Beiträge von shredder

    So, dann mal ein kurzes Update. Ich war Ende April in Assen. Alles wie erwähnt im 100% originalen Zustand + Lenkungsdämpfer. Jetzt wo ich langsam etwas zügiger werde, macht es Sinn das Fahrwerk anzugehen. Ich hab mich zwar nicht unsicher gefühlt aber richtig satt war das Feeling auch nicht. Dazu beim Anbremsen immer wider tänzelndes Heck, was mich aber eigentlich nicht wirklich gestört hat. Ich hatte am ersten Tag Instruktion und der Gute ist auch mal hinter mir gefahren. Sein Feedback war, dass mein Heck stark pumpt. Das hatte ich auf Grund von Adrenalin und mangelnder Erfahrung so differenziert nicht gespürt. Also ab zum FW-Meister an der Strecke. Er hat dann erst mal die Basics abgeprüft. Positiv: Er hat nur die Zugstufe der Gabel um eine 1/4 Umdrehung anders eingestellt als ich. Ansonsten vorne und hinten inkl Negativfederweg nichts am von mir rausgefahrenen Setup ändern müssen. Allerdings hat er mir gezeigt, dass die Gabel sehr viel Reibung hat (auch Lösen des Gabelfußes seinerseits wegen evtl. verspanntem Einbau hat keine Änderung gebracht). Und mir gesagt, dass mein FB total durch ist. Ich hatte die DS bereits max zu. Er hat mir das so erklärt: "Das Bein sackt beim Beschleunigen durch den Kettenzug ein. Dadurch dass Du die Vorspannung hinten (zu) stark erhöht hast und die DS zugeknallt konntest Du das ein klein wenig kompensieren. Jedoch brauchst Du viel mehr DS. Dann kannst Du hinten auch wider runter im Negativfederweg und hast ein stabileres Heck." Mein Negativfederweg war übrigens bei max 5mm.. Er riet mir so weiterzufahren, das Tempo nicht zu steigern und mindestens das FW überarbeiten zu lassen. Immerhin hab ich ohne danach zu fragen nur die Hälfte zahlen müssen.


    Also was tun? Und hier zitiere ich mich mal selbst

    Ganz durch ist es auf keinen Fall. Soviel Popometer hab ich.

    Ich habe mir vorgenommen nicht zu viel Geld zu versenken


    Am Ende des ersten Tages nach kurzem Abwägen dann natürlich beschlossen ein neues FB zu ordern und Gabel zu machen. Hilft ja nix :yeh:


    Hab nun ein Wilbers 643 neu für nen vertretbaren Kurs bekommen und die Gabel zum lokalen FW Pro gegeben. Inkl linearer Federn. Beides natürlich auf mein Gewicht abgestimmt.


    Bin schon in freudiger Erwartung auf Hockenheim in 2 Wochen. Hoffentlich finde ich schnell ein funktionierendes Setup. :perfekt2:

    Moin,

    gestern das 21 Jahre alte FB gegen ein neues Wilbers getauscht. Falls es den ein oder anderen interessiert anbei ein paar Hinweise / Tipps.

    Mangels Zentralständer habe ich das Motorrad an der Schwingenachse aufgebockt. Also mit Heckheber hinten hoch, Fußrasten ab, Bolzen durch die Schwingenachse. Beidseitig auf Böcke gesetzt. Ich bin nach dem original Werkstatthandbuch vorgegangen. Obere Schraube lösen und dann untere. Hab das Bein dann rausgefummelt und den Federlack etwas verkratzt. Dann das Wilbers versucht einzubauen. Nicht genug Platz. Also auch den hinteren Bolzen der Umlenkung demontiert. Jetzt hängt die Umlenkung nicht mehr am Krümmer. Die Schwinge geht weiter runter und alles passt ganz wunderbar. Das wars schon.

    Hi Stephan,


    haste schon zugeschlagen?


    Ansonsten hab ich noch nen Satz PiPo (vo+hi jeweils DOT 43/19) im Keller. Hat der Vorbesitzer zum Verkauf montiert und ich sofort getauscht, da ich auf Rennstrecke gehe.


    Ich wohne im Raum Köln / Düren. Ggfs passt das ja?


    Würde ich für 80 € abgeben.

    White Power. Jo - das war n Fehlgriff. Aiaiai :oh_man:


    Ja. Bin relativ zufrieden aber kenne ja den ursprünglichen Zustand nicht. Ganz durch ist es auf keinen Fall. Soviel Popometer hab ich. DS hatte ich komplett zu. Das heißt. Komplett zugedreht und 1/8 nochmal auf.


    Hatte 3 Setups getestet beim letzten Trackday . Hab bei 7 Turns insgesamt 3 Setups (Vorspannung und Dämpfung, je von+hi) probiert. Von weich nach straff. Das straffe war das "Rennstrecke" aus der PS von 2001. Schon 2001 wurde dort DS von+hi auf 0,0 empfohlen und in nem zeitgenössischen Test auch als Empfehlung für die RS genannt . War das beste. Hat sich gut angefühlt. Und DS und ZS sind auf jeden Fall noch gängig. Tendenziell alles gut. Allerdings würde es mich wundern wenn eine Überarbeitung nicht n Schippchen beim Ansprechen und Temperaturverhalten bringen würde. Hier wurden mich Erfahrungen sehr interessieren. Chris16 hat da ja eher negatives zu geschrieben.



    Ein geiles FB ist natürlich ein geiles FB. Punkt. Ein neues auf mich angepasstes Ö wäre natürlich der absolute Hammer in der Mühle ;-) Aber das Ö bei eBay steht für 850 VB drin. 15 Jahre alt. Rennstrecke. Optisch so lala. Dann muss es ebenfalls revidiert werden und vermutlich noch auf mich angepasst. Da würde ich P/L eher ein neues Wilbers 641 für meinen Zweck vorne sehen.


    Aber die 929 ist mein Einstieg ins Rennstreckenfahren und ich will nur das nötige tun und alles in Balance lassen. Kenn den Teufelskreis zu gut. Hinten Öhlins? Dann merkst du erst Mal wie schlecht die Gabel anspricht.


    Aber erst Mal das FB prüfen zu lassen ist ne sehr gute Idee. Werde wenn ich vor Ort bin mal mit den Jungs schnacken. Eine Anpassung, so dass ich mehr sinnvollen Einstellbereich hätte, von wie hinten, wäre schön top.


    Danke für euren Input bis hierher!

    Meine SC44 ist mittlerweile ja 20 (!) Jahre und 45tkm alt. Vermutlich ist das Federbein noch nie geöffnet wurde. Gabel?


    Überlege nun Folgendes für den Rennstreckeneinsatz: Ich habe mir vorgenommen nicht zu viel Geld zu versenken aber wichtiges anzugehen. So hab ich die rubbelnden Bremsscheiben gegen neue originale getauscht inkl Stahlflex, einen neuen Lenkungsdämpfer verbaut und mir ne Low Budget Originalverkleidung besorgt. Nach Abklären der Kosten: ca 400 Eur für eine reine Revision. Bei einem seriösen und bekannten Anbieter. Das finde ich in Anbetracht des Aufwands in Ordnung. Ich Frage mich ob hier jemand bereits diesen Weg gegangen ist. Oder ob man für max 500 Eur etwas "sinnvolleres" machen kann fahrwerksseitig. Generell finde ich es charmant das FW so wie es damals war im quasi Neuzustand zu fahren. Mit entsprechend geringem Losbrechmoment etc. Andererseits bin ich beim letzten Einsatz zum Schluss schon mit voll zugedrehter Druckstufe vorne wie hinten gefahren. War dann aber zufrieden. Jedoch kann ich den Einstellbereich trotz nur 72 kg Gewicht nicht nutzen. Das gute ist dass alle Einstellschrauben noch gehen und Wirkung zeigen. Die Güte von Federbein und Gabel überzeugt mich insgesamt. Ich vermute dass ich für 500 Eur nichts vergleichbares im Zubehör bekomme. Auf meiner Suzuki SV habe ich letztes Jahr hinten auf Wilbers 640 gewechselt. Bin sehr zufrieden. Aber da war das Standardbein auch echt nix.

    Falls hier jemand Erfahrungen gemacht hat: Immer her damit!

    Viel Erfolg

    Danke!


    Halt je nachdem, wer diesen bewegt


    In den Kurven war ich zum Schluss gut dabei. Aber früh gebremst und relativ vorsichtig ans Gas gegangen. Hab ja im freien Fahren gesehen mit welchem Überschuss ich überholt wurde. Da liegen noch viele Sekunden. Hatte allerdings auch nur bei einer Kurve bewusst an dem Bremspunkt gearbeitet und mich eher auf Linie und Sitzposition fokussiert. War schon genug für mein Hirn ;-)

    Taschenlampe: gute Idee!

    Dunlop: Stimmt(e) ;-)


    Hab mich aber die letzten Tage mal eingelesen (Alter, da kann man sich ja todlesen bei) und sehe das nun differenzierter.


    Hab mich bisher nie so eingehend mit dem Thema auseinandergesetzt. Im Endeffekt möchte ich möglichst sicher schneller werden und Frage mich ob ein anderer Reifentyp mir da beim Rantasten vllt mehr Vertrauen bieten kann bzw meine Fehler mehr verzeiht.


    Bin sicherlich weeeeit vom theoretischen Grenzbereich meines S22 entfernt aber denke dass ich durch Fehler in der Lernkurve ggfs Mal drüber landen könnte.


    Das Bild mit dem stärkeren Verschleiss ist nach d letzten Turn am ersten Tag.

    Danke G.A.C.O. und Deadsky87!

    Die Hinterrad-Rutscher hatte ich alle hinter dem Instruktor in den schnellen Runden weil ich immer mal auch in Schräglage das Gas (zu) flott aufgerissen hab um den Abstand konstant zu halten. Hab die Rundenzeiten mit Racechrono geloggt und hatte fast exakt die gleichen Rundenzeiten wie im freien Fahren wo ich flüssiger und rutschfrei unterwegs war.

    Also lag es wahrscheinlich am ruckartigen Gasaufziehen.

    Den Vorderrad Rutscher hatte ich im letzten schnellen Turn als ich so richtig on fire war. War kurz vorm geplanten Scheitelpunkt und mehr ein Zucken als ein Rutschen.

    Hätte jetzt vermutet dass ein Slick der grade am Anfang seines Wohlfühlbereiches ist einfach mehr Reserven hat die Lastspitzen abzufangen die mein noch zu hackiger Fahrstil einbringt. Im Vergleich zu einem Straßenpneu der schon am Limit seiner Leistungsfähigkeit angekommen ist.

    Aber da gibt es ja auch was zwischen S22 und VA02. Vielleicht wäre das genau richtig.


    Trotzdem interessiert mich das Handling mit Slicks und ich würde gerne Erfahrungen damit sammeln.

    Deshalb die Suche nach unkomplizierten Slicks (in Bezug auf Temperaturfenster)

    Habe mich die letzten Tage mit dem Thema weiter befasst und festgestellt dass es dort ja eine ganze Reifenklasse gibt.

    Mir ist 100% klar dass in meiner Fahrtechnik, Blickführung etc noch viel mehr Potential verborgen liegt als z.B. im Reifen.

    Aber wir sind doch alle irgendwo Spielkinder, oder ;-)


    Falls noch jemand Tipps hat: sehr gerne!

    Habe mir dieses Jahr die SC44 gekauft weil ich ein günstiges Bike für die RS gesucht hab und sie ist mir echt ins Herz gefahren. Optik ist Geschmacksache aber die SC50 finde ich auch echt schön. Gelb ist sowieso mega.


    Zu den Problemen generell: ich schraube schon länger und hatte auch schon 5 verschiedene Hondas von BJ 1983 bis 2019. Mein Straßenbike ist ne Suzuki und meine Partnerin fährt nach Honda nun Kawa. Kümmere mich um alle Moppeds selber.


    Und Honda ist einfach Honda.

    Je älter ein Bike desto mehr Stimmen die Klischees.

    Auch die SC44 passt da bis jetzt voll ins Schema. Ein eher high-techiges Mopped zu seiner Zeit. Aber ich hab sie gekauft, die Verkleidung abgemacht und - Wahnsinn wie gut die beieinander ist.

    Natürlich immer abhängig vom Vorbesitzer und Glück beim Kauf.

    Und sicher hat sie ihre spezifischen Macken. Aber in Summe: ob SC44 oder 50. Honda ist Honda.


    Lenkungsdämpfer: Würde ich nach meiner Erfahrung auch bei SC44 generell empfehlen wenn du nicht total geschmeidig in den Flossen bist. Aber wichtiger: lieber eine günstigere ohne LD schießen und nachrüsten (frag Mal bei Hyperpro nach dem Sonderpreis oder B-Ware) als einen 20 alten abfeiern der wahrscheinlich durch ist.

    Lass Mal hören was es geworden ist!

    Falls jemand die Fortschritte interessieren:

    Mittlerweile 2 Trackdays. Zweiter Verkleidungssatz ist besorgt, der erste ist noch so makellos das bringt ich nicht übers Herz und bremst mich psychologisch doch etwas aus :-)

    Bin mittlerweile schwer verliebt in die Gute und schau sie mir immer wieder gerne einfach an.

    Hat alles super mitgemacht und mich viel lernen lassen. Hab verschiedene Luftdrücke und Setups ausprobiert und fühle mich immer besser auf ihr.

    Mein Fahrstil ist noch etwas hackig aber sie erzieht mich durch leichte Rutscher dazu flüssiger zu fahren.

    Leider (!) hat auf dem letzten Trackday ein Kollege seine Vergaser 900er (SC33) weggeschmissen weil das Gas hängengeblieben ist. Hat mir in der Seele wehgetan da sie noch original und wunderschön war. War sein erster Trackday. Im ersten Turn.. Aber er ist Gott sei Dank oder wem auch immer mit ein paar Blessuren davongekommen.