Beiträge von Blutschlumpf

    Man sollte nicht hochgezüchtete Rennmotoren mit dem 0815 Straßenmotor im Renneinsatz vermischen.


    Ich würde den Renneinsatz für den normalen Motor als schonender betiteln als das Autobahngeholze so einiger Leute. Das ist aber oftmals ne Grundsatzdiskussion…

    ich arbeite in der Luftfahrt, habe tagtäglich mit Drahtsicherungen zu tun. Es gibt da unterschiedliche Methoden und Ziele, aber im Allgemeinen ist deine Forderung/dein Anspruch richtig.

    zuviel Spannung oder zu viele „Meisterschläge“ können jedoch auch kontraproduktiv sein.


    Btw: eine Drahtsicherung wie auf dem Bild oben bringt nicht viel… eine gute wird so um das Befestigungselement gelegt, dass es immer auf „fest“ ist.

    Joaaaa… nö. Der Draht sollte, wenn er sinnvoll genutzt wird, auch gegen Losdrehen wirken. Je nach Schraubverbindung/Belastung geht der Draht sonst auch schnell über den Jordan. Die mögliche Bewegung der Schraube sollte gen 0 gehen, wenn gesichert wird. Alles andere ist nur blingbling ohne echten Sicherungseffelt.

    Jain, verboten nicht. Das machen wir selbst in der Luftfahrt teils.


    Fett/Schmiermittel bergen halt viele Fehlerquellen…

    -Welches Schmiermittel wird verwendet

    -bei welcher Temperatur

    -wo wird es aufgetragen (Unterschied ob Gewinde, Schaft oder Auflagefläche)

    -wie wird angezogen usw usf… also bei reinem Drehmoment ist es äußerst grenzwertig, sofern nicht die Rahmenbedingungen mitgeteilt werden

    Die schreiben aber sicherlich nur Fett am Schaft vor und nicht am Gewinde? Fett und Drehmoment passen einfach nicht zusammen. Winkelangaben sind dann eher Maß der Dinge.


    Bremssattelschrauben habe ich auch immer gereinigt und dann erneut mit Loctite mittelfest eingesetzt. Das Innengewinde des Gabelholmes freut sich auch, wenn es mal befreit wird.

    Ist aber eben gegen die Vorgaben von Honda! In meinen Augen ein vertretbares „Risiko“.

    Da will ich aber sehen, wie man das Rad heile herauskriegt. Bei der SC59 müssen die Sättel gelöst werden.

    Offiziell tauscht man auch die Schrauben jedes Mal. Macht nur keiner… auch dem Preis der Dinger geschuldet.

    Die Praxis hat aber auch gezeigt, dass ein Wechsel nur selten nötig ist.

    Doch doch, so denkt auch Mercedes…

    Hatte 2 komplett neue Bremsanlagen (Sättel, Scheiben, Beläge) bekommen, bis endlich mal eine überarbeitete Version verbaut wurde. Verschwendung vom feinsten…


    Oder die Rückrufaktion mit der Kühlmittelpumpe. Meine hat es zerlegt - beide Turbos im Eimer und Motor musste gespült werden. Ratet mal ob die überarbeitete Variante verbaut wurde… kleiner Tipp: ich hatte einen Monat später einen neuen Termin. Lief alles über Garantie, ich habe trotzdem die Nase voll von Neufahrzeugen.

    Mein nun 21 Jahre alter Wagen macht mir mehr Spaß als die letzten 3 „neuen“. Zuverlässiger, sparsamer, deutlich nachhaltiger und unkomplizierter. Dafür jedoch auch schwächer, hässlicher und weniger komfortabel…


    Es zählen nur noch Zahlen auf dem Papier. Da ist nichts mehr mit Ruf, Berufsehre oder ähnlichem… das geht nur für eine begrenzte Zeit gut, dann platzt die fiktive Blase.

    Bei mir sind zB alle neuen Hondas komplett raus, den Konzern will ich nicht mehr unterstützen. Mercedes und Skoda ebenso.

    Ich glaube ja, damals, als der Unternehmensgründer Honda Sōichirō noch lebte, hätte man den verantwortlichen Ingenieuren wortlos ein Seppuku-Messer auf den Tisch gelegt....

    Die für die Garantieabläufe zuständingen Fuzzis die das Ansehen endgültig ruinieren hätte man vermutlich mit Knüppeln erschlagen.

    Sorry Honda, Mist bauen ist schon schlimm, aber dann nicht das Möglichste zu tun um Abhilfe zu schaffen ist unverzeihlich.

    Wer „Honda“ im Zusammenhang mit Motorrädern gehört hat, musste immer an Qualität denken. Nicht unbedingt an Leistung oder Innovationen, aber in der Regel an gute Verarbeitung.


    Der Zug fuhr schon mit dem ABS der 59 ab und ist nun ohne Bremsen unterwegs… ob im Motorsport oder auf der Straße: „Honda“ sticht nicht mehr positiv hervor.

    Ich hoffe die finden den Weg zu den Wurzeln zurück.

    Ich hatte damals Auctmarts verbaut um die originale zu schonen (jaja, bekloppt..).

    War ok, aber Chinapappe bleibt Chinapappe.


    Info für den nächsten Sturz: die Dinger sind meist deutlich spröder. Im Alltag egal, aber beim nächsten Sturz merkbar.

    Die Menge macht das Gift.

    Da fällt mir sehr zynisch passend noch ein Riesen Problem ein: die komplette Überbevölkerung des Planeten. Da gibt es aber keine vertretbare Lösung für…

    Absolut. Aber ob eFahrzeuge und vor allem der Individualverkehr das Zünglein an der Waage sind, darf schon zur Diskussion stehen.


    Geplante Obsolenz und diese wahnwitzige Menge an Containerschiffen/Frachtflugzeugen voller unnötigem Müll sind etwas, wo man super einsparen könnte. Das eine sollte das andere aber natürlich nicht ausschließen… ich denke nur, dass der Anfang, bzw. die Priorität, mit dem Individualverkehr falsch gesetzt wird.

    Das ist ein Thema das angegangen werden muss, keine Frage. Und es ist auch gut dass die Entwicklung nun endlich Fahrt aufnimmt.

    Ich persönlich gehe aber davon aus, dass leichter/schneller mit o.g. Fortschritte im Klima erreicht werden. Gleichzeitig muss man auch mal schauen, dass Regenwald und co nicht mehr so extrem geschlachtet werden… auch schwierig anzugehen.

    Ich stehe der e-Mobilität absolut offen gegenüber, finde das Fahrgefühl auch klasse.

    Beim Motorrad würde mir definitiv etwas fehlen, aber überleben dürfte ich einen Wechsel wohl dennoch. Was mir jedoch gehörig auf den Keks geht, ist dieser fehlende Fortschritt und der angekündigte Zwang (wobei bis dahin noch sehr viel passieren kann -und auch muss!-). Die e-Mobilität ist für mich als Pendler aktuell noch keine Alternative (zu hohe Kosten und zu wenig Reichweite). Gleichzeitig ist mir diese immer perversere geplante Obsolenz ein riesen Dorn im Auge. Ich hatte bis vor kurzem einen E400d, der fast mehr in der Werkstatt war als auf der Straße - Bremsen fritte, Batterieschiene kokelt, hier ein Wehwechen, dort ein Ausfall, hier ein Problem im Infotainment und der krönende Abschluss war eine undichte Pumpe mit der Folge von Kühlmittel in den beiden Turbos und dem Motor. Nachhaltig war an der Karre garnichts, auch wenn man ihn easy unter 6l/100km fahren konnte. Waren alles Garantiearbeiten, aber jedes Mal durfte ich zum Händler eiern und zurück - teils sogar mehrfach.

    Diese Erfahrung macht mir natürlich Sorge vor den "neuen" eAutos und deren Haltbarkeit. Die Verarbeitung eines Teslas aktuell durfte ich auch mal live sehen.... "Oweia" sag ich da nur.

    Habe mir nun eine Kilometerhure mit einem bekannten 1.9er TDI geholt. Das ist in meinen Augen deutlich nachhaltiger....



    Mal schauen was die Zukunft bringt, aber aktuell sehe ich das alles noch sehr kritisch. Reichweite, Haltbarkeit und vorallem Ladeinfrastruktur/Ladeart sind die großen Punkte in meinen Augen. Austauschbare, "genormte" Akkus wären ja eine super Sache um schnell weiterfahren zu können. Die sind aktuell aber noch viiiiiiel zu groß/schwer dafür =(

    Er hat sich schon abgemeldet... :)



    Ich sach ja: Nach der Fireblade ist vor der Fireblade. Wobei die 77/82 es einem die Liebe schwer gestalten... Würde mir wohl auch eher wieder eine 59 zulegen.