Beiträge von Dr.Fireblade

    Das wird inzwischen zu stark ausgenutzt, zum einen bei der Lautstärke und bei den Abgasen.

    Spricht es gegen meinen Charakter wenns mir so richtig wonnig ums Herz wird sobald die, die mit irgendwelchen Tricks bzw. sogar legaler Ausnutzung von Lücken bei objektiven Messung so einen richtigen Einlauf kassieren? Serienmässig für die Renne zu laut.... ich lach mir n Ast.

    Wie kann es eigentlich (legal) möglich sein, dass eine 2019er Panigale lauter ist als meine 92er Fireblade und bei richtig Knallgas sogar meine 750four K2 übertönt? Soll das der Umweltschutz durch moderne Technik sein?

    Sorry, der Teufel soll die Hersteller und auch die Kunden holen die son Teil auf die Straße bringen und uns immer neue Volksaufstände bescheren.

    https://www.esslinger-zeitung.…dlaerm-_arid,2310362.html

    Der Umbau K+N plus entfernen der Trennwand/lOlive ist zig 100-fach erprobt und bewährt. Für weniger als 100€ und ein wenig Arbeit gibts einen spürbaren Effekt.

    Die entsprechenden Leistungskurven könnt ihr hier auch finden.

    Das ist so etwa das Maximum was ohne grundlegende Neuabstimmung noch zu machen ist obwohl auch da bereits die Hauptluftdüsen angepasst werden müssten. Da man die aber nicht tauschen kann ist das selbst für Spezialisten eine heikle Sache die man besser bleiben lässt. Und das könnt ihr jetzt getrost glauben, ich hab in den 90ern monatelang an der Airbox rumexperimentiert, Temperaturen und Drücke über die Geschwindigkeit gemessen, sogar mit Frischluftzufuhr per Schnorchel unter der Gabelbrücke und einem Ram-Air per Schläuche durch den Tank rumprobiert. NICHTS !! davon hat soviel gebracht dass es den Aufwand gerechtfertigt hätte. Logisch, selbst die Physik sagt, ein perfektes! Ram-Air bringt etwa 3% Leistung... und das erst jenseits der 200km/h.

    Ich selber fahre derzeit sogar eine absolut serienmässige Box auf meinem 1000er mit konischen Akra, die offene Box mit K+N (und etwas kürzeren/dickeren Rüsseln) hab ich nur für die Renne montiert obwohl die bei meinem Motor fast 10PS obenraus bringt. Mir ist der bessere Drehmomentverlauf und das leisere Geräusch wichtiger, Leistung hat der Motor auch so genug.

    Rein rechnerisch tat es das zumindest da die Fläche der 4 Vergaserdurchlässe größer ist als die Fläche der originalen Ansaugrüssel. Das stellt ja quasi eine Verengung dar.

    4x 38mm durch die in einem Viertel der Zeit, nämlich im Ansaugtakt, Luft strömt sind ganz sicher nicht größer als 2x42mm. Soviel mal zu dem Teil des Gedankenganges.....

    Eine Airbox hat, neben der Geräuschdämpfung die hier vermutlich eher egel ist, die Aufgabe die Luft zu beruhigen, eine beruhigte Strömung hat unterm Strich einen höheren Luftdurchsatz zur Folge. Rohre ohne Trichter erzeugen Wirbel.... soviel zur Form.

    Die Serien"rüssel" sind nicht grundlos nach innen gebogen, weg vom Rahmen, erstens wegen der Temperatur und zweitens weg von der Wand in möglichst freiem Raum ... soviel zur Geometrie.

    Deine Rohre sind 80%!! größer als die Serienteile.... und kürzer. Glaubst du wirklich dass die Serienteile derart weit nebem der sinnvollen Größe lagen?... soviel zum Durchmesser.

    Das von die beschriebene "verschlucken" ist viel eher ein Symptom für eine Störung in der Strömung, die Dämpfung der Unterdruckschieber und deren Federn sind auf die Trägheit der Luftsäule in der Airbox abgestimmt. Wenn du wesentliche Änderungen an der Airbox vornehmen willst kommst du um eine Lambdamessung bei jenseits 200km/h nicht herum, die Druckverhältnisse vor den Rüsseln ändern sich nämlich auch noch Fahrtwindabhängig. Das kann man in der Fighterabteilung wunderbar nachlesen... die fangen sich nur durch Veränderung der Frontverkleidung schon massive Probleme mit der Vergaserabstimmung ein....

    Wenn du das also in den Griff bekommen willst, wohlgemerkt mit sinnvolleren Rüsseln, ist die Lambamessung wie beschrieben der erste Schritt die passende Hauptdüse zu bestimmen. Das geht noch rel. schnell. Dann kommt der echte Spaß, nämlich Schieber/Federn/ggfs. Düsennadeln. Für wirklich perfekten Lauf müssen sogar die Hauptluftdüsen an die größeren Hauptdüsen angepasst werden, Erwarten kannst du Leistungsgewinne im Bereich von 1-2PS, vermutlich wirst du allerdings im unteren Drehzablbereich ein paar NM liegen lassen.

    So einen Aufwand treibt man normalerweise nur, wenn mans mit einem grundlegend getunten Motor zu tun hat bei dem der Abstimmungsaufwand ohnehin nötig ist... und der auch von einem zusätzlichen Luftdurchsatz profitiert.

    vielleicht 60% silikat freies g30 mit 40% destiliertem Wasser

    Für Kunden nehm ich 50:50, ich selber fahr 60-65% Wasser.

    bringt das BASF g30 denn einen spührbaren kühlunterschied

    Reines Wasser kühlt am besten... zumindest bis es Korrosion im Kühlkreislauf gibt.

    Wenn du die Kühlleistung verbessern willst, mach einfach den Kühler aussen mal richtig sauber. Du wirst dich wundern was sich da alles zwischen den Kühlerlamellen ansammelt.

    Spülen ist normalerweise nicht mal nötig, mach ich nur wenn sich die Brühe verfärbt hat oder gar flockt.

    Das ist ja der Sinn dieses G30, man kanns mischen ohne das was Schlimmes passiert,.

    Fertigmischungen sind zwar soooo bequem, aber ihr zahlt den Preis für das Kühlmittel obwohl da zu 50% schlicht Wasser drin ist.

    BASF/Glysantin ist einer der größten Hersteller der Welt, das Zeug ist noch dazu lächerlich billig.

    Das hier schon mehrfach empfohlene G30 toleriert auch Reste von silikathaltigen, falschen, Kühlmittelresten. Man muss also nicht spülen wien Irrer.

    Da man oft nicht weiß was da vorher schonmal reingeschüttet wurde, auch Werkstätten sind oft zu dämlich mal in die WHBs zu schauen, ist das Zeug auf jeden Fall ne gute Wahl.

    Wer silikathaltiges Kühlmittel drin hat muss nun aber nicht gleich in Panik verfallen, gelegentlich wechseln und gut ist. Wirklich übel wirds nur wenn man silikathaltiges und silikatfreies Kühlmittel mischt, da kann die Brühe anfangen auszuflocken und schwer entfernbare Beläge zu produzieren.

    Ach und noichwas... die Farben des Zeugs sind NICHT genormt, man kann also nicht über die Farbe auf die Eignung schliessen. BASF hat sich da was gedacht.... Silikat blau, silikatfrei rot... silikatfrei mit silikat notfalls mischbar blau und rot, sprich violett. Gemischt wird 50% mit Wasser, entweder entmineralisertes ausm Kanister, oder... noch billiger einfach abgekochtes! Leitungswasser. Abgekocht weil der enthaltene Kalk dann im Topf landet statt im Kühler. Ich nehm das Kondenswasser aus der Klimaanlage :)

    Honda sagte mal was von "mind. 10 Jahre" und über die Jahre hatte ich bisher 2 Reserve-Schlüssel (1x PC35, 1x VTR) die nach x-Jahren unbenutzt rumliegen nicht mehr funktionierten. Ob das nur aufs rumliegen zurückzuführen war oder die Dinger nen anderen Defekt hatten kann ich nicht wissen. Wie diese Dinger genau funktionieren weiß ich auch nicht und ist mir eigentlich auch egal.

    Aber wie wärs mit folgendem Gedanken:

    Sollte ich mich irren habt ihr völlig unnötig einen Schlüssel benutzt, sollte ich micht nicht irren geht der Schlüssel vielleicht kaputt und das Spaß kostet bei Honda um 100€ bzw. bringt reichlich Rennerei.

    Das ist ein Streetfighter-Umbau.... Serienbedüsung/Airbox werden da nicht funktionieren. Außerdem ist der Vergaser ab 98 anders als der -97.

    Zum probieren ok, aber wirklich fahren wird man so nicht können.

    Temperaturfühler ist beim 98er übrigens auch anders....

    Du könntest noch checken ob auch noch sowas wie ein Dynojet-Kit verbaut wurde, die machen solche Späße nämlich auch ganz gern.

    Das heisst Sportendtöpfe sind bei der "Plug und Play" Montage immer erst schlechter für den gesamten Drehzahlbereich. und ohne nachbessern der Düsen oder ähnlichem, muss man damit leben?!

    Viele ja.

    Bei den alten Vergasermodellen gibts aber auch Puffs die plug´n´play funktionieren.

    Je moderner je ausgefuchster ist die Abstimmung, die SC28 ist da eher noch unkritisch.