Ablagerung Auslassventil

  • SC59, 2008, 25.800 km, Originalzustand


    Kurze Vorgeschichte:


    Ventilspiel bei 24.000er Kontrolle in der Norm, nach anschließend 140 km Rennstrecke und ner Tagestour dritter Zylinder beim linken Ventil bei 0,2 und rechtes Ventil 0,1. Plötzlich aufgetretenes Klackern während der Tour. Ca. 100 km mit dem geringen Ventilspiel gelaufen. Alle anderen Ventile unverändert.


    Stand jetzt:


    Ventile nachgestellt, Klackern ist leiser, aber noch deutlich zu hören. Im Schubbetrieb nicht wahrnehmbar, steigende Intensität mit zunehmender Motortemperatur z. Bsp. innerorts.


    Folgendes Ventilbild:



    Zum Vergleich Zylinder 2:



    Folgendes Krümmerbild:



    Deutliche Rußbildung bei Zylinder 3.


    Meine Befürchtung ist, dass die Ventilsitze/Ventile was abbekommen haben.


    Bevor ich aber den Kopf abnehme, würde ich gerne eure Meinung dazu hören.

    Die von mir verfassten Beiträge sollen der Hilfestellung dienen, sind nach bestem Wissen verfasst und nach besten Kräften richtig und vollständig, können allerdings im Falle des Irrtums zu Irreführung und unnötige Arbeiten am Motorrad führen. Zur Vermeidung von Risiken und Zeitverschwendung befragen Sie auch bitte die unzähligen Meinungen der anderen Forumsteilnehmer oder befragen Sie für leider zum Teil ebenso falsche Aussagen für teures Geld ihren Hondahändler oder eine entsprechende Fachwerkstatt.

    2 Mal editiert, zuletzt von CH1980 ()

  • Ja, habe beide mit Benzin aufgefüllt. Es sind aber nur wenige Millimeter Platz, bevor es nach vorne abläuft.


    Es läuft zumindest mal nicht sofort davon, war aber nach ca. 2 Stunden bei beiden verschwunden. Etwas schnell für Verdunstung, aber zumindest mal kein Loch.

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  • Sieht die Nockenwelle noch gut aus an den Ventilen ? Es muss ja eine Ursache geben fuer das ploetzlich verkleinerte Ventilspiel. Ansonsten sind die Ventilsitze sicher fritte. Die Ventile koennten ueberhitzt gewesen sein. Ablagerungen koennten dann auf undichte Ventile hindeuten. Vielleicht einfach mal Kompression messen, oder einen provisorischen Druckverlusttest. Also Pressluft in Zuendkerzenbohrung geben bei OT. Ich denke die sind nicht mehr dicht. Der Kopf muss aber so oder so runter. Die Ventilsitze sind mit Sichrheit fertig vom Gefuehl her.

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    Sollte jemand zu Schaden kommen übernehme ich keine Haftung!

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    Ach so, : „Wenn du Gott siehst, dann musst du bremsen“

  • So sehe ich das auch.


    Mich wundert auch der plötzliche Spielverlust. 140 km Renne können doch nicht so nen Verschleiß anrichten.


    Die Nockenwelle ist einwandfrei. Ich kann auf der Rückseite sehen, dass das auf dem Bild rechte Ventil ohne Spiel gelaufen ist.


    Am meisten interessiert mich die Ursache.

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  • Die Nockenwelle würde ich ausklammern, weil es ja nach nicht richtig schliessenden Ventilen aussieht, und nur den 3. zyl. betrifft, wenn dann könnte ja nur das Spiel zu gross werden. Ventilsitze,bzw teller würde ich vermuten.

  • Dass der Kopf runter und in die Revision muss, habe ich mich schon abgefunden. Hoffe das hält noch bis zum Herbst durch... zumindest kann ich keinen Leistungsverluste feststellen und schlimmsten falls rechne ich damit, dass das Ventil bzw. die beiden Ventile abbrennen.


    Kompressionsmessung mache ich vor der Demontage. Ich nehme die Zündkerzen nicht gerne raus.... bete jedes Mal danach, dass sie richtig fest sind.


    Die Nockenwellen schließe ich eigentlich als Ursache auch aus, weil sich das Spiel dann vergrößert hätte.


    Einen Messfehler kann ich auch ausschließen, weil beide Ventile unverändert blieben und bei der Messung mit 0,29 noch gut in der Toleranz waren.


    Das Finden der Ursache wäre halt ganz gut, dass das nicht wieder auftritt, wenn da neue Ventile, Ventilführung und Sitze drin sind.

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  • verstelltes Ventilspiel kann ich mir zwar auch nicht erklären, aber wenn Kompressionsdruck im Level, würde ich erst mal die Ventilschaftdichtungen tauschen,

    :kaffee2:

    Ich würde mich gern mit Ihnen auf geistiger Ebene duellieren, aber wie ich merke sind Sie unbewaffnet.

  • Die Schaftdichtungen sind auch meine Hauptverdächtigen. Ist aus meiner Sicht die einzige plausible Ursache.


    Ablagerungen auf den Ventilen/Ventilsitz, damit Ventilspiel scheinbar ausreichend und auf der Renne hats den Schmodder dann weg genagelt. Folge Spiel zu klein und der Rest dann Folgeschaden durch Überhitzung. Seltsamer Weise lief die nach der Renne einwandfrei. Zudem waren die Ventile beim Messen nicht auffällig zu den anderen, was das Spiel betrifft.


    Ärgere mich grün, dass ich nicht die 20 Euro ausgegeben habe für zwei Shims, um sie auf die maximale Toleranz zu bringen, was aber auch wieder unsinnig gewesen wäre, hätte sich das Spiel vergrößert.


    Die Schaftdichtung zu tauschen ohne den Kopf abzunehmen habe ich mal an nem BMW-Motor gemacht, da waren die Ventile frisch eingeschliffen und falsche Dichtungen verbaut. Ging mit dem Kolben auf OT ganz gut.


    Ich bin nicht sicher, ob das Abenteuer auch bei dem SC59 Motor funktioniert....

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  • wenn der Luftdruck das ventil nicht zuhält machste halt ne Reepschnur durchs Kerzenloch.

    das ventil direkt auf den kolben aufsetzen muss nicht sein.

    Gute Idee!


    Ich prüfe auf jeden Fall die Kompression bevor ich den Motor ausbaue und alles runter nehme und setze den Kolben unter Druck. Habe wenig Hoffnung, ist aber zumindest ein Versuch wert.


    Stünde der Herbst vor der Tür, würde ich sofort loslegen...


    Wenn der Druck am Ventil abbläst, muss der Kopf eh runter. Deshalb mag ich im Moment nicht damit anfangen, weil ich es dann zu Ende bringen muss und das ne gute Beschäftigung für den Winter wäre.


    Ich habe die Hoffnung, dass sich noch jemand findet, der das gleiche Problem hatte und die Ursache davon kennt. Ich würde mich noch mehr ärgern, wenn das Problem wieder auftritt nach der Revision.


    Das Tackern hat auch ziemlich exakt 600 bpm bei 1200 U/min und dürfte damit klar Ventiltrieb sein. Ich kann mir aber keine Ursache an der Ventilfeder oder Nockenwelle vorstellen, die zur Spielverkleinerung geführt haben könnte.


    Ergo bleibt nur der Ventilsitz und das Rätsel, was den innerhalb von wenigen hundert Kilometern ruiniert hat.


    Anmerkung:


    Ich habe einen Messfehler oder vertauschte Shims am Anfang nicht ausgeschlossen, aber mein Messprotokoll passt zu den eingesetzten Shims und ich messe mehrmals durch, bevor ich zerlege und mehrmals nach dem Zusammenbau.

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  • Hätte vermutlich auch gleich in die Gänge kommen sollen. Letzten Winter sahen meine

    Ventile so aus, geh davon aus das die Ventilschafdichtungen ärger machen.

    Hoff jetzt das mir kein Ventil abbrennt, und ich über den nächsten Winter

    das in ruhe in Ordnung bringen kann !!!!

    fireblade-forum.de/dashboard/index.php?attachment/23024/

  • Ergo bleibt nur der Ventilsitz und das Rätsel, was den innerhalb von wenigen hundert Kilometern ruiniert hat.

    Du musst die Kerzen im Auge behalten. Es koennte genauso sein, dass der Zylinder zu mager laueft und dadurch zu heiss verbrennt.

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  • Du musst die Kerzen im Auge behalten. Es koennte genauso sein, dass der Zylinder zu mager laueft und dadurch zu heiss verbrennt.

    Auch venielreiniger ist ein Versuch wert

    Mit dem Motorrad würde ich auch bis zum Winter fahren und dann entscheiden

    Und alles beobachten

    Es sei denn man plant eine große Tour

    Ich habe früher schon schlimmere Ventile/Motoren gesehen und die liefen auch

  • Ventil Spiel 1/10 ist zwar zu eng aber auch sollte es nicht so dramatisch sein

    Ich habe früher schon mal gesehen das sich der Ventilsitz im Kopf gelöst hat was natürlich nicht so gut ist

  • Du musst die Kerzen im Auge behalten. Es koennte genauso sein, dass der Zylinder zu mager laueft und dadurch zu heiss verbrennt.

    Und da ist sie wieder meine Abneigung die Kerzen auf Verdacht zu lösen... ich weiß, dass ich das machen sollte. Nicht das am Ende der Kolben durchbrennt...


    Primär müsste ich mir dann das Einspritzventil anschauen, ob das zu wenig Sprit abgibt. Könnte aber ne Ursache sein.


    Danke für den Hinweis!

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  • So sehen die Einlassventile bei mir auch aus. Habe Ventilreiniger benutzt ohne großen Effekt. Die Drosselklappen sehen aus wie neu, das war’s aber auch schon.

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