Spielfreie Umlenkung

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  • Finn1000 schrieb:

    Warum nicht das Fahrwerk noch besser zu machen!
    Gern, aber die einzige Lagerstelle an der sich das wirklich lohnt ist die Schwingenlagerung.
    Eines Tages glaubte ein Koyote entdeckt zu haben, dass er nur lange genug heulen müsse um den Vollmond zu besiegen.... (keine alte Indianerweisheit sondern eher eine Erkenntniss des internet-Zeitalters)
  • Finn1000 schrieb:

    Warum nicht das Fahrwerk noch besser zu machen!
    ...lasst Euch nicht entmutigen! :)

    Wenn ihr das Gefühl habt Eurem Bike etwas gutes zu tun, dann macht es einfach und habt spaß dabei!

    Ich finde das gut von Euch und lese hier auch gerne mit. Immerhin ist "Motorradfahren" ja auch ein Hobby und wenn alles top in Schuss ist, dann ist das Bike auch schön anzuschauen!

    Weiterhin gutes gelingen! :thumbup:
    …habt viel Spaß mit Euren Bikes, und vor allem, bleibt gesund! …und immer schön sitzen bleiben! :burnout:
  • An alle Wissenden im Forum: ich als Ahnungsloser fahre zwar erst seit fast 50 Jahren Motorrad, bilde mir aber gleichwohl, ohne vorlaut sein zu wollen, ein, zumindest schon rudimentäre Vorstellungen davon entwickelt zu haben, was bei dieser Fortbewegungsart gut ist und was sich nur so anfühlt. Mein Fahrwerk ist aus angeblich sehr gutem Hause und in Bestzustand, da auf mein Gewicht und meine Anforderungen abgestimmt und regelmäßig entweder von HH Racetech oder FRS revidiert, zuletzt 2017. Renntrainings besuche ich regelmäßig, da mir das zusammen mit den Freunden aus diesem Forum wie Dr.B, Kampfzwerg Gerd, Nixtaucher Ollie, Kraftrad Friedmann, Sigi63 und anderen sehr viel Spaß macht. Auf der Landstraße fahre ich noch immer ca. 10tkm pro Jahr, allerdings gemütlich. Auch in meiner KTM ist von Emil Schwarz ein spielfreies Lenkkopflager verbaut - übrigens von KTM bezahlt, weil der Bock gependelt hat - und die Schwinge spielfrei gemacht. Da Emil Schwarz bekanntlich keinerlei Ahnung hat, genau wie KTM, hat er Schmiernippel verbaut wie in zahlreichen Mopeds richtig schneller Leute, die auch keine Ahnung haben auch. Seither treffe ich allerdings mit der KTM genau dahin, wohin ich will und darauf kommt es mir an.

    Ich habe in den 50 Jahren gelernt, dass schnell fahren im Kopf zuerst stattfindet. Wenn ich tiefes Vertrauen in die Technik meines Mopeds habe, fahre ich schneller und sicherer, als wenn dies nicht der Fall ist. Wer Vertrauen in sein Moped hat, obgleich er nicht genau trifft, ist sicher auch schnell ohne gute Technik. Mir persönlich ist es indessen lieber, wenn ich aus erlebter Erfahrung genau weiß, dass ich exakt dahin fahre, wohin ich gezielt habe. Anderen mag das egal sein, weil sie diesen Anspruch nicht erheben oder nicht erheben können oder wollen, weil sie anders fahren als ich.

    @CBF-Hotte: Ich fahre in meiner Rennmopete Mavic Penta Magnesiumräder, wovon ich wegen des komfortableren Wechselns zwei identische Sätze besitze, jeweils mit 330 mm Flame-Scheiben, damit ich mich nicht umgewöhnen muß. Damit fährt sich die SC57 wie eine 600er. Das brauche ich, weil ich als alter Mann mit 64 über die Kraft und Kondition nicht mehr verfüge, die Mopete in jede Kurve zu zwingen. Einfach ohne Kraftaufwand umlegen gefällt mir besser. Ich persönlich fand sie auch nicht sündhaft teuer. Auf der Käthe fahre ich leichte Kineo Räder in 17 Zoll statt vorne 19 Zoll mit Galfer Wave Scheiben. Die finde ich schön und gut und nicht teuer. Die Adventure fährt sich damit wie eine Supermoto. Die Physik dahinter ist durchschnittliches Allgemeinwissen und muß deshalb hier nicht ausgebreitet werden. Was teuer ist oder sündhaft teuer, empfindet jeder anders. Möglicherweise kommt es in diesem Zusammenhang auf die wirtschaftlichen Verhältnisse und auf den Stellenwert an, den das Hobby einnimmt.

    Mir ist kein Rennteam bekannt, welches Mopeten bewegt, die Spiel in Lenkkopf oder Schwinge/ Umlenkung aufweisen. Wo vom Reglement zugelassen, benutzen alle Rennteams leichte Räder. Alle haben wohl keine Ahnung und fahren nur aufgrund des "Placebo Effektes" so schnell. Nebenbei bemerkt sollte man Fremdwörter auch in Anführungszeichen nur dann benutzen, wenn man deren exakte Bedeutung kennt. Ansonsten erweckt man leicht den Anschein, über unzulängliche Bildung klagen zu müssen, obwohl man sich dessen selbst nicht bewußt ist.

    @ Finn1000: Ich bin ganz bei Dir und schätze Deine Beiträge sehr.

    Gruß Bernd
    If there's more than one possible outcome of a job or task, and one of those outcomes will result in disaster or an undesirable consequence, then somebody will do it that way. (Captain Edward A. Murphy, jr.)
  • Kein Grund jetzt die Wildente zu machen, du kannst deine Meinung vertreten, aber das Recht wirst du Anderen auch zugestehen müssen.
    Und Äpfel mit Birnen vergleichen, es war weder von Lenkkopf- noch von Schwingenlagern die Rede, da bin ich nämlich durchaus deiner Meinung, sollte doch deinen eigenen Ansprüchen auch kaum gerecht werden.
    Was die Schmiernippel betrifft, mit Verlaub, ich bezweifle ernsthaft dass du auch nur eine einzige professionell vorbereitete Rennmaschine finden wirst bei der die kompletten Hohlräume in Schwinge oder Umlenkungen mit Fett vollgehauen wurden. Weil genau das passiert wenn man das über diesen Weg zu schmieren versucht. Sowas gibts gelegentlich an Hard-Enduros, da hat das dann auch durchaus seinen Sinn...
    Rennmaschinen werden mind. 1x pro Saison revidiert, bei (einigermaßen) gepflegten Amateurmaschinen schaut man da spät. beim Federbeinservice mal rein, reinigt, kontrolliert auf Schäden und schmiert es neu.
    Einfach frisches Fett über Schmiermippel reindrücken ist bei Schwenklagern eh keine wirklich hilfreiche Lösung... gerade wenn da mal was verdreckt oder verharzt kriegt man das auf dem Weg nicht raus, da bilden sich eher "Kanäle" im alten Fett durch die das frische dann austritt.

    Aber hay, the customer is always right von mir aus auch Schmiernippel, meinetwegen sogar am Lenkkopf.
    Eines Tages glaubte ein Koyote entdeckt zu haben, dass er nur lange genug heulen müsse um den Vollmond zu besiegen.... (keine alte Indianerweisheit sondern eher eine Erkenntniss des internet-Zeitalters)
  • lawyer :perfekt2: Meine Erfarungen sind auch schon über 50 Jahren. Habe immer versucht aus dem Originalteilen noch etwas schöner und besser zu Bauen. Ist mein Hobby und will auch so bleiben. Immer noch versuche ich jedes Jahr etwas neues aus dem Fahrwerk heraus zu kitzeln für die Rennstrecke. Wenn man den Vertrauen hat, dann lässt man die Mopped den Job machen und selbst kann man dann entspannt Fahren und geniessen. Mit fast 70 auf dem Uhr fehlt einfach die Energi. Wenn der Fahrwerk stimmt, dann sind viele Probleme aus der Welt.

    Nicht der schnellste, hier mit meiner "Gelber Willi", aber.......
  • Ich versteh den ein oder anderen Beitrag nicht. Hier gings doch eigentlich nur darum dass das hüpfende HR beim starken Anbremsen gestört hat. Das Problem ist beseitigt. Ob man mit dieser geänderten Mechanik prinzipiell schneller fahren kann war auch hier nie das Thema, der störende Einfluss der den Kopf blockiert und die Linie versaut ist aber weg. Somit war die OP erfolgreich.
    :yeh: Lieber Heavy Metal hören als Schwermetall essen! :yeh:

  • lawyer schrieb:

    An alle Wissenden im Forum: ich als Ahnungsloser fahre zwar erst seit fast 50 Jahren Motorrad, bilde mir aber gleichwohl, ohne vorlaut sein zu wollen, ein, ...

    Ich habe in den 50 Jahren gelernt, dass schnell fahren im Kopf zuerst stattfindet. Wenn ich tiefes Vertrauen in die Technik meines Mopeds habe....

    @CBF-Hotte: Ich fahre in meiner Rennmopete Mavic Penta Magnesiumräder, wovon ich wegen des komfortableren Wechselns zwei identische Sätze besitze, jeweils mit 330 mm Flame-Scheiben, damit ich mich nicht umgewöhnen muß. Damit fährt sich die SC57 wie eine 600er. Das brauche ich, weil ich als alter Mann mit 64 über die Kraft und Kondition nicht mehr verfüge, die Mopete in jede Kurve zu zwingen. Einfach ohne Kraftaufwand umlegen gefällt mir besser. Ich persönlich fand sie auch nicht sündhaft teuer. Auf der Käthe fahre ich leichte Kineo Räder in 17 Zoll statt vorne 19 Zoll mit Galfer Wave Scheiben. Die finde ich schön und gut und nicht teuer. Die Adventure fährt sich damit wie eine Supermoto. Die Physik dahinter ist durchschnittliches Allgemeinwissen und muß deshalb hier nicht ausgebreitet werden. Was teuer ist oder sündhaft teuer, empfindet jeder anders. Möglicherweise kommt es in diesem Zusammenhang auf die wirtschaftlichen Verhältnisse und auf den Stellenwert an, den das Hobby einnimmt...

    ...wie schön - viele Worte. Solche Gimmicks fielen und fallen bei mir unter das Motto: "Pimp my bike". Der letzte Satz spricht Bände und findet meine Zustimmung. Wer meint, seine Kohle für teuren Krempel ausgeben zu müssen und glaubt, das würde revolutionäre, sensationelle oder gar bahnbrechende Verbesserungen zeigen - soll das ruhig tun.

    Gibt's wenigstens was zu erzählen und der Eitelkeit tut's auch gut.

    Glaube soll bekanntlich Berge versetzen, die Anbieter solcher Zubehörteile wissen das und freuen sich ein Loch in den Bauch, füllt's doch die Kasse.

    Zu den genannten Marken: Das einzige, was ich verbessert habe, sind andere Hebeleien. An einem Bike von gilles-tooling, am anderen Pazzo. Das bringt - meiner bescheidenen Meinung nach - wirklich was. Mit allem anderen kann man bei Renntrainings und Motorradtreffen wunderbar "glänzen". Auch nur meine Meinung.... - wer's braucht, soll's tun.

    Tiefes Vertrauen habe ich in die Serienkonfiguration meiner Kräder - schon immer gehabt. Die Jungs, die die Dinger konstruieren, wissen - besser als alle Fahrer - schließlich, was sie tun. So' ne Adventure fährt sich auch ohne so einen Schnickschnack wie eine Supermoto.... .

    Finde ich auch schön:

    Mit Marchesini-Felgen kann man bis zu 40% des Gewichtes gegenüber Standardfelgen einsparen. Die ungefederten Massen und das Gesamtgewicht des Motorrades werden reduziert und die Federelemente können optimaler abgestimmt werden. Eine deutliche Verbesserung der Stabilität beim Bremsen und Beschleunigen werden möglich. Die verringerten Kreiselkräfte erleichtern ein schnelles Umlegen des Motorrades und verbessern das Handling spürbar. Diese Vorteile sind insbesondere bei den heutigen Sportmotorrädern von besonderer Bedeutung.

    Aber klar. Logisch. Wem das - z.Bl für EIN Rad/eine Felge - 1.230 EUR wert ist, bitte sehr. Ich seh's nicht ein - und glaub auch nicht an diese Versprechungen.

    Zur - angeblich - unzulänglichen Bildung: Ein Placebo (lat. „ich werde gefallen“) ist ein Arzneimittel, das keinen Arzneistoff enthält und somit auch keine pharmakologische Wirkung hat, die dadurch verursacht werden könnte. Im erweiterten Sinn werden auch andere Heilmittel als Placebo bezeichnet, beispielsweise „Scheinoperationen“.

    Wird's jetzt klarer, was gemeint war, im übertragenen Sinne? Wie geschrieben: Jeder nach seiner Fassong.... ;)

    (Fällt mir noch passenderweise ein: Die Rennteams der wirklichen Profis fahren Material, das sich kein "Normalsterblicher" leisten könnte. Wer glaubt, daß Biaggi, Corser und consorten mit Material von der Stange unterwegs sind/waren, der glaubt auch an den Weihnachtsmann...)
    Gefährlich wird es, wenn die Dummen anfangen, fleißig zu werden...

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von CBF-Hotte ()

  • @'CBF-Hotte: das kriegsentscheidende Element bei jedwedem Placebo ist der Umstand, dass es nachgewiesenermaßen ohne jeden Wirkstoff ist. Der sog. Placeboeffekt beschreibt das medizinische Phänomen, dass bei Anwendung eines Placebos, also einer Substanz, die bewiesener maßen frei von jeglichem Wirkstoff ist, dennoch eine Wirkung eintreten kann, die jedoch nicht auf den nachgewiesenermaßen nicht vorhandenen Wirkstoff, sondern auf andere Wirkungsmechanismen zurück zu führen ist.

    Im von Dir angesprochenen übertragenen Sinn müsste die Wirkung, also schnelleres Umlegen bei leichten Rädern z.B. nicht auf den physikalischen Gesetzmäßigkeiten beruhen, die jedem mit ausreichender Bildung aus dem Physikunterricht geläufig sein müssten oder sollten und unter dem Stichwort Kreiselstabilisierung zusammen gefasst werden können, sondern z.B. auf purer Einbildung oder ähnlichen Phänomenen. Weil geringere Massen weniger Stabilisierungseffekte bei gleich schneller Rotation aufweisen, wie höhere Massen, lassen sich leichte Räder leichter umlegen alles schwere, die mit identischer Drehzahl rotieren. Das haben wir als schon Kinder mit ausgebauten Fahrradrädern unterschiedlicher Gewichte aus probiert. Das sind Fakten, die sich z.B. so ernsthafte Systeme wie Gyroskope in der Luftfahrt zum Zwecke der Navigation zunutze machen, wo Einbildung sicher keine Rolle spielt. Wenn aber nicht nachgewiesen werden kann, dass von dem angewandten Mittel keinerlei direkte Wirkung ausgeht, dann kann definitionsgemäß nicht von einem Placebo gesprochen werden. Jetzt verstanden, was die Annahme eines Placeboeffektes voraus setzt? Wenn nicht bitte PM, ich erkläre es Dir dann eingehender, so dass Du es verstehst. ;)

    Mir war auch vor Deiner recht einfach strukturierten Erläuterung klar, was Du unzulänglich darzulegen versucht hast, dazu hätte es Deiner Hilfe gewiß nicht bedurft. Dennoch bleibt festzustellen, dass die Verwendung des Begriffs Placeboeffekt auch in Anführungszeichen offenbart hat, dass Du zwar gerne Fremdwörter verwendest, Dir aber nicht über deren exakte Bedeutung im Klaren bist. Daher mein Rat, solche Ausdrücke nur zu benutzen, wenn Du deren Bedeutung überreißt. Ansonsten gilt ...si tacuisses, pihlosophus mansisses.

    Fassong wir übrigens façon geschrieben :whistling: . Gute Besserung

    @ Dr. Fireblade: mit den vielen Schmiernippeln magst Du bei der Umlenkung nicht Unrecht haben, sieht aber sehr wichtig aus :)

    Gruß Bernd
    If there's more than one possible outcome of a job or task, and one of those outcomes will result in disaster or an undesirable consequence, then somebody will do it that way. (Captain Edward A. Murphy, jr.)
  • Der Kopf fährt halt mit. Wer es sich leisten kann, soll es halt auch so handhaben... warum nicht?

    Schwinge mit Schmiernippeln würde ich mir wohl auch nie zulegen. Aber was solls, dafür mache ich andere, ebenfalls Geld verbrennende, Veränderungen am Mopped aus Jux und Tollerei.

    Der Placebo-Effekt wird übrigens umgangssprachlich so genutzt wie beim Hotte. Das mag technisch gesehen falsch sein, wird aber, eben wegen der großen Verbreitung, von den meisten verstanden und akzeptiert. Da braucht ihr euch beide nicht so peinlich anfahren (der eine findet alles doof, der andere versuchts von oben herab) :)

    Die Frage ist halt wieviel es bringt... der Hobbyfahrer/Anfänger, der bei über 1:40 in OSL rumgurkt, sollte erst einmal an sich und der Fahrtechnik feilen bevor er groß Geld in die Hand nimmt. Ist dabei der Kopf im Weg, muss der überlistet werden. Entweder durch viel Training, oder mit Veränderungen die dem Ottonormalfahrer so gesehen nichts bringen, aber dem Kopf vorgaukeln mit einem super Profisetup unterwegs zu sein (wie gesagt: ich kann mich davon auch nicht freireden... Allerdings schraube und verändere ich auch gerne am Motorrad und kann direkt zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen).

    Ich glaube der Normen vom R4F war mit einer 2008er SC59 im Serienzustand bei ~1:32 in OSL. Da sieht man also was theoretisch schon einmal ginge...

    01.05.18 Padborg Park SwitchEvent
    12./13.05.18 Groß Dölln MotoMonster
    26./27.05.18 Oschersleben MotoMonster
    16./17.06.18 Groß Dölln MotoMonster
    13./14.07.18 Padborg Park SwitchEvent
    28./29.07.18 Spreewaldring Trackdays4You
    02./03.08.18 Groß Dölln MotoMonster
    16./17.08.18 Sachsenring MotoMonster
    20./21.08.18 Oschersleben MotoMonster

    15./15.09.18 Padborg Park SwitchEvent
  • lawyer schrieb:

    @'CBF-Hotte: das kriegsentscheidende Element bei jedwedem Placebo ist der Umstand, dass es nachgewiesenermaßen ohne jeden Wirkstoff ist...
    ...fein, daß Du das verstanden hast, nachdem ich's im Beitrag erklärt hatte. Ändert aber nichts an der Tatsache, daß viele Gimmicks - so nannte und nenne ich das immer - nur schick aussehen, die gefühlte Wirkung aber nur im Kopf stattfindet und nicht nachmeßbar ist, ein Phänomen also. Wenn - manche - glauben, daß ein 2 Kilogramm leichteres Schmiederad (2 x 2 = 4 kg) - nur um ein griffiges Beispiel zu nennen - direkt für eine eklatante und spürbare Verbesserung des Fahrverhaltens eines ziemlich fetten Seriensupersportlers - mit Superbike-WM Material nicht mal ansatzweise vergleichbar - dann sollen sie's eben glauben. Nur soviel: Eine aktuelle FB SP-2 wiegt immer noch 195 Kilogramm, mit ebensolchen Marchesini-Felgen.

    Damit verkauft man solche Sächelchen ja. Das meine ich mit "Placebo-Effekt"- man glaubt an die Wirkung, wenn man's einbaut. Latinum hast' auch? Schön. Nebensächlich. Die Physik eines Zweirades mußt' mir nicht erklären - schön jedoch, wenn Du schnell nachgelesen hast, wie's fahrdynamisch funktioniert und hier für jeden nachlesbar einstellst, was Du alles weißt. Auch in gesetzterem Alter kann man noch was lernen, das hast Du damit eindrucksvoll bewiesen.

    Wenn Du möchtest, erkläre ich Dir auch die Funktion eines Kurskreisels in einem Luftfahrzeug bzw. die Koppelung mit dem Autopiloten. In aktuellen Airlinern oder Geschäftsreiseflugzeugen gibt's davon gleich zwei oder sogar drei. Nennt man zwei- oder dreifach redundant. Geschenkt, da themenverfehlend.

    Fassong wir übrigens façon geschrieben . Gute Besserung

    Danke, gleichfalls. Im Gegensatz zu Dir weiß ich, wie man's ausspricht, so hab' ich's auch geschrieben. Nennt man übrigens Lautschrift. Humor ist, wenn man trotzdem lacht - aber wer sich gerne wichtig nimmt, weiß damit wohl nix anzufangen, vermut' ich mal.

    Es gibt Placebos und auch einen Effekt. Was ein Effekt ist, erspar' ich Dir und anderen geneigten Mitlesern, zu erklären. Ansonsten, lies' nach. Das ist das, was Du "Wirkungsmechanismus" nennst. Andere nennen das "Verstärkung der Selbstheilungskräfte durch Suggestion/Einbildung".

    @Blutschlumpf: Leben und leben lassen, mein Motto. Schönes Restwochenende allerseits.
    Gefährlich wird es, wenn die Dummen anfangen, fleißig zu werden...
  • Erinnert mich an einen User, dessen Nickname Holle lautete und der ähnlich auftrat. :gruebel:
    If there's more than one possible outcome of a job or task, and one of those outcomes will result in disaster or an undesirable consequence, then somebody will do it that way. (Captain Edward A. Murphy, jr.)