Beiträge von Rennleiter

    Na ja, das war wohl mehr als nur EIN Regen, der hier die Talsperren gut gefüllt hat.

    Beispiel Hennetalsperre bei Meschede.

    Im Sommer 2020 nahezu komplett trocken, da aufgrund von Baumaßnahmen am Staudamm das Wasser abgelassen wurde, mußte sie danach wieder aufgefüllt werden. Heute fehlen gerade mal 59 cm Wasserpegel zur Vollstauhöhe.

    Und auch der Grundwasserpegel ist in einem völlig normalen Bereich, wie die Brunnenförderungen hier tagtäglich beweisen.

    Die Natur scheint alles immer wieder auszugleichen. Nach trockenen Jahren, kommen eben wieder solche mit mehr Niederschlag.

    Wenn es so weiter geht, dann wird das wohl eines der kältesten ersten Halbjahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.

    Und auch von Wassermangel kann nicht mehr die Rede sein. Die Talsperren hier sind sehr gut gefüllt.

    Früher hätte man bei den Wetterberichten in den Medien mit Sicherheit den Wortlaut "...für die Jahreszeit zu kühl..." gehört.

    Das aber passt heutzutage nicht mehr in das Weltuntergangs-Szenario der globablen Erwärmung und die bevorstehende Verbots- und Bevormundungskultur der Grün*innen.

    Und dann ist da noch die ewige Weisheit der Sockenverkäufer: Was lange hält, bringt kein Geld.

    In genau diese Kerbe schlagen ja auch die Mietangebote: denk nicht nach, was es wirklich kostet und fahre immer den (vermeintlich) heißesten Scheiß. Neue Saison, neues Bike - oder wenigstens in angesagteren Farben. Insoweit ist die Parallele zum Smartphone nicht nur das Riesendisplay.

    So siehts wohl aus.

    Wahrscheinlich halten die Bikes der "Goldenen Epoche" von 1990 bis 2005 einfach zu lange. Es ist mir persönlich immer wieder eine Freude eine top-gepflegte ZZR 1100, eine Doppel-X, eine SC 33, eine Ur-Hayabusa, eine TL 1000, eine ZX 12 R oder eine Ur-R1 am Treff zu bewundern.

    Ein großer Sinn und Zweck seitens der Motorradhersteller ist natürlich das Verkaufsargument.

    Um einerseits in den Tests der einschlägigen Zeitschriften und Blogs zu glänzen und andererseits die Smartphone-Generation zu beeindrucken, warten die Hersteller mit immer mehr elektronischen Fahrhilfen und Gimmicks auf.

    Immer mehr Fahrhilfen und immer größere Displays anstelle der klassischen Rundinstrumente werfen für mich persönlich die Frage auf, ob die angepeilte Klientel Computerspiele betreiben soll oder Motorrad fahren soll.

    Und ein Ende dieser Entwicklung scheint nicht in Sicht. Zumal Elektronik kostengünstig zu produzieren ist und teuer verkauft werden kann.

    Was für mich mittlerweile gewisse Bedenken auf den Plan ruft:

    Mit ziemlicher Sicherheit werden viele aktuelle, mit opulenter Elektronik bestückte High-Tech-Bikes den Oldtimer-Status nicht erreichen. Aus dem einfachen Grund, weil - wie beim Auto - die heutige komplizierte Elektronik in 30 Jahren nicht mehr reparabel, kein Software-Update mehr möglich sein wird, Elektronik-Teile nicht mehr vorhanden sein werden oder der Ersatzteilpreis finanziell indiskutabel sein wird. Motorräder, die gegenwärtig als State-of-the-art gelten, werden frühzeitig auf dem Schrott landen, wenn die Elektronik nicht mehr mitspielt.

    Werden in 20 oder 25 Jahren elektronische Komponenten wie Steuergeräte und Black-Boxen als Ersatzteile noch erhältlich sein oder bei akzeptablen Preisen zu reparieren sein...???

    Beim Youngtimer wie einer SC 28 und einer simplen Elektrik wie aus dem Elektrobaukasten für Schüler sieht das naturgemäß völlig anders aus.

    Je simpler also die Technik des Motorrads, desto größer die Chance, dass es in einigen Jahrzehnten noch auf der Straße fahren wird.

    Irgendwie kommt das Wetter in diesem Jahr nicht so richtig in Fahrt.

    Mitte April und Temperaturen um den Gefrierpunkt. Immer mal wieder Schnee- und Graupelschauer. :kalt1:

    Außer dem Heidenau K 60 Scout auf einer alten XT 600 kommt aufgrund der Asphalttemperaturen eigentlich kein Reifen meiner Motorräder in einen Bereich, wo er ausreichend Grip für Fahrspaß bietet.

    Hinzu kommt noch das Salz auf der Straße. :tougue:

    War hier in Nordrhein-Vandalen auch so. Insbesondere beim ersten Lock-Down war es echt schön.

    Leere Straßen, billiger Sprit und das Wetter spielte auch mit. :thumbup:


    Mittlerweile sind die Straßen wieder etwas voller geworden, der Sprit ist erheblich teurer und das Wetter ist eigentlich ein Trauerspiel. ;(

    Aber...es kommen auch wieder bessere Zeiten.

    Sehr schön. Das weckt Erinnerungen an die Zeit vor den elektronischen Spielereien.

    Und praktisch wars obendrein. Hatte man auf einem solchen Bike die dazu passende Lederkombi an, so war man auf der Straße eine auffällige Erscheinung und wurde gesehen. Da brauchte es noch keine Warnweste.

    Heute fährt nahezu jedes zweite Bike in grau-metallic mit Menschen darauf in grauem Gore-Tex gekleidet und silbernem Klapphelm durch die Gegend und hebt sich optisch kaum noch vom Grau des Asphalts ab.

    Was wiederum die Produzenten und Verkäufer von Warnwesten erfreut.

    Sag ich ja.

    Das waren insgesamt genau 5 schöne Tage Ende Februar / Anfang März.

    Verregnete letzte Septemberwoche 2020.

    Die Monate Oktober, November und Dezember 2020 waren ebenso ziemlich verregnet wie dann Januar 2021.

    Anfang bis Mitte Februar danach extreme Kälte und viel Schnee.

    Seit dem 04. März wieder Kälte mit Schnee und Regen.

    Dauerhafte Temperaturen im zweistelligen Bereich also erst im April - möglicherweise.

    Rechnet man das alles zusammen, dann kommt man schon auf knapp ein halbes Jahr Mistwetter. ;(

    Abgesehen von ein paar schönen, warmen und sonnigen Tagen Ende Februar / Anfang März, ist das Wetter seit etwa einem halben Jahr eigentlich ziemlich besch.......

    Und es ist für die Jahreszeit im Grunde viel zu kalt. Was früher auch mal in den Wetterberichten in Funk und Fernsehen expressis verbis gesagt wurde.

    Heute natürlich nicht mehr, denn das würde ja dem Weltuntergangs-Szenario der globalen Erwärmung widersprechen.


    Der Monat März ist im Grunde auch schon wieder vorbei. Maximal 5 bis 6 Tage mit Temperaturen im zweistelligen Bereich und trockenen, salzfreien Straßen sind bestenfalls noch zu erwarten.

    Dadurch wird die Saison und das Zeitfenster mit schönem Wetter und ausreichend Reifengrip immer kürzer.

    Schade, denn das könnte die letzte Saison sein, in der man zumindest noch halbwegs unbeschwert fahren kann.

    Na ja, sagen wir mal so:

    Es gibt so wie keine Erfahrungsberichte. ;)

    Leider gibt es kein spezielles Forum über die SC 60 mehr. Da würde man - im Gegensatz zu diesem Board - wohl mehr SC60-Eigner erreichen können. Eine Einzelmeinung hier dürfte möglicherweise hilfreich, aber kaum repräsentativ sein.

    Warum zerbricht man sich den Kopf über den Kauf und Einbau einer teuren Lithium-Batterie...???
    Eine Unbedenklichkeitserklärung von Honda wird es dazu nicht geben.

    Und das Risiko mit einer solchen Batterie womöglich diverse Steuergeräte in die ewigen Jagdgründe zu schicken, würde ich persönlich nicht riskieren.

    Bei meiner SC 60 gab der Erstausrüster-Akku nach 5 Jahren den Geist auf. Seitdem werkelt dort eine 25 Euro teure konventionelle Gel-Batterie. Damit bin ich technisch auf der sicheren Seite und wenn das Ding nach 3 oder 4 Jahren in die Grütze geht, ist der finanzielle Verlust durchaus zu verkraften.

    Der Preis ist im Rahmen. Immerhin steht das ja "VB".

    Womöglich wird man bei 8.000 € einparken. So viel muß man für eine gute SP2 schon rechnen.


    Wobei ich sogar überlege, meine VTR auch wieder zu verkaufen..... ;):)

    Trifft das auch zu, wenn der Motor auf die geänderte Auspuffanlage abgestimmt ist? :/

    Zum Teil.

    Je nach Auspuffanlage ist es nämlich ziemlich kompliziert das Ding harmonisch abzustimmen.

    Bei einer unserer SP 2, die eine Akrapovic-Anlage bekam, war es bspw. so, daß das Serien-Mapping völlig untauglich war. Unrunder Leerlauf und immer wieder Motorabsterben beim Ausrollen waren die Folge.

    Auch mehrmaliges Programmieren des Power-Commanders brachte niemals ein wirklich zufriedenstellendes Ergebnis. Die andere SP2 mit Serienauspuff lief immer geschmeidiger. Weder auf dem Prüfstand, noch im Fahrbetrieb konnte das Bike mit Akrapovic einen Leistungsvorteil gegenüber der Serie einfahren.

    Das kann bei Auspuffanlagen anderer Hersteller selbstverständlich völlig anders aussehen.

    Man sollte daher bei einer Probefahrt bei betriebswarmem Motor auf harmonische Übergänge beim Gasgeben, auf runden Leerlauf und auf die Übergänge nach dem Gaswegnehmen achten.

    Zumal komplette Auspuffanlagen - auch Originale - für die SP2 gebraucht auch schwierig zu bekommen sind.


    Fehlt das hintere Sitzbrötchen - ich hätte noch eines auf Lager. ;)

    Was mich an dem angebotenen Bike ein wenig wundert, ist der Schriftzug "VTR" auf der Verkleidung.

    Soweit ich mich erinnern kann, wurde sie mit der Bezeichnung RC 51 (schwarzer Rahmen) als "RVT" verkauft. Bei uns hatte sie die Bezeichnung "VTR" und den Typ-Code SC 45. (silberfarbener Rahmen)

    Gut wäre, wenn die Originalauspuffanlage mit dabei ist. Denn damit hat sie die beste Abstimmung und läuft am besten.

    Ansonsten ist auch die VTR 1000 SP2 einmal mehr eine typische Honda ohne gravierende modellspezifische Schwächen.

    Da reicht es sich die "üblichen Verdächtigen" (Reifen, Bremsen, Kettensatz, Sturzspuren, Rennstrecken-Historie, usw...) anzusehen.