war einer aus dem Zubehör so unpräzise geformt, dass das an der Auflage nie ganz dicht wurde. Das Bike fährt dann trotzdem, auch schnell, aber im Übergangsbereich unsauber - macht sich also nur in jeder Kurve bemerkbar :-)

    Natürlich ist so ein Kurs die Möglichkeit, einmal die Grenzen auszuloten, eigene und die des Bikes.
    Habe da öfter nach meiner Runde noch zugeguckt, zumal es in der Nähe auch keine anderen Sehenswürdigkeiten gibt, alles flaches Land.


    Manche kamen mit Team dahin, mit Reifenwärmern etc., und wollten um jeden Preis eine bestimmte Zeit knacken.
    Da kommen hin und wieder Stürze vor, wenn es die Leute einfach mal wissen wollen.
    Ist IMHO auch okay, denn das ist irgendwie Teil des Sports, und besser man legt sich an einer solchen Strecke hin als irgendwo in der Landschaft, mit Gegenverkehr und ohne Auslaufzone.


    Naja, Idioten sind immer die Anderen ;-)

    Geht es um die "Lizenz" am Spreewaldring?


    Das ist (bzw war vor 5 Jahren) eine ziemliche Laberveranstaltung, wo dann am Ende ein paar Runden gedreht werden.
    Man will da wohl mehr eine Dämpfung einbauen, dass keiner ganz ohne Erfahrung drüberbrettert und sich die Haxen bricht.


    Eine Prüfung o.ä. findet da nicht statt, außer natürlich die Quantenphysikalischen Grundlagen der Reifenhaftung, aber das wurde ja nun in diesem Fred ausgiebig behandelt, bist du also bestens gewappnet.

    Auf der RS wird ein Reifen grundsätzlich wärmer/heißer als auf der LS. Mehr Temperatur bedeutet höheren Luftdruck. Darum wird i.d.R. der Luftdruck (kalt) für die RS etwas abgesenkt.

    Also zur Kompensation der stärkeren Erwärmung - verstanden.


    Ansonsten gilt: Mehr Druck > kleinere Aufstandsfläche.
    Kleinere Aufstandsfläche > weniger Reibung = Haftung in der Kurve.
    Richtig?

    Ja Gitsch, erklär das mal bitte kurz.


    Bisher ging ich stets davon aus, dass mehr Druck eine langsamere Erwärmung bewirkt, und umgekehrt.
    Das spräche dafür, wenn man mit Straßenreifen mehrere Runden auf einer Sportstrecke dreht, den Druck ans oberen Ende des sinnvollen Bereichs zu setzen.

    Geil ,geh ich mal ins Kinderzimmer und plane nen Zylinderkopf mit knete!

    Klar, man ist schon ein paar Stunden dran, bis da ein Mü heruntergerubbelt ist.
    Aber he, das ist es doch, was am Ende diese tiefe Befriedigung verschafft. Oder?




    @Deadsky - geile Aufnahmen!
    Kann da auch keinen Makel in der Haltungsnote erkennen.

    @Deadsky, schau dir mal den Spreewaldring an, sehr eng und relativ langsam, aber ganz unterhaltsam, und genug Auslaufzonen.
    Da muss man erst einen 'Lizenz-Kurs' machen, dann kann man da jederzeit hin. Relativ nah an Berlin.


    @Oldie-Blade, in der Woche und/oder morgens ist es nicht so voll, da kann man schon fahren ohne "abgeräumt" zu werden. Dass die Autos inzwischen sehr schnell sind .. stimmt.
    Grundsätzlich sollte die NS meines Erachtens nicht als Rennstrecke genutzt werden, wo man die letzten Zehntel schleift. Siehe den Hinweis mit 10 Minuten.


    Gabel - kann man ja erstmal einen Knete-Ball an die engen Stellen legen, dann sieht man wieviel Luft da ist. Mach ich bei Zylinderkopf-Planen auch immer so.
    Bin bei meiner CBR nicht auf die Idee gekommen, bei dem relativ hohen Negativfederweg (trotz voller Vorspannung) die Gabel noch durchzustecken.

    Auf der NS mehrere Runden am Stück zu fahren macht schon Sinn, weil man eine Zeit braucht, um die Strecke halbwegs zu lernen.


    Das Video kann ich nicht sehen, da kommt ein Fehler.
    Poste doch einfach mal den Jutjub-Link.