Beiträge von Dr.Fireblade

    Diese Verschmutzung beim Öhlins-Öl ist anfangs nomal, das hat ne extreme Reinigungswirkung... deine Gabelfedern müssten auffällig "neu" aussehen, stimmts?

    Das hört irgendwann auf, aber dass du keine Beläge hast, verwundert mich. Könnte aber sein dass sies endlich im Griff haben.... versprechen tun sie das seit Jahren.

    Kannst du von dem Fett mal einen Link schicken?

    Gern, da kriegste ne Kleinmenge:

    https://www.s-tech-racing.de/s…-dichtringe-turmsilon-gti

    ...aber von wegen für 300 Simmerringe

    das F55 ozoil

    Ja, kicher, das war die Nummer mit Öhlins-Spezialfett-rot. Neuer Aufkleber auf ein mehr oder weniger nomales Lithiumseifen-Fett und schwupps zig mal so teuer :)

    Das Turmsilon wird teilweise aber auch wie Gold gehandelt. Aber das ist eben modernes Marketing. Oder glaubt jemand dass Wilbers oder Öhlins ihr Gabelöl selber herstellen und die Preise gerechtfertigt sind?

    Das ist ein unendliches Glaubensthema

    Erst seit sowas im internet diskutiert wird.

    Die Hersteller verwenden dort spezielle Schmiermittel, mein Favorit ist das von WP, Silikon-Teflon-basiert, kostet schlanke 500€/kg. Lass ich aber für die "besser informierten" auf Wunsch auch gern ohne Aufpreis weg :)

    Methusalem Das 5er Öhlins ist eigentlich bissle dünn wenn du nicht andere Kolben/Shims verbaut hast. Das Öl ist super, aber extem wartungsintensiv. Das musst du jährlich wechseln und es hinterlässt klebrige Beläge die sehr mühsam zu entfernen sind. Für den Straßenbetrieb ist das nicht meine Empfehlung, da wäre das Motul Factory-Line die wesentlich besser Wahl.

    WP Federbein ist das beste was man an der SC28 tun kann!

    Ich seh das Öhlins deutlich vorne... das Ansprechverhalten ist wesentlich besser und die serienmässige Temperaturkompensation machts gerade den "Nicht-Profis" viel leichter, eine gute Standardabstimmung zu finden. Ich hab in den 90ern fast ausschließlich das Öhlins verkauft/verbaut.

    Außerdem gab bei den WPs, zumindest in dieser Zeit, öfters Probleme mit der Dichtigkeit und Kolbenstangenschäden.

    Wie ja einige von euch wissen war ich früher fleissiger SC28/33 Tuner.

    Am Ende der Evolution gabs dann zwei gängige Versionen:

    Den Weg über Nocke, Kanäle, durchsatzfreudige Peripherie und damit letztich Drehzahl

    und den Weg über den Hubraum und damit eher übers Drehmoment.

    Wer heute mal die Gelegenheit bekommt diese beiden Motorvarianten zu fahren, dem fällt als erstes auf wie sehr sich die Fahrweise nach kurzer Zeit unterscheidet. Den Drehzahlmotor lässt man drehen und ist damit automatisch auch (zu) schnell unterwegs, der Drehmomentmotor begeistert dadurch dass man im 6.!! Gang durch die Stadt schnuffelt und sich am Ortsschild über den "Bums" wundert der nach dem 7. oder 8. Gang suchen lässt.

    Natürlich sind beide Motoren in absoluten Zahlen ein gewaltiges Stück von der aktuellen Performance entfernt, aber die grundsätzliche Tendenz ist übertragbar. Motoren wie der der SC82 oder auch der Panigale müssen drehen, ja, ja, es geht auch mit wenig Drehzahl, aber mit ein wenig Gefühl spürt man einfach dass das gegen deren Natur ist. Wenn dann noch die den Geräuschbestimmungen geschuldeten elend langen Übersetzungen dazu kommen, ist das Ergebniss eben entweder zu schnell... oder ne Quälerie für Mensch und Maschine. Fahrt mal mit ner Pani oder eben der SC82 durch ne kilometerlange 30er Zone... sorry, das ist Höchststrafe. Das sind hochkarätige Renngeräte, auf der Straße sind diese Dinger so sinnvoll wie Skistiefel auf der Tanzfläche.

    die Übersetzung für die LS zu ändern da sie für mich auch dort bestens funktioniert.

    Wie war das noch mit "Liebe macht blind"?

    Mag ja sein dass man sich damit irgendwie arrangieren kann, Glückwunsch zu deiner Leidensfähigkeit, aber "bestens" ist ja wohl ein Scherz.

    Und rein vom Gefühl her, kann ich dir auch nicht sagen ob da etwas von der Leistung verloren geht

    Hatte dein Moped ja bei mir... und nach meinem Gefühl geht die einwandfrei. Natürlich funktioniert auch mein Popometer nicht auf ein PS genau, auffällig und damit störend ist aber nichts. Das ist alles relativ durchdacht und sauber aufgebaut.

    Problem ist nur die Sache mit dem Ausgleichsbehälter des Federbeins, direkt zwischen den Krümmern.

    Das ist nicht ihr Freund, das ist sie selbst.

    Quatsch... das ist der Hase.

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Hase, du bleibst hier... und jetzt zieh die Jacke aus.

    Es ist doch immer wieder erstaunlich.....das Drehmoment als Objekt des Glaubenskrieges.

    Vielleicht wärs sinnvoll sich mal paar Gedanken zu machen wie solche Angaben zustandekommen. Die jeweiligen Gewinde würden eigentlich deutlich mehr hergeben, woher kommen dann die vorgegebenen Werte?

    Genau, es geht um die verschraubten Bauteile, irgendwas davon setzt die Grenze. Könnte die Schwinge sein weil durch Langloch nicht die volle Fläche zur Verfügung steht. Könnte der Bremssattelhalter sein... oder die Hülse zwischen den Radlagern. Könnte man versuchen zu berechnen, könnte man einfach per Versuch klären was ggfs. verreckt wenn mans übertreibt.... oder man hält sich ganz einfach (in etwa) an die vorgegebenen Werte im Vertrauen darauf dass die Ingenieure bei Honda diese Werte nicht auswürfeln oder in Glaubensdebatten mehrheitlich beschliessen... sondern besser wissen als alle anderen was da richtig ist und was nicht.

    Achja.... die Älteren unter euch erinnern sich vielleicht noch an die Hinterradlagerschäden der ersten SC28 Modelle. Reihenweise verreckt die Dinger. Honda war Schuld, die hatten auch ein Drehmoment für die Hinterachse angegeben und waren dem Irrglauben aufgesessen dass sich der gemeine Schrauber dran halten würde. Haben aber viele nicht... und da eins der Bauteile, in dem Fall die Distanzhülse zwischen den Radlagern auf ein zu hohes Drehmoment mit bleibender Stauchung reagiert hat, deshalb auch neue Radlager in Rekordzeit wieder verreckt sind, gabs dann einen kompletten Reparatursatz... inkl. einer neuen Hülse, diesmal aus Stahl statt Alu. Stahl blieb dann bis zum Ende der Baureihe. Nicht weil Alu nicht halten würde, es war eben nur aufs richtige Drehmoment angewiesen.... und da gabs eben auch damals schon viel "Glauben".

    Gut, kannst du das bitte etwas genauer konkretisieren?

    Was soll ich da denn nun zu schreiben? Ich trau dirs zu sowas selber zu beurteilen.... wenn deine Schwelle da niedriger ist als meine...auch ok. Wenns Kupfer schon um den Schraubenkopf oder in die Bohrung gedrückt wurde werf ich die Dinger auch weg, aber wenn nicht, warum dann?

    Das Problem sind ja nicht Klappen an sich, sondern wie und wozu sie normalerweise eingesetzt werden.

    Na schon klar... aber über was diskutieren wir denn gerade bei der SC82. Das Ding ist doch der fleischgewordene Hohn jeder Lärmbegrenzung. Das Ding macht Krawall weil es Krawall machen soll. Niemand wird mir weis machen dass das nennenswerte technische Vorteile, geschweige denn Notwendigkeiten hätte. Das gibts nicht nur bei Honda, man denke an das absichtlichtliche Backfire bei manchen BMWs und diverser PKW.

    Dasselbe Problem hätte man, wenn man Klappen verbieten wollte, denn das ginge auch nur über eine Änderung der Zulassungsvorschrift. Dann kann man es doch besser gleich richtig machen.

    Auch klar... aber wir beide wissen dass Probleme gern mal solang diskutiert werden, bis sie gegenstandslos geworden sind. Siehe die aktuelle Corona-Politik.

    Wenn ich einen Vorschlag für die Lärmmessung machen müßte,

    Diese Assi-Klappensysteme endlich verbieten, der Rest kann ja bleiben. Wirklich brüllen tun die Dinger ja immer erst wenn irgendwo (außerhalb der Messbereiche) was "aufmacht".

    Großartiger Aufwand lohnt doch eh nimmer... wieviele neue Superbike-Modelle werden wir wohl noch auf die Straße bekommen wenn ab 2035 das "Aus" für Verbrenner kommt. Sollen wir jetzt wirklich noch 2-3 Jahre über neue Normen beraten, den Herstellern mind. 2 Jahre Zeit lassen das für Neukonstruktinonen umzusetzen?

    Die Hersteller sind in der Pflicht, ansonsten macht ihr ne Tür auf, die ihr nie wieder zu bekommt.

    Wenn sichs rausstellt dass leise Pötte möglich sind, was glaubt ihr was man euch irgendwann mal als Bedingung für den nächsten WE-Ausflug im Gebiet X oder wie aktuell bereits für Rennstrecke Y auferlegen wird?


    Ich hab was ähnliches in den 90ern hinter mir. Damals hab ich ne SC28 auf G-Kat umgebaut und wollte das TÜV-en.

    Man hat mir alle nur denkbaren Hürden in den Weg gelegt, Lautstärke, Leistung, Abgas...ja nee is klar, all das könnte sich naürtlich verschlechtern wenn man nen Kat zusätzlich einbaut :lol: .

    Als ich das trotz mehrerer tausend Mark noch machen wollte kamen sie mir noch mit nem Hochgeschwindigkeitstest auf nem Rundkurs in Aachen für einen etwa 5-stelligen Betrag, es könnte sich ja das Fahrverhalten verschlechtert haben. Es war offensichtlich dass es nicht sein durfte dass ein Einzelner das nachholt was die Hersteller damals angeblich nicht liefern konnten. U-Kat hätten sie übrigens akzeptiert....

    Du weißt aber schon dass die SL6 dünnflüssiger ist als die Standard DOT4?

    Ich weiß nicht ob das einen Einfluss haben kann, aber bei so einem heiklen System würde ich nichts anderes einfüllen als das was das Werk (und/oder ausgewiesene Spezialisten) vorgeben.