Gabel und Federbein Service

  • Beide sind unterschiedlich

    Gibt m.W.n. sogar drei Versionen von der SC28/29

    SC33A hat zwei, allerdings nur Farbe der Feder soweit ich mich erinnere.

    Guggst du Farbe der "Showa" Aufkleber, die kennzeichnen die Versionen.

    Eines Tages glaubte ein Koyote entdeckt zu haben, dass er nur lange genug heulen müsse um den Vollmond zu besiegen.... (keine alte Indianerweisheit sondern eher eine Erkenntniss des internet-Zeitalters)

  • die Aufkleber fehlen bei beiden schon.

    beide haben die geschlossene Krone.

    Beide mit roten Federn.

    Egal, das eine hat 5x .2er, das andere 4 (bzw. so fängt der DS Stack an). Das wird den Bock nicht fett machen.

    btw. war dieses letzte deutlich schlechter verarbeitet.

    Einerseits könnte man sagen, JA das muss auf und überprüft werden!

    Andererseits ist es verlorene Liebesmüh und wirtschaftlich nicht zu rechtfertigen wenn man dafür Geld bezahlen muss.


    Finn1000 , oder wer's weis, was ist denn der Unterschied beim sc50 Druckstufenventil/einsteller, ist das feder-belastet (mit shims)?

  • Ich würde die SC28 original lassen. Gabel und Federbein mit originalteilen überholen bzw. warten so das diese wie damals funktionieren und gut ist.

    Der Standpunkt ist zwar vertretbar - aber eine Zubehör-Tüte ist ja auch schon dran - und die bringt vergleichsweise garnix.

    Grundsätzlich bin ich deshalb auch eher der Meinung, dass alles was die Performance deutlich verbessert und sich spurlos wieder zurück bauen lässt gemacht werden kann/sollte. Allein schon weil's ein Sicherheitsfaktor ist und ein Youngtimer dringend sturzfrei bleiben sollte.

    Es wird ja auch keiner auf die Idee kommen, sich ein Reifenmodell aus den 90ern zu suchen, sofern sie nicht nur im Wohnzimmer stehen soll.

    PS: Meine 28er ist alles andere, als ein Sammlerstück, ein WP-Federbein habe ich bei 30tkm montiert und mit dem WP-Federbein ist der Unterschied schon beträchtlich gewesen, weil das originale FB wirklich Mist ist.

    ... remember the times, when sex was safe and bikes were dangerous?

  • Die Federbeine der SC28 und SC33 die ich umgebaut habe sind immer mit den original Druckstufenentile bestückt worden. Das Federbein von der SC28 hat ein Druckstufenventil mit Shimms, aber bei einem Oldtimer kann man es vergessen. Vermute dass das Ventil von der SC50 nicht passen würde.

    Das wichtichste wäre das Öl unter druck zu bekommen, sonst bekommt man nur kavitation im Öl und keine dämpfung.

    In der Bucht bekommt man ein Federbein der SC50er für 40€ und dann hat man alle nötige Teile für den Umbau. Dazu normal Service, Öl, Shimms (10-20€) und Luft (Gas).

  • So - mal ein kurzer Zwischenstand.

    Hab mich nun entschlossen, nur die Federn (Wilbers) vorne zu tauschen und natürlich das Öl. Hier kam ja schon einiges an Schmodder raus und als Parfüm taugte das Zeug auch nimmer <X

    Ist im Grunde ja auch alles einfach machbar. Wo ich nur etwas ins Stocken komme ist bei der Ölmenge. Auf machen Seiten wird von 300 ml berichtet, aus einer Gabel hab ich 390 ml und aus der anderen 400 ml abgelassen und bei Wilbers sprechen sie von 509 ml. Cuxman hat auch mal geschaut und 509 ml mit 110 mm Luftpolster ermittelt.

    Sprich - Gabeln komplett leer - 509 ml rein (Mist - Wilbers-Öl sind doch nur 1000ml) - zusammenschrauben - senkrecht stellen - ein paar mal pumpen und dann müsste oben 110 mm Luft sein bis das Öl beginnt - komplett zu und rein ins Bike.

  • Es tut mir leid, aber das Geld hättest du besser anlegen können. Du tauscht progressive Federn gegen andere progressive Federn, die noch dazu weicher sind ... und das bei deinem Gewicht. Die Gabel bekommst du mit dünnerem Öl und weniger Luftpolster auf's gleiche Niveau wie Wilbers, aber beim Federbein wäre jeder Cent besser investiert gewesen.

    Ich kenne hier jemanden - und Du sicherlich auch, der Dir das vorab wirklich gut erklären hätte können und auch eine weitaus bessere Empfehlung abgeben hätte können. Warum nutzt du nicht die Kompetenzen deines Forums?

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  • erixx

    Die Federn sind auf jeden Fall fester und härter als die Originalen. Vielleicht muss ich nochmals mein Ziel erläutern........mir geht es drum, einfach frisches Öl und eben eine neue Feder nach 28 Jahren zu verbauen. Mir geht es nicht um ne Performancesteigerung. Die SC28 wird gemütlich 200 bis 300 Kilometer im Jahr bewegt. Und teuer war der Spaß auch nicht.....mit Öl gerade mal 85 Euro.

  • Ja, das ist mir schon klar, aber die glänzenden Federn (neu) sind enger gewickelt, also weicher (!). Wo da jetzt für dich der Benefit (gerade für dich, als gestandener Mann) liegt ist mir unklar. Die neuen Federn sind keinesfalls härter! Der Drahtduchmesser ist so gut wie immer der gleiche, die Härte sieht man an den Windungen. Weniger = härter, mehr = weicher. Ist wie mit einem Lineal, das kürzer oder länger schnappen lässt.

    ... nochmal 2x85€ drauf (für's Federbein) und du hättest wirklich was verbessert und nicht 85€ verschenkt.

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  • Wär mir ne Freude gewesen :)

    Hier kam ja schon einiges an Schmodder raus

    In, unter und um den Hydrostop sitzt garantiert noch der eine oder andere Löffel voll Dreck..... das kriegt man mit spülen kaum raus. Noch schlimmer ist das bei den Modellen mit Druckstufenverstellung, da gibts einen Trennkolben unter dem sich das Zeug schon geradezu anhäuft. Entweder literweise mit Bremsenreinger durch das Loch des ausgebauten Verstellers versuchen zu spülen.... oder den Trennkolben nach oben rausziehen, dazu braucht man allerdings ein spezielles Werkzeug.


    PS: Lieber Cheffe, wenn du mir die Deckel mit den Verstellern schickst überhol ich die dir als Dankeschön für deine Arbeit hier.

    Eines Tages glaubte ein Koyote entdeckt zu haben, dass er nur lange genug heulen müsse um den Vollmond zu besiegen.... (keine alte Indianerweisheit sondern eher eine Erkenntniss des internet-Zeitalters)

  • Bei mir hatte ich WP-Federn verbaut, Luftkammer wie von WP offiziell vorgegeben. Zu den originalen, über 50tsd.Km gefahrenen Federn, war ein Unterschied feststellbar, aber nicht spektakulär. Soviel dazu dass die Dinger ausleiern.

    Auf Nachfrage bei WP direkt wurde mir jedoch mitgeteilt dass sie selber, trotz der anderen Federn, das originale Luftpolster empfehlen. Hauptargument war ein Veränderung der Geometrie und Vermeidung des schwammigen Wegtauchens beim Anbremsen.

    Wollte ich eigentlich ausprobieren, der Dr. hat mir dann aber wieder was ins Ohr gesetzt und bin dann nicht mehr dazu gekommen.

    Was aber erst richtig auffällt wenn die Gabel gut in Schuß ist, ist das beschissene Federbein. Das was vorne ohne viel Aufwand möglich ist bleibt hinten Wunschdenken. Du kannst die Gabel perfekt abstimmen, das Federbein gibt nach. Die knickt dir gefühlt nach hinten weg und dann fährst wirklich nicht mehr als 200Km im Jahr weils keinen Spaß macht.

  • Leute wo liegt das Problem??

    Rainer wollte einen Ölwechsel bei der Gabel machen und hat die Federn gleich mit getauscht.

    Fertig aus!!

    Das eine Gabel mit neuem Öl besser funktioniert steht wohl ausser Frage

    Ja sicher, wenn man die Komponenten nicht mit Reinigern spült, können etwas Restverschmutzungen in der Gabel verbleiben.

    Aber wir reden hier von einem 28 Jahren alten Motorrad mit einem eher grobschlächtigen Gesamtfahrwerk!

    Und wenn die Härte für das Landstrassencruisen nicht langt, kann man immer noch mit dem Luftpolster "spielen"

    oder eine andere Viskosität verwenden.

    Man kann den ganzen Spaß auch übertreiben und eine wissenschaftliche Abhandlung drüber schreiben.


    P.S. Kraftrad .

    Sollten alle Deine Anstrengungen nicht ausreichen ein fahrbares Moped auf die Straße zu bekommen,

    ich hätte noch eine FGRT 200 Gabel hier für Dich liegen :*


    schönen Tag

    Cuxman

  • Hab ja die Hoffnung noch nicht aufgegeben aus den zwei zerlegten, die ich hier habe, ein "besseres" Federbein zu bauen. :rolleyes:

    Mir ist allerdings ein YSS-506 zugelaufen, das nach Umbau (länge/feder) erst mal ausprobiert werden will.

    Bin gespannt. Emulsion hin oder her, ich wünschglaube das ist gar nicht so schlecht.


    naja Cuxman , Volker, Dreck=Verschleiß.

    das hat ja mit Wissenschaft nichts zu tun. und wenn man mit angemessenem Aufwand das "grob" weg bekommt ist das imho auch nicht übertrieben, wenns's kein Stehzeug sein soll.

  • von einem 28 Jahren alten Motorrad mit einem eher grobschlächtigen Gesamtfahrwerk!

    Entschuldige, aber genau das Gegenteil ist richtig.

    Moderne Fahrwerke verzeihen ne Menge, diese "alten" funktionieren nur dann gut wenn alles stimmt.

    Eines Tages glaubte ein Koyote entdeckt zu haben, dass er nur lange genug heulen müsse um den Vollmond zu besiegen.... (keine alte Indianerweisheit sondern eher eine Erkenntniss des internet-Zeitalters)

  • Absolut - Fahrwerk weiter optimieren und tolle Gummis drauf und selbst ein 16 Zoll Bike wird richtig gut. Aber ich roll mit dem Ding nur zum Spaß rum, ohne wirklich Gas zu geben. War/ist für mich einfach ne gute LowBudget Lösung.

    Wobei die Hinweis alle top und berechtigt sind sowie helfen können wenn jemand mehr will.

  • naja Cuxman , Volker, Dreck=Verschleiß.

    das hat ja mit Wissenschaft nichts zu tun. und wenn man mit angemessenem Aufwand das "grob" weg bekommt ist das imho auch nicht übertrieben, wenns's kein Stehzeug sein soll.

    Geb ich Dir Recht.

    Aber auch Du wirst nicht bei jeden Ölwechsel an Auto/Moped die Ölwanne oder

    VDD aubbauen nur um mit einem Lappen den letzten Fitzel Dreck wegzuwischen ;-)


    Dr.Fireblade Gewagte Theorie ;-) Kipp doch mal 2,5 Öl (Standard in Öhlinsgabeln der IDM) in eine SC28 Gabel oder kipp die "alte Suppe" von Rainer in eine BFF Gabel.

    Die Toleranzen des Innenlebens einer aktuellen Gabel sind so gering, das sie nach 5Tkm schon revidiert werden müsste.

    Wo hingegen die Einstellventile einer SC28 Gabel (von der SC60 wollen wir gar nicht erst reden) so zuverlässig und feinjustierend schliessen wie eine Kuhstalltür auf einem Bauernhof ;-)


    Cuxman