Als die Rennfahrer noch Rennfahrer waren...

  • also Sorry Jungs. Physik hin oder her. Aber die "richtigen" Rennfahrer waren die Formel 1 Fahrer in den 60er-80er Jahren.


    Power ohne Ende, Handschaltung, Kupplung und jedes Jahr 5 Tote. Und was der Körper in einem F1 Auto aushalten muss ist kein Vergleich zu nem Moto GP Bike. Kannst du MM93 fragen, der is dieses Jahr nen Red Bull Racing gefahren.


    Keine Frage, die Moto GP Jungs habens echt drauf, aber wenn man von Leisung oder Mut spricht geht nix über die alten F1 Haudegen.

    Wie bitte??? Schon mal etwas von der Isle of Man gehört???

  • Trotzdem, ein F1 Fahrer muss körperlich mehr leisten als ein Moto GP Fahrer.

    Die aus den 60ern-80ern von denen geschwärmt hast wohl kaum. Heute sind das ganz andere Fliehkräfte, da kommt ein Motorradfahrer nicht hin, das stimmt. Ob man deswegen körperlich weniger leisten muss, weiß nicht nicht ob man das so pauschal werten kann. Aber bitte, was zum Teufel spielt das für eine Rolle und was für ein bescheuerter Wettbewerb ist das hier?


    Ich kann zum Beispiel sagen, dass ich Formel 1 mittlerweile brutal langweilig finde und ich es mir nicht mehr ansehe. Aber, Respekt vor den Fahrern habe ich allemal. Stundenlang diese Boliden so präzise um einen Kurs zu bringen ist einfach Hammer.
    Und genau so sollte man das meiner Meinung nach gerade als Couch-Potatoe halten: Einen gewissen Respekt und Anerkennung zeigen für alle Rennfahrer aus den verschiedensten Sportarten, auch wenn man kein Fan davon ist.
    Wie gesagt....... Rennfahrer........nicht Fußballer :D

  • Genau, vor allem weil da nach jedem Rennen noch geraucht, gesoffen und gehurt wurde. Das waren Zeiten!

    Nur nicht Niki Lauda der ist immer brav ins Bett gegengen um fit zu sein aber ich mochte ihn!R.I.P
    Ich habe nur Formel 1 mit Schumi geschaut!
    Verfolge das schon seit Jahren nicht mehr.
    Und die auf der Insel TT fahren,haben beim biken mit die meisten Eier!

  • Jeder Teilnehmer am öffentlichen Leben ,besonders auf der Strasse....

    Das ist zwischenzeitlich meine Grunddefinition der Gefährlichkeit Motorradfahren.
    Die Zeit die man sonst nicht auf der Straße wäre !!!
    Daß da noch besondere Exemplare mit ihren Autos unterwegs sind die nicht wissen wie sie sich verhalten sollen wenn ein Moped um sie herum ist macht es nicht einfacher und ist meiner Erfahrung nach heftiger als wenn ich mit dem Auto etwas flotter unterwegs bin.Da gibt es auch verkappte Polizisten oder Fahrlehrer die sich aber sobald ein schwächerer Gegner (Moped) da ist sich noch heftiger verhalten.Aber den Spaß lasse ich mir durch solche Idis noch nicht vermiesen wenn es auch nervt und machmal nicht ungefährlich ist.
    Hat zwar nichts mit dem Thema selbst zu tun aber die Rennfahrer haben sich mit solchen Probelmen nicht herum zu schlagen.

    Grüße Michael
    allzeit gute Fahrt und immer heile ankommen :thumbsup:


    In meinem Alter muß ich nicht jedem in jeder Kurve hinterher "schießen" :schildgroete:
    Es steht mein Spaß im Vordergrund :wavey:

  • Bitte ... die Verallgemeinerung von öffentlicher Straße und Rennsport ist jetzt aber völlig Sinnbefreit!


    Zurück zum Rennsport:
    Fahrzeugbeherrschung und Todesmut sind doch grundsätzlich zwei komplett verschiedene Dinge!


    In den Anfängen des Motorsports hat sich das eben vermischt. Heute kann man das recht gut trennen. Für mich lebt Rennsport in Überholmanövern, aber sicher nicht in (tödlichen) Unfällen. Ich sehe jedenfalls lieber die Saves von MM93. Diese James Dean-Schei$$e mit 2 Autos richtung Abgrund zu fahren, kann doch niemand ernsthaft als Motorsport bezeichnen, wenn man's auf's unterste Niveau reduziert.


    Dass noch immer Straßenrennen, wie die TT ausgetragen werden, ist für mich eine Reminiszenz an die alten Tage, wobei ich aber auch froh bin, dass das noch niemand verboten hat. Wer will, der kann! Und wegen sterbender Racer schaut man sich das als psychisch gesunder Mensch eigentlich auch nicht an.


    Deshalb ist für mich Motorsport Saefty First und Racing findet im Zweikampf statt, bzw. gegen die Uhr, wie im Rally-Sport, aber sicher nicht gegen Gesundheit, oder den Tod.


    Wo allerdings kein Zweikampf mehr stattfindet, so wie in der F1, weil die Strecken zu schmal und die Geraden zu kurz sind, findet eben auch kein Racing mehr statt.

    ... remember the times, when sex was safe and bikes were dangerous?

    4 Mal editiert, zuletzt von erixx ()

  • Ich formulier es mal anders - Jeder, egal in welcher Profisportart hat meinen Respekt. Denn dort kommt man nicht hin, wenn man mal schnell am Wochenende was tut!


    Nehmen wir mal unseren Motorsport. Neben dem Fahrkönnen bewundere ich die Mentale stärke, Runde für Runde bei der Sache zu sein und immer alles auf den Punkt zu bringen. Ein Gedanke daneben, und im Besten Fall ist nur die Zeit hin.


    Bedenkt bitte eines, wir sehen immer nur die paar Tage des Rennens und Trainigs. Was alles zwischen den Events getan werden muss können wir uns kaum vorstellen und würden wir nicht schaffen durchzuhalten.


    Und hier ist es mir vollkommen egal ob derjenige auf 1 steht oder als letzter Startet - Respekt überhaupt dort zu sein.

  • Nun, eines ist aber definitiv nicht wegzudiskutieren. Heute ist die "Show" wichtiger als der Sport.
    Ich ewrinnere mich noch an Kritik an Mick Doohan weil er sich in Interviews etc. immer recht kurz und zugeknöpft gegeben hat. Kommentiert hat er das mit "was wollen die Leute, ich komm hierher und liefere einen guten Job und keine Vorstellung".
    Und wenn ich mich an meine letzen Besuche bei den 24H in Lemans erinnere, ich konnte mich des Eindrucks nicht erwehren dass ein großer Teil der Leute dort sich beim "Event" speziell über die Nacht vom Motorenlärm fast schon gestört fühlten....

    Und hier ist es mir vollkommen egal ob derjenige auf 1 steht oder als letzter Startet - Respekt überhaupt dort zu sein.

    Schön gesagt, Rainer.
    Vor allem wird gern vergessen wie gering die Unterschiede eigentlich sind.... auf 100km ein paar 1/10 Sekunden, selbst die "Letzten" oft unter einer Minute. Sorry, so manchem von euch nehm ich auf meiner Hausstrecke von 9km schon wesentlich mehr ab.....

    Eines Tages glaubte ein Koyote entdeckt zu haben, dass er nur lange genug heulen müsse um den Vollmond zu besiegen.... (keine alte Indianerweisheit sondern eher eine Erkenntniss des internet-Zeitalters)

  • Jeder Motorradfahrer riskiert sein Leben.
    Gruß
    G.A.C.O.

    Zwischen "riskieren" und absichtlich den eigenen Tod in Kauf nehmen ist aber schon noch ein Unterschied. Motorradfahren ist eins der letzten Dinge, die wirklich diebischen Spass machen und noch nicht verboten sind. Geniesst diese Zeit, in eurem nächsten Leben ist alles nur noch politisch korrekt, vernünftig und (meine Stimme zittert jetzt) nachhaltig, wahrscheinlich auch die Gedanken, dann haben die Moralapostel endgültig die Oberhand.

  • .....Dinge, die wirklich diebischen Spass machen und noch nicht verboten sind. Geniesst diese Zeit.....

    Ich denke auch das es nur noch eine Frage der Zeit ist bis die Motorräder ins Visier der Politik genommen werden.


    Sie haben keinen Nutzen und werden nur zum Spaß benutzt. Ausserdem sterben jedes Jahr 1000 Motorradfahrer. Und jeder Tote im Strassenverkehr ist ja einer zu viel.