Beiträge von Taschenlampe

    Zum Thema der Zulassungsrichtlinien hatten wir ja schon mal rumdiskutiert. Da geht es dann schnell um technische Machbarkeit, um Geschwindigkeitsbereiche und so weiter. Vielleicht wäre es aber auch viel einfacher. Mir fällt dazu ein: Warum nimmt man nicht einfach ein aktuelles und relativ leises Moped als Referenz? Sagen wir z.B. die R1 oder die ZX-10. Die technische Machbarkeit ist damit bewiesen. Die dreht man nun von 0-300 voll aus und erhält eine Tabelle von Geschwindigkeiten und Dezibelwerten. Noch ein paar Dezibel als Entgegenkommen an die Hersteller mit anderen Konzepten dazu und fertig ist die neue Referenz.
    Und für risikobereite und/oder verantwortungsvolle Benutzer darf es nach wie vor offene(re) Schalldämpfer geben 8)

    Klar bin ich Blitz-Checker :danke11:

    Ich habe hier noch ein MO-Heft von 2007, da ist die im Test. Eine meiner ersten Motorrad-Zeitschriften. Die Zeitschrift darf ich nur mit Maske öffnen, damit der Sabber nicht die Fotos bematscht. Kurze Zeit später hatte jemand im Bekanntenkreis sogar eine neuwertige Respol zu verkaufen, gerade ein Jahr alt und knappe Tausend Kilometer. Aber sollte ich mich als Führerschein-Neuling tatsächlich auf eine offene Renntausender setzen?

    Vor Jahren bin ich mal eine SC59 zur Probe gefahren und fand, dass die Fahrerfußrasten entschieden zu weit vorne sitzen für meine Größe. Also, andere Fußrasten wären Pflicht und damit kommt die Frage, ob ich da nach hinten überhaupt genügend Spielraum habe. Zum Einen wegen des Auspuffs, zum anderen auch wegen der Soziusrasten.

    Konkrete Frage also: Mit weitestmöglich zurückverlegten Rasten und Schuhgröße 46 mit Motorradstiefeln und Zehenspitzen/Fußballen auf den Rasten - stoße ich da mit der Ferse schon an den Soziusrasten(auslegern) an? Hat jemand damit Erfahrung?

    Die oben verlinkte CBR 600 f hätte von Honda eigentlich "Hornet S" genannt werden sollen, das ist sie nämlich technisch gesehen (Stahlrahmen, Komfortlenker). Steht nicht in der Tradition der älteren CBR 600 F PC35.

    Als Alternativen und im prinzipiell gleichen SC57-Design gibt es nur die PC37 oder die PC40 (also beide CBR 600 RR). Und 600er auf der Landstraße sind geil, lass Dir von den alten Herren hier nichts anderes erzählen.

    Aber wenn Du Dich bereits in die SC57 verguckt hast, dann muss es auch so eine sein.

    Es ging um Bremsbeläge.


    Nebenbei: Ich gehe davon aus, dass man serienmäßig das ABS der SC82 nicht einstellen oder gar abschalten kann, ist das richtig? Gibt es vielleicht - wie für die ZX-10 - so ein Dongle oder Schalter o.ä., um das Einstellen/Abschalten zu ermöglichen?

    Also Getriebeschäden hast Du bei Motorrädern die ausschließlich auf der Renne bewegt werden immer wieder... viele kommen mit den Kilometern nur nicht soweit, da sie vorher anderweitig zerstört werden...

    Warum eigentlich? Ist schon die häufige Vollast ein Problem oder sind es die Gangwechsel? Letztere sollten doch bei neuen Kisten mittels Schaltautomat und Blipper tendenziell sauberer ablaufen, als wenn ich als Karl Arsch unkoordiniert drauf rumtrampel.

    Bitte, Leute: was sinnvoll ist und was nicht, ist doch jedem selbst überlassen. Der eine fährt gerne locker Landstraße, der andere schnipselt auf der Renne Sekundenbruchteile weg, und ein paar finden, dass Wheelies das Geilste sind, was man überhaupt mit einem Motorrad machen kann. Es lebe die Vielfalt!

    Ja, selbstverständlich. Zwar nicht mit der SC57, aber mit 600er und 900er CBR's und mit originaler Übersetzung. Sehe nicht, warum das bei der SC57 nicht klappen sollte. Ich fahre im Bereich 20-30 kmh, im ersten Gang gerade so viel über Leerlaufdrehzahl, dass der Motor sauber läuft und Gas annimmt. Mit der Kupplung kommt sie dann schlagartig und beliebig weit hoch - es ist alles eine Frage der Dosierung von Kupplung, Gas und Fußbremse. Allerdings: Zu wissen, dass und wie es geht ist das Eine. Zu wissen, wie man übt, ist das Andere. Aber das weißt Du sicherlich nach Deinem MT-07-Training. :perfekt:

    Es war zwar nicht mehr so spannend, seit Herr Bagnaia die Straße verlassen hatte, aber der Vorsprung der beiden und zuletzt des Herrn Marquez war schon beeindruckend. Fehlen nur ein paar Screamer-Motoren, damit nicht alles klingt wie ein Traktor mit Lagerschaden.

    Bevor man 1000de Windräder ohne drüber nachzudenken baut hätte man vorher auch mal Geld in die Erforschung der Materialien stecken können in Bezug auf die spätere Entsorgung.

    ...

    Um die Entsorgung kann man sich ja in 20 Jahren kümmern. ;):thumbup:

    Ist das tatsächlich so ein Problem?


    Im folgenden Artikel klingt das erstmal nach Susi Sonnenschein, obwohl da auch schon gelegentlich das Wort "sollte" vorkommt:

    https://www.umweltbundesamt.de…kbau-recycling-repowering

    Zitat

    Rotorblätter

    Einer der ersten Schritte der Demontage ist das Entfernen von Rotorblättern. Sowohl bei der Einzelblattdemontage als auch bei der Sterndemontage werden die Anlagenteile mittels Krans abgeseilt. Der weitere Rückbau erfolgt am Boden. In dem meisten Fällen folgt in Vorbereitung auf das Recycling eine Segmentierung mittels eingehauster Sägen, wobei Sägestäube und staubkontaminiertes Kühlwasser aufgefangen werden. Als Alternative gibt es ein Konzept, bei welchem eine Säge in einer unbemannten Rückbaukammer die Rotorblätter im montierten Zustand segmentiert. Auch bei diesem Verfahren ist der Sägeprozess umschlossen und sämtliche Segmente, Stäube und Kühlflüssigkeiten werden aufgefangen. In Rotorblättern befinden sich wertvolles Kupfer und Aluminium, welche nachfolgend zurückgewonnen werden sollten. Faser¬verbund¬werkstoffe sind in glas- und carbonfaserverstärkte Kunststoffe zu trennen. Während glasfaserverstärkte Kunststoffe z.T. als Ersatzbrennstoff energetisch bzw. in Zementwerken auch stofflich und energetisch verwertet werden können, sollten carbonfaserverstärkte Segmente einer spezialisierten Verwertung mit Faserrückgewinnung zugeführt werden.

    So ein Ausgleichsregularium gab es ja schon jahrelang: 4-Zylinder 600cc, 3-Zylinder 675cc, 2-Zylinder 750cc. Das lässt sich auch theoretisch begründen mit der höheren Leistungsausbeute bei kleineren Einzelhubräumen. Wenn dann jedoch im Grunde alles unter 1000cc erlaubt ist, wird es sicher schwieriger. Wie grenzt man die 959er Panigale ein? Luftzufuhrbeschränkung? Drehzahlbeschränkung? Da bin ich ja gespannt.

    Gleich mal weiter gedacht:

    Würde es denn funktionieren, wenn man die Motorkonzepte völlig frei stellen würde und lediglich die Benzinmenge vorschreibt? Dann wäre es völlig schnuppe, ob ich mit einer 600er Drehorgel oder einer 1200er Zweizylinder oder auch mit Kompressor an den Start rolle - die Spritmenge gleicht doch sowieso alles wieder aus. Das könnte man im GP-Sport anwenden und auch in der WSBK. In letzterer würde es noch weitere Regeln geben wie bisher, die die Seriennähe der Motoren festlegt und ein Mindestgewicht.

    Moin und Glückwunsch in die Schweiz,


    hoffe, die Eidgenossen hier im Forum haben am Sonntag ein paar Bierchen gleichen Namens verdrückt!

    Dominique Aegerter ist Supersport 600 - Weltmeister 2021! :perfekt3:

    Meinen herzlichen Glückwunsch und jammerschade, daß diese spannende Rennserie mittlerweile weitgehend unter Ausschluß der medialen Öffentlichkeit verläuft (vom Live - Stream mal abgesehen). :(

    Ja, ist mangels TV-Übertragung auch an mir vorbeigegangen. Und soll es nicht für nächstes Jahr schon die weitgehende Aufweichung der "600"er Kategorie geben? So mit Panigale 959? StreetTriple 765 usw.? Vielleicht hat ja Domi die letzte "echte" Supersport-WM gewonnen :/